Volksbank muss zahlen

Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG muss einem ehemaligen Kunden 4.228,42 Euro erstatten. Das entschied das Amtsgericht Laufen nach unserer Klage. Die Summe hatte das Geldinstitut bei der vorzeitigen Ablösung eines Immobilienkredits als Vorfälligkeitsentschädigung einbehalten.

Der betroffene Verbraucher hatte sich an uns gewandt. Wir überprüften die von der Bank errechnete Vorfälligkeitsentschädigung und kamen zu dem Ergebnis, dass diese um mehr als 4.000 Euro überhöht war. Der Kunde suchte mit diesem Ergebnis dann Hilfe bei dem Ombudsmann der Volksbanken. Der hielt die falsche Bankberechnung jedoch zum Nachteil des Verbrauchers für richtig. Daraufhin bat er uns, den ausstehenden Betrag vor Gericht zu erstreiten.

Vorfälligkeitsentschädigungen oft zu hoch

Die Vorfälligkeitsentschädigung ist eine Ablösesumme, die Geldhäuser von Immobilienkreditkunden verlangen, wenn sie aus ihrem Kreditvertrag vor Ablauf aussteigen wollen oder müssen. Über die Einzelheiten der Berechnung gibt es immer wieder Streit. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Vorfälligkeitsentschädigungen der Banken gemessen an der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs oft zu hoch sind. In drei von zehn Fällen gibt es Differenzen.

Lassen Sie nachrechnen

Wir bieten Kreditnehmern einen Rechenservice Vorfälligkeitsentschädigung an, um die Zahlungen ihrer Banken zu überprüfen. Für 70 Euro bekommen Sie eine computergestützte Berechnung sowie einen Beratungsbrief, mit dem Sie Ihren Anspruch gegenüber der Bank geltend machen können.

Stand vom Freitag, 2. Dezember 2011

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