Stand-by führt zu unnötigem Stromverbrauch
„Reiselustige Urlauber sollten ihren daheim bleibenden Elektrogeräten auch eine Auszeit gönnen“, rät Andrea Grimm, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Hamburg. Vor dem Aufbruch sollte noch einmal genau überprüft werden, welche Geräte während der Abwesenheit tatsächlich in Bereitschaft bleiben müssen.
Auch in den Stand-by-Phasen wird Strom verbraucht. Manche Geräte sind selbst im Ruhezustand geradezu Stromfresser. In einem Haushalt mit durchschnittlicher Ausstattung, zum Beispiel mit Fernseher, DVD-Player, HiFi-Anlage, Anrufbeantworter und Waschmaschine, verbrauchen diese stillen Stromschlucker durchschnittlich rund 50 Watt. Aufs Jahr hochgerechnet führt dies zu einem zusätzlichen Stromverbrauch von rund 440 Kilowattstunden und zu vermeidbaren Kosten von etwa 90 €.
„Beim Abschalten sollte nicht nur auf die Geräte mit den typischen Leuchtdioden geachtet werden: Eine integrierte laufende Uhr oder ein Display signalisieren ebenfalls, dass hier noch etwas tätig ist“ warnt Andrea Grimm. Auch Apparate, die über einen Transformator betrieben werden, der ständig am Netz hängt, verbrauchen ununterbrochen Strom. Im Zweifelsfall gilt: Stecker ziehen! Und nach dem Urlaub zweimal überlegen, ob wirklich wieder jedes Gerät allzeit bereit sein muss.
Beim Aufspüren von Stromfressern gibt es auch professionelle Unterstützung: Noch bis Oktober bietet die Verbraucherzentrale Hamburg in Kooperation mit der Hamburger Energieagentur insgesamt 500 kostenlose Energieberatungen für Hamburger Haushalte an.
Bei einem Energiesparcheck spüren sie die Stromfresser im Haushalt auf und geben leicht umsetzbare Einspar-Tipps. Als Motivationshilfe installieren die Berater auf Wunsch sofort kostenlose Energiesparhilfen – wie schaltbare Steckerleisten, Energiesparlampen oder auch Perlatoren zum Wassersparen.
Das Angebot gilt, so lange der Vorrat reicht!
Telefonische Anmeldungen
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Do 10-20 Uhr
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(Dieses Angebot wird von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt gefördert.)
Stand vom Montag, 28. Juni 2010
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