Mein Geld kriegt Ihr nicht!
Wer Daten klaut, will sie zu Geld machen. Darauf weisen wir aus Anlass des „Safer Internet Day“ am 9. Februar 2010 hin.
Daten werden nicht gesammelt, um sie in Alben zu kleben oder einzurahmen. Daten werden benutzt, um Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Adressen werden gebraucht, um Verbraucher gezielt mit Werbung anzusprechen. Telefonnummern werden für illegale Werbeanrufe verwendet, deren einziges Ziel es ist, Leuten etwas anzudrehen und ihnen ungewollte Verträge unterzuschieben. Kontodaten werden missbraucht, um in krimineller Weise Geld von fremden Konten einzuziehen.
Wer gegen Datenmissbrauch vorgehen will, muss der Spur des Geldes folgen. Jede Maßnahme, die dazu beiträgt, dass den Datengaunern das Geschäft vermiest wird, wirkt besser als der Appell an die Verbraucher, sparsam mit ihren Daten umzugehen. Adressdaten, Telefonnummern und Kontodaten sind nicht geheim. Sie können auch kaum geheim gehalten werden und dienen im Übrigen der Kommunikation untereinander.
Um denjenigen, die mit Daten Geschäfte machen, in die Suppe zu spucken, setzen wir auf die Veröffentlichung von Listen im Internet mit den Namen der Datenklau-Profiteure, auf rechtliche Schritte wie Unterlassungsklagen und auf die Kooperation mit Banken und Sparkassen, die – oft ohne ihr Wissen – den Gaunern Konten für deren illegale Geschäfte zur Verfügung stellen. So finden Sie auf dieser Website Listen mit Aufstellern von Abofallen und Anbietern unseriöser Gewinnspiele und Nebenverdienste. Gegen illegale Telefonwerbung gehen wir per Abmahnung und wenn nötig per Verbandsklage vor und nennen die Firmen öffentlich im Internet. Für Wiederholungstäter wird der Missbrauch durch Erhebung von Vertragsstrafen teuer. Wer als Verbraucher betroffen ist, sollte sich wehren und nicht zahlen: „Mein Geld kriegt ihr nicht!“
Telefonische Beratung zu Geldklau durch Datenmissbrauch: Mo bis Do 10-18 Uhr, Tel. 0900 1 77 54 41 (1,50 €/Min. aus dem dt. Festnetz, mobil evtl. mehr).
Ratgeber „Vorsicht Abzocke“ können Sie hier bestellen.
Stand vom Donnerstag, 14. Oktober 2010
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