Mogelpackungen, Gentechnik, Lebensmittelverpackungen, Radioaktivität

Teure Großpackungen bei Lebensmitteln & Co.

Großpackungen bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs sind nach wie vor oft teurer als Kleinpackungen. Das ergab ein aktueller Test der Verbraucherzentrale Hamburg, der auf einen Test im August 2005 folgte. Im Mai und Juni 2006 untersuchten die Hamburger Verbraucherschützer in Zusammenarbeit mit der Redaktion sternTV 55 Großpackungen in Hamburg und Köln. Ergebnis: Für die Verbraucher hat sich nichts gebessert. Hersteller und Geschäfte machen noch immer Profit mit teuren Großpackungen. Den Vogel schoss die Murnauers Totes Meer Q 10 Anti-Falten Creme ab, bei der die Großpackung 227 Prozent teurer war als die kleine Packung. Die teuerste Großpackung im Lebensmittelbereich war die Pralinenmischung Merci Finest Selection, bei der die Großpackung 54 Prozent mehr kostet als die entsprechende Menge der kleineren Packung. Die vollständige Liste kann hier angesehen werden.

Der Rat der Verbraucherzentrale: Verbraucher können sich nur gegen diese Einkaufsfalle wehren, indem Sie die Grundpreisangaben am Regal vergleichen. Dort muss der Preis für 1 Kilogramm, 100 Gramm, 1 Liter, 100 Milliliter oder pro Stück angegeben werden. Doch gerade dieser Vergleich wird den Verbrauchern bei einigen Einzelhändlern erschwert: Oft sind gleiche Produkte unterschiedlicher Verpackungsgrößen an verschiedenen Orten im Supermarkt platziert. Darüber hinaus fehlt nicht selten die Grundpreisangabe oder diese ist zu klein und kaum lesbar.

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Reaktionen auf den Markttest „Großpackungen“

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Sollten auch Ihnen Großpackungen (Produkte, bei denen der Grundpreis der größeren Packung höher ist als der der kleineren) auffallen, so teilen Sie uns dieses bitte mit

Stand vom Dienstag, 25. Juli 2006

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