Eierskandal: Was kann man noch essen?

Das Thema Fipronil ist aus der öffentlichen Berichterstattung fast verschwunden. Aktuelle Warnungen zu Fipronil in Eiern gibt es momentan nicht mehr, das giftige Reinigungsmittel scheint endlich aus den Hühnerställen verbannt worden zu sein. Doch noch immer können vor allem Fertiggerichte belastet sein. Das zeigen Untersuchungsergebnisse von Behörden, doch auf die Namen von Produkten und Herstellern wartet man vergebens. Verbraucher erfahren nicht, welche Lebensmittel belastet sind.


Aktuelle Meldungen


26.10.2017: Kritik an Informationspolitik in Deutschland und in der EU

Es mehren sich die Stimmen, die die unzureichende europaweite Transparenz hinsichtlich der belasteten Lebensmittel kritisieren. Noch immer gibt es viel zu wenig Daten, z.B. über das Ausmaß der Belastung

10.10.2017: Fipronil in Eierlikör und Backwaren - Niemand nennt die Namen
Bisher waren bei behördlichen Untersuchungen von knapp 500 Fertiggerichten insgesamt mehr als 100 Proben belastet. Das sind 20 (!) Prozent – also jedes fünfte Fertiggericht! Insgesamt sollen bis Ende Oktober die Ergebnisse von 800 Proben vorliegen.
Schon jetzt stimmen die Resultate nachdenklich, denn bei einem Viertel der auffälligen Proben wurden deutliche Höchstwertüberschreitungen festgestellt. Dabei handelte es sich um Zutaten in Fertiglebensmitteln, z.B. „Vollei getrocknet“, Likör mit Eierzusatz, Eiersalat oder feine Backwaren. Doch der eigentliche Skandal an der Geschichte: Die Anbieter werden nicht genannt. Wir fordern, die Veröffentlichung von Produktnamen und Anbietern und einen schnellen Rückruf!

27.09.2017: EU zieht Konsequenzen aus dem Eierskandal
Die Kommunikation zwischen den Ländern der EU war unzureichend, vor allem die Informationsweitergabe hat viel zu lange gedauert. Die ersten Verbesserungsvorschläge liegen vor.

06.09.2017: Belastete Fipronil-Eier in 45 Staaten
Nach Angaben der EU-Kommission sind in 45 Staaten Fipronil Eier nachgewiesen worden: Alle EU Staaten - bis auf Kroatien und Litauen - und 19 weitere Drittstaaten ausserhalb der EU. Mehr als 100 Betriebe in der EU seien betroffen. Diese wurden geschlossen und entsprechende Produkte restlos vernichtet. Als Konsequenz erklärte der für Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissar Andriukaitis nach Beratungen mit den Agrarministern in Tallinn, dass der Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen innerhalb Europas verbessert werden müsse. Vor allem bräuchte man eine bessere Vernetzung der Frühwarnsysteme im Bereich Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelbetrug.

23.08.2017: Entwarnung aus Hannover in Sachen Amitraz
Bei Eier-Kontrollen in Niedersachsen konnten die Prüfer bislang keine Spuren des Pestizids Amitraz finden. Das teilte laut Spiegel Online das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit. Amitraz ist ein Gift, das gegen Insekten und Milben eingesetzt wird und neben Fipronil in der für die Reinigung von Hühnerstellen genutzte Desinfektionslösung Dega 16 gefunden wurde.

22.08.2017: Fipronil-Eier in Sachsen
Erstmals sind auch in Eiern in Sachsen Spuren des Insektizids Firponil nachgewiesen worden. Laut Medienberichten liegen zwei amtlich bestätigte positive Fipronil-Nachweise vor. Dabei handelte es sich um gekochte und geschälte Salateier sowie eine Probe Eier gekocht und lackiert. Die betroffenen Eier stammten aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Insgesamt wurden in Sachsen bisher 34 Eier-Proben genommen.

18.08.2017: Amitraz in Desinfektionslösung
Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, dass die Desinfektionslösung Dega 16, die als Auslöser des Skandals um Millionen verseuchte Hühnereier gilt, offenbar nicht nur das Kontaktgift Fipronil, sondern mit dem Pestizid Amitraz auch einen weiteren gefährlichen Wirkstoff enthielt. Ob und inwieweit das Gift in Eier gelangt sein könnte, wird derzeit offenbar noch geprüft.
Amitraz ist ein Gift, das gegen Insekten und Milben eingesetzt wird, etwa bei Hunden. Als Pflanzenschutzmittel ist es seit 2008 EU-weit nicht mehr zugelassen, bei Menschen kann Amitraz zu Sprachstörungen, niedrigem Blutdruck und Desorientiertheit führen.

18.08.2017: Erste Fipronil-Eier in Betrieb aus Baden-Württemberg gefunden
In zwei Proben aus einem Eierbetrieb (2-DE-0804634 / 2-DE-0804635) im baden-württembergischen Hohenlohekreis wurde Fipronil gefunden. Die festgestellten Werte lagen bei 0,013 und 0,020 mg/kg. Das Reinigungsmittel Dega 16, das bisher als Ursache gilt, kam auf dem Hof laut Auskunft Hühnerhalters nicht zum Einsatz. Welche Ursache für den Eintrag verantwortlich sein kann, ermitteln die zuständigen Behörden vor Ort. Der Betrieb ist bis auf Weiteres gesperrt. Zur Lebensmittel- und Produktwarnung des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

18.08.2017: Friponil bei Eiern aus Hamburger Einzelhandel nachgewiesen
Bei Untersuchungen von Eiern, die die Behörden in Hamburg durchgeführt haben, wurde in einer Probe Fipronil nachgewiesen. Drei Proben der insgesamt 17 Proben stammten aus Hamburger Legebetrieben und 14 weitere aus dem Handel. In einer Probe von Eiern aus den Niederlanden (0-NL-4293801) wurden Rückstände von Fipronil (Summe von Fipronil und seinem Metaboliten Fipronilsulfon) von 0,017 ± 0,0085 mg/kg Frischgewicht festgestellt.

16.08.2017: Sind 35 Mio. belastete Eier nach Niedersachsen geliefert worden?
Das Landwirtschaftsministerium in Hannover teilte der Neuen Osnabrücker Zeitung mit, dass allein nach Niedersachsen über 28 Millionen Eier (Anmerkung: Diese Zahl wurde in der Zwischenzeit auf 35 Millionen korrigiert) geliefert worden sind, die möglicherweise mit dem Insektizid Fipronil belastet sind. Das hat demnach eine Auswertung der Meldungen im EU-Schnellwarnsystem ergeben, teilte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne) mit. Weiter hieß es, dass aus dem Bundesland wiederum knapp 17 Millionen Fipronil-Eier weiterverteilt worden sind. Die Eier sollen sich jetzt aber nicht mehr im Handel befinden.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium bleibt laut einer dpa-Meldung trotz der deutlich höheren Angaben aus Niedersachsen bei der Zahl von 10,7 Millionen möglicherweise mit Fipronil belasteten Eiern, die nach Deutschland geliefert wurden. Aus Sicht des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit führe es zu einer „massiven Überschätzung“ der Zahl, wenn man die vom europäischen Schnellwarnsystem übermittelten Zahlen „rein mathematisch“ zusammenführe.


Was bisher geschah: Informationen von  Juli und August


Eier im KartonDer Eierskandal betrifft inzwischen nicht nur Eier sondern auch Fertiggerichte. Das Insektizid Fipronil kam über Reinigungsmittel in niederländische, belgische und deutsche Hühnerställe. Der Verdacht besteht, dass in einer Fabrik in Rumänien Fipronil in größeren Mengen gekauft wurde. Ein belgischer Importeur soll das Mittel illegal dem Reinigungsmittel untergemischt haben. Besonders schlimm: Bereits 2016 soll es erste Hinweise gegeben haben. Die Behörden waren laut Medienberichten seit dem 2. Juni 2017 informiert, doch diese schwiegen viel zu lange! Ein grenzübergreifender gesundheitlicher Verbraucherschutz sieht anders aus.

Momentan gibt es umfangreiche Untersuchungen, Sperrungen von Höfen sowie Rückrufaktionen seitens der Behörden und des Handels. Mit einem gemeinsamen Untersuchungsprogramm wollen die Bundesländer nun vor allem Fertiggerichte mit Eiern beproben.

Fipronil wirkt gegen Flöhe, Zecken oder Läuse und kann sich in Eiern anreichern. Leider ist es auch ein schlimmes Bienengift und sollte umgehend komplett verboten werden, weil das Bienensterben ein großes ökologisches Problem darstellt.

1. Welche Eier sind belastet?

Wir empfehlen zurzeit keine Eier mit dem Stempel NL zu essen. Weiterhin wird ständig vor neuen belasteten Eiern gewarnt, deren Codierungen Sie der unten stehenden Tabelle entnehmen können. Aus Deutschland sind bisher nur sechs belastete Eierchargen (vier aus Niedersachsen / zwei aus Baden-Württemberg) bekannt.

Wir haben die Tabelle nach Herkunft, Haltungsformen und Nummern (aufsteigende Ziffern) sortiert. Die Daten stammen vom Portal lebensmittelwarnung.de der Überwachungsbehörden der Bundesländer und vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit Stand vom 11.09.2017.

Herkunft Haltungsform Stempel auf dem Ei ergänzt am
Niederlande Bio 0-NL-4031001  
Niederlande Bio 0-NL-4170101  
Niederlande Bio 0-NL-4263501 15.08.2017
Niederlande Bio 0-NL-4263502 15.08.2017
Niederlande Bio 0-NL-4293801 18.08.2017
Niederlande Bio 0-NL-4310001 11.08.2017
Niederlande Bio 0-NL-4352601 14.08.2017
Niederlande Bio 0-NL-4352602  
Niederlande Bio 0-NL-4370301 14.08.2017
Niederlande Bio 0-NL-4385501  
Niederlande Bio 0-NL-4392501  
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4044403 15.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4056701 14.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4074606 14.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4112901 14.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4117601 14.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4167902  
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4286001 01.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4315402 14.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4322401 08.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4331901  
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4339301  
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4339912  
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4359801  
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4360101 24.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4385701  
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4394301 14.08.2017
Niederlande Freilandhaltung 1-NL-4402101 14.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4015502 Vorsicht: akut giftig!  
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4037602 15.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4041202 14.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4044402 15.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4044403 15.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4044404 15.08.2017
Niederlande Bodenhaltung  2-NL-4056701 24.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4056702 14.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4074605 14.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4205101 14.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4207903 14.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4212103 08.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4270802 15.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4272202 07.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4272301 07.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4275603 14.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4322402 07.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4332601  
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4332602  
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4343401 22.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4383803 14.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4383804 14.08.2017
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4385702  
Niederlande Bodenhaltung 2-NL-4395001 14.08.2017
Niederlande Käfighaltung 3-NL-4022701 14.08.2017
Niederlande alle (x steht für Zahlen von 0-3) X-NL-4022701  
Niederlande alle (x steht für Zahlen von 0-3) x-NL-4025503 17.08.2017
Deutschland Freilandhaltung  1-DE-0804632 29.08.2017
Deutschland Bodenhaltung 2-DE-0804634 18.08.2017
Deutschland Bodenhaltung 2-DE-0804635 18.08.2017

NL steht für Niederlande und DE für Deutschland. 0 verweist auf einen Bio-Betrieb, 1 auf Freilandhaltung und 2 auf Bodenhaltung.

Ei mit doppeltem Stempel

2. Wie überprüfe ich die Herkunft eines Eies?

Wollen Sie ein gekauftes Ei überprüfen, so raten wir dazu, immer den Karton zu öffnen und den Code auf dem Ei zu kontrollieren. Der Code auf dem Karton sagt nichts über die Herkunft der Eier aus; er gibt nur Auskunft über den Verpacker.

Es sind auch unterschiedliche Herkunftsangaben auf dem Ei und Karton möglich. Steht auf dem Ei die Herkunft NL (für Niederlande) und auf dem Karton DE (für Deutschland), dann stammen die Eier aus den Niederlanden und wurden in Deutschland verpackt. Der Selbstversorgungsgrad bei Konsumeiern in Deutschland liegt bei rund 70 Prozent, so dass fast jedes dritte Ei eingeführt wird. Hauptlieferant sind die Niederlanden!

Leider wird bei der Deklaration auch teilweise geschwindelt. So reklamieren einige Kunden Eier mit zwei Stempeln, schlecht lesbare Codes oder sogar komplett ungestempelte Eier. Derartige Verstöße können Sie bei der Lebensmittelüberwachung oder bei der Verbraucherzentrale melden. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat eine Pressemitteilung dazu herausgegeben.

So oder so gilt: Ob tatsächlich nur die genannten Chargen belastet sind, ist noch unklar. Das Handelsministerium in den Niederlanden hat noch viele weitere Eiercodes mit belasteten Eier veröffentlicht. Ob noch weitere Eier - außer der oben erwähnten - nach Deutschland gelangt sind, muss noch geprüft werden.

3. Was ist mit Hühnerfleisch oder Eiern in Fertiggerichten?

Die Untersuchungen laufen, erste Fälle sind bekannt geworden. Der Hersteller hatte belastete Eier verwendet und zieht diese Produkte vorsorglich zurück. Wir fordern dringend sehr umfassende Untersuchungen und die Veröffentlichung der Analysedaten. Vor allem fehlen noch Untersuchungen von Kuchen, Nudeln oder Mayonnaise. Daten von nur einer Firma zu veröffentlichen, ist auf jeden Fall zu wenig!

Produktname Hersteller Mindesthaltbarkeitsdatum
Porreesalat Toscana Neue Mayo Feinkost GmbH 16.08.2017
Oma's Pellkartoffelsalat Neue Mayo Feinkost GmbH 16.08.2017
Gosch Sonntagsfrühstück,
Eiersalat klassisch
Neue Mayo Feinkost GmbH 18.08.2017
Hofgut Eiersalat Neue Mayo Feinkost GmbH 16.08.2017
Hofgut Thunfischsalat Neue Mayo Feinkost GmbH 16.08.2017


3. Warum ist Fipronil so gefährlich?

Schädigungen des Nervensystems, der Leber, der Niere oder der Schilddrüse können nicht ausgeschlossen werden. Eine Dosis von 0,72 mg/kg Fipronil im Hühnerei wird vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als Obergrenze definiert. Die Werte in den Niederlanden und Belgien lagen bei bis zu 1,2 mg/kg, also deutlich über diesem Wert. In Deutschland wurden bisher in Nordrhein-Westphalen bis zu 0,11 mg/kg in den Eiern aus den Niederlanden gemessen. Bei einem normalen Verzehr (ca. 250 Eier im Jahr) kommt es laut BfR bei Erwachsenen nicht zu akuten gesundheitlichen Gefährdungen.

4. Warum sollten Kinder gar keine belasteten Eier essen?

Hohe Mengen könnten für Kinder ein akutes Gesundheitsrisiko darstellen, daher sollten diese aus Sicherheitsgründen gar keine eventuell belasteten Eier essen.

5. Was sollten Verbraucher und was sollte die Politik tun?

Wir empfehlen momentan keine Eier mit dem Stempel NL, vor allem auch keine Eier mit den Codes aus der oben stehenden Tabelle zu verzehren.

Wir schließen uns den Forderungen unseres Bundesverbandes nach politischen Konsequenzen an. Vor allem wäre es wichtig, auch in Fertiggerichten generell die Herkunft und die Haltungsform der Eier zu kennzeichnen. Das fordert übrigens auch der Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Eine rechtzeitig Warnung vor Fipronil in Eiern ist in Europa nicht gelungen: Ein Armutszeugnis für den vorsorglichen gesundheitlichen Verbraucherschutz!


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Stand vom Donnerstag, 26. Oktober 2017

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