Sie wollen eine individuelle Patientenverfügung verfassen?

Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Hamburg

Seit September 2009 gilt eine gesetzliche Regelung, die schriftliche Patientenverfügungen verbindlich macht. Wer jetzt schon entscheiden möchte, wie er oder sie später einmal sterben möchte – etwa indem alle Möglichkeiten der Medizin ausgeschöpft werden, oder aber ohne Prozeduren zur Lebensverlängerung, die als entwürdigend empfunden werden –, sollte ein solches Dokument der Vorsorge verfassen.

Patientenverfügungen sind nach dem Gesetz grundsätzlich verbindlich, wenn sie schriftlich verfasst sind und die Situationen, für die sie gemacht sind, hinreichend genau beschreiben. Auch ist zu empfehlen, sie mit einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung zu kombinieren.

Doch viele Details müssen beim Aufsetzen beachtet werden. Zum Beispiel schaffen unklare Formulierungen Unsicherheit bei der Auslegung. Wie schreibt man aber eine gute Patientenverfügung? Was ist zu beachten? Was sollte unbedingt hinein? Was auf keinen Fall? Das alles erklären wir Ihnen.

Unsere Angebote

1. Den Anfang macht ein 2,5-stündiger Vortrag mit dem Titel „Patientenverfügung und rechtliche Betreuung“, der alle sechs Wochen angeboten wird. Sie erhalten neben dem Vortragsmanuskript auch Material zum Selbststudium, etwa unsere Broschüre „Die Patientenverfügung“ sowie die Broschüre „Ich sorge vor“ der Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Kostenbeitrag: 15 €, Paare 25 €, Anmeldung: (040) 248 32-108.

2. Zweitens erstellen wir mit Ihnen zusammen in einem 1,5-stündigen individuellen Beratungsgespräch Ihre persönliche Patientenverfügung, die Sie elektronisch (auf USB-Stick oder als E-Mail) und ausgedruckt in Papierform mit nach Hause nehmen können.

Kosten: 100 €, bei Buchung zusammen mit dem Vortrag 110 €. Terminvereinbarung: (040) 248 32-130.

Stand vom Dienstag, 4. Februar 2014

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