Vorfälligkeitsentschädigung, Immobilienfinanzierung, Hypothekenzinsvergleich, Bau- und Kaufverträge

Tausende sparen mit guter Beratung

Schon geringfügige Zinsunterschiede machen eine Immobilienfinanzierung Tausende von Euro billiger oder teurer. Doch mit einer guten Beratung kann noch viel mehr herausgeholt werden!

Bei Immobilienfinanzierungen lohnt sich der Vergleich von Zinsen. Doch sollten Sie bei der Wahl des Anbieters nicht allein auf die Zinsen schauen. Mit dem richtigen Gesamtkonzept können viele Tausend Euro gespart werden. Direktanbieter (die mit den meist niedrigen Zinsen) aber beraten gar nicht, andere Geldinstitute – ob Bank, Bausparkasse oder Versicherung – häufig nur mangelhaft. Denn dort steht der Verkauf der hauseigenen Produkte oft im Vordergrund. Mit unserer Checkliste können Sie die Qualität einer Beratung erkennen!

  • Eine gute Baufinanzierungsberatung braucht Zeit. Das Abfragen von Einkommen und Eigengeld allein reicht nicht aus.

  • Eine Immobilienfinanzierung sollte immer "maßgeschneidert" sein. Zum Beispiel müssen bestehende Sparverträge (Bausparverträge oder Kapitallebensversicherungen) individuell in eine Finanzierung eingebaut werden. Hier "passen" viele Anbieter, weil hausfremde Produkte überhaupt nicht erörtert werden und oft keine Kompetenz vorhanden ist, wie wirtschaftliche sinnvolle Anpassungen bestehender Verträge möglich sind.

  • Die Finanzierung ist bei Doppelverdienern in aller Regel kein Problem. Möglicher Nachwuchs kann aber z. B. die Einkommensverhältnisse und damit die Voraussetzungen für eine Finanzierung ändern. Einkommensrückgänge müssen prognostiziert und in die Finanzierung "eingebaut" werden.

  • Der Berater sollte auch auf andere Finanzierungsquellen hinweisen. Zwar wird über mögliche öffentliche Förderung meist noch beraten. Der Hinweis auf die Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau wird aber oft vergessen. Einige Banken lehnen es sogar ab, diese Darlehen zu beantragen.

  • Die Wahl der richtigen Zinsbindungszeit ist außerordentlich wichtig. Standardangebote mit einer Zinsbindung von zehn Jahren sind aber immer noch an der Tagesordnung, obwohl eine 15-Jahres-Zinsbindung momentan nur unwesentlich teurer, aber sicherer und sogar flexibel ist, denn der Kunde hat in den letzten fünf Jahren ein einseitiges Kündigungsrecht.

  • Achten Sie darauf, dass auch die sonstigen Nebenbedingungen erörtert werden. Schätzkosten zum Beispiel können einige Hundert Euro ausmachen oder aber ganz entfallen. Bereitstellungszinsen und Auszahlungsmodus sind für Hausbauer von entscheidender Bedeutung.

  • Das Aushandeln guter Zwischenfinanzierungsbedingungen und von Sondertilgungen und schließlich individuelles Verhandeln über Zinssätze (was in der Regel nicht mit einem Direktanbieter möglich ist, wohl aber mit dem Anbieter vor Ort) kann nochmals zu einer weiteren Ersparnis von einigen Tausend Euro führen.

  • Und nicht zuletzt: In der Beratung sollte der Kunde ernst genommen werden. Immer wieder beklagen sich Kunden über die Arroganz der Bankmitarbeiter.


Stand vom Donnerstag, 14. Oktober 2010

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