Energieversorger pleite, Gaspreise: Proteste, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Wechsel Energieversorger

Geld für energetische Teilsanierungen

Die Enttäuschung war groß, als die KfW-Förderbank Ende August letzten Jahres aufgrund ausgeschöpfter Bundesmittel die Förderung von Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung von Wohnhäusern einstellte. Ab 1. März gibt es nun wieder Zuschüsse für Teilsanierungen eine große Erleichterung für private Hausbesitzer, für die eine einmalige umfassende Sanierung oft ein finanzieller Kraftakt wäre.

Mit maximal 2.500 € pro Wohneinheit werden Maßnahmen gefördert wie

  • die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen oder Geschossdecken, die Erneuerung  der Fenster und Außentüren
  • die Erneuerung der Heizung einschließlich Einbau einer Umwälzpumpe der Energieeffizienzklasse A und ggf. einer hocheffizienten Zirkulationspumpe sowie Durchführung des hy­drau­lischen Abgleichs, außerdem die Erneuerung/der Einbau einer Lüftungsanlage

Die Maßnahmen können auch beliebig kombiniert werden. Zur Vermeidung von Feuchteschäden infolge von Kondenswasserbildung auf schlecht gedämmten Außenwänden kann es beispielsweise sinnvoll sein, wenn mit der Erneuerung der Fenster auch die Außenwand gedämmt wird. Um solche Probleme zu vermeiden und die Qualität der energetischen Sanierungen zu sichern, macht die KfW zukünftig auch die Förderung der Einzelmaßnahmen von der Einbeziehung eines Sachverständigen abhängig. Generell ist es bei einer schrittweisen Sanierung außerdem wichtig, die weiteren Sanierungsziele mit zu bedenken.

Die unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg helfen beim Erstellen eines individuellen Modernisierungsfahrplans und geben Auskunft über weitere Fördermöglichkeiten.

Energie- und Klimahotline: 040/248 32 250, Persönliche Energieberatung (auch in Bergedorf, Harburg und Fuhlsbüttel nach Terminvereinbarung), Fragen zu diesem Beitrag per E-Mail: klima@vzhh.de

Hinweis: Die Telefonhotline wird von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, die persönliche Beratung wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Stand vom Donnerstag, 6. Januar 2011

zurück