Neuer Internetauftritt der Patientenorganisationen

Patienten sind nicht nur passiv, erduldend und erleidend. Sie sind nicht nur abhängig von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen. Seit 2004 sollen sie sich auch an der Gestaltung des Gesundheitssystems beteiligen können – zunächst nur mit beratender Stimme. Diese im Sozialgesetz verankerte „Patientenbeteiligung″ wird schon seit mehr als zehn Jahren auf Bundes- und Landesebene fleißig praktiziert. Für die Patientenorganisationen ist sie allerdings erst der Anfang auf dem Weg zu einem Gesundheitswesen, das die Bedürfnisse der Kranken (und Noch-Gesunden) wirklich in den Mittelpunkt stellt.

Die Organisationen, die in Hamburg zur Beteiligung berechtigt sind, geben auf ihrer neuen Internetseite www.patienten-hamburg.de einen Überblick über die Möglichkeiten zur Mitgestaltung des Gesundheitssystems, die ihnen der Gesetzgeber mit dem Paragrafen 140f des fünften Sozialgesetzbuchs gegeben hat. Die Hamburger sind die ersten, die dazu eine eigene Präsenz im Internet aufgebaut haben. Hier erfahren Sie unter anderem, was Patientenvertreter tun, welche Ziele sie verfolgen, wie man Patientenvertreter wird und warum sich solch ein Engagement lohnt.

Interessierte müssen zu einer der Organisationen gehören, die im Sozialgesetz ausdrücklich genannt sind. Ihnen entsprechen auf Landesebene die Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen, die Patienten-Initiative, die Verbraucherzentrale sowie Selbsthilfegruppen, die über KISS betreut werden.

Stand vom Dienstag, 31. März 2015

zurück