Schokolade schmeckt süß, doch die Lebensbedingungen von Kleinbauern und Plantagenarbeitern in den Kakaoanbaugebieten der Dritten Welt sind oft bitter. Dass mit gerechter Entlohnung und fairen Handelsbeziehungen die Situation der Erzeuger verbessert werden kann und wie dies am Beispiel des Kakaoanbaus und des Handels mit Schokolade funktioniert, steht beim Workshop Schokologie auf dem Stundenplan. Anhand einer Gegenüberstellung der konventionellen Produktions- und Handelsbedingungen mit den partnerschaftlichen Regeln des Fairen Handels lernen die jungen Konsumenten spielerisch und genussvoll, wie sie mit "Schokologie – immer fair bleiben – auch beim Naschen".
Was die Schülerinnen und Schüler lernen:
• Welche verschiedenen Siegel gibt es im fairen Handel?
• Welche Prinzipien gelten im fairen Handel?
• Woran erkennt man, dass die Arbeitsbedingungen der Kakaobauern gerecht sind?
Wie wird gelernt?
An sechs verschiedenen Stationen wird auf interessante Art das Prinzip des fairen Handels erfahrbar gemacht.
Station 1: "Knack die Nuss" Siegel Memory
Station 2: "Voll was drin" – Inhaltsstoffe von Schokolade
Station 3: "Sag an" – Wer wird Schokonär? (hier geht’s um fairen Handel)
Station 4: "Ganz schön bitter" – Geschichte eines Mädchens auf einer Kakaoplantage
Station 5: "Schwarz auf Weiß" – Börsenpreis – Fair Trade Preis von Kakaobohnen
Station 6: " Weiter das Ganze" – Kinder planen, wie sie den fairen Handel unterstützen können
Zeitbedarf: 1,5 – 2 Stunden
Geeignet für die Klassen 5-7
Unser Angebot an Schulen:
Für interessierte Schulen besteht einerseits die Möglichkeit, das Bildungsmaterial (Handbuch mit allen Materialien auf CD-Rom) kostenlos bei uns zu beziehen oder das Bildungsangebot von einer Fachkraft der Verbraucherzentrale z. B. im Rahmen einer Projektwoche oder des fächerübergreifenden Unterrichts durchführen zu lassen.
Ansprechpartnerin: Claudia Michehl, e-mail: ernaehrung@vzhh.de
Stand vom Donnerstag, 3. Februar 2011
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