Energieversorger pleite, Gaspreise: Proteste, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Wechsel Energieversorger

Blähton - was stellen Sie sich darunter vor?

Sie wollen Heizkosten sparen und es trotzdem behaglich warm haben? Eine gute Wärmedämmung macht's möglich! Rund zwei Drittel des Energieverbrauchs privater Haushalte werden für die Raumheizung verwendet - häufig aber verschwendet. Durch eine richtige Isolierung von Dächern und Böden, Wänden, Türen und Fenstern lässt sich oft über die Hälfte der Heizenergie und damit auch der Kosten einsparen.

Der besonderen Rolle von Wärmedämmmaßnahmen für die Energieeinsparung tragen auch gesetzliche Vorschriften und Fördermittel Rechnung. Gut gedämmte Häuser senken nicht nur die Heizkosten und den CO2-Ausstoß, sie steigern auch den Wert Ihrer Immobilie.

Doch eine unsachgemäße Wärmedämmung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Brandgefährdung, Schimmelbefall oder auch Bauschäden führen.

Hier bekommen Sie einen kurzen Überblick, was Sie zu Dämmstoffen wissen sollten. 

Sie wollen mehr über U-Werte, Korkschrot und Blähton erfahren? Besuchen Sie unsere Ausstellung im Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg (Kirchenallee 22) und nutzen Sie unsere

Schwerpunktberatung vom 6. bis 17. Februar 2012.

Energie- und Klimahotline: 040/248 32 250
(Ortstarif/Abweichende Kosten aus dem Mobilfunknetz)
Montag – Donnerstag 9.30 – 18 Uhr
Freitag 9.30 – 16 Uhr

oder
persönlich nach Vereinbarung (auch in Harburg, Bergedorf oder Fuhlsbüttel möglich): in der Aktionswoche kostenfrei.

Wenn schon – dämm schon!

Die Fassade bröckelt? Der Dachboden soll ausgebaut werden? Nutzen Sie die Gelegenheit! Besonders wirtschaftlich sind Dämmarbeiten, die im Zuge einer ohnehin anstehenden Sanierungsmaßnahme gemacht werden. Eine sorgfältige Planung und Durchführung ist unabdingbar für eine optimale Dämmung. Informieren Sie sich vorab in unserer unabhängigen Energieberatung.

Verschiedene Dämmstoffe

Der Stoff, aus dem die Dämmung ist

Für die sachgerechte Ausführung von Dämm­maßnahmen ist die Auswahl der Dämm­stoffe relevant. Wesentliche Kriterien sind

  • Wärmeleitfähigkeit
  • Brandschutzklasse
  • Feuchtigkeitsverhalten
  • Alterungsbeständigkeit
  • Wiederverwertbarkeit
  • Schädlingsresistenz
  • Druckfestigkeit

Wärmedämmende Eigenschaften

Unter der Bezeichnung Dämmstoffe werden Materialien aus sehr unterschiedlichen Rohstoffen zusammengefasst, die eines gemeinsam haben: großes Volumen bei geringem Gewicht aufgrund vieler kleiner Hohlräume. So zeichnen sich Dämmstoffe durch eine besonders niedrige Wärmeleitfähigkeit aus. Sie gibt an, wie viel Wärme durch einen Stoff hindurchgeht. Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit, desto weniger Wärme kann durch einen Stoff hindurch gelangen.

Wesentlich abhängig ist die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes von

  • der Anzahl, Anordnung und Größe der Poren
  • der Rohdichte
  • dem Gefügeaufbau
  • der Feuchtigkeit, Temperatur und des Luftdruckes

 

Neben mineralischen und kunststoffbasierten Materialien gibt es auch eine große Auswahl an naturnahen Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Stoffe gibt es je nach Bedarf im Regelfall als Platten, Bahnen und Filze.

Beim Kauf von Dämmstoffen sollte darauf geachtet werden, dass auf dem Handelsetikett eine Kennzeichnung wesentlicher Qualitätsmerkmale erfolgt. Das Etikett muss im Mindestumfang folgende Angaben enthalten:

  • Handelsbezeichnung/Handelsname
  • Anwendungstyp
  • Wärmeleitfähigkeitsgruppe
  • Dämmstoffdicke
  • Abmessungen
  • Packungsinhalt
  • Hersteller und Herstellungsdatum
  • Baustoffklasse für Brandverhalten
  • Überwachungszeichen mit Angabe der Überwachungs- oder Gütegemeinschaft
  • die gültige Norm

 

Auch über mögliche Gesundheitsgefährdungen bei der Verarbeitung sollten Sie sich beim Hersteller informieren.

Stand vom Montag, 6. Februar 2012

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