VW: Kredit zurück – Auto los

Autokäufer, die ihren Volkswagen, Seat, Skoda oder Audi mit einem Kredit der Hersteller-Bank finanziert haben, dürfen den Kredit wahrscheinlich zeitlich unbeschränkt widerrufen, berichtet die Stiftung Warentest. Der Grund: Die Kreditverträge enthalten fehlerhafte Verbraucherinformationen.

Was passiert nach einem Widerruf? Verbraucher, die ihren Kredit widerrufen, erhalten gezahlte Raten und ihre Anzahlung zurück, wenn sie ihr Auto wieder abgeben. Bei Verträgen, die ab dem 13. Juni 2014 ge­schlossen wurden, fallen nicht einmal Ausgleichszahlungen für den Wert­verlust des Fahrzeugs oder die gefahrenen Kilo­meter an. Nur die Kreditzinsen müssten von Seiten der Hersteller nicht erstattet werden. Das ist anders bei älteren Verträgen, bei denen Verbraucher Wertersatz und Nutzungsentschädigung zu zahlen haben, was dazu führen kann, dass sich der Widerruf wirtschaftlich nicht lohnt.

Wenn Sie also ein Dieselfahrzeug des VW-Konzerns besitzen, dass Sie eigentlich gar nicht mehr haben wollen, könnte der Widerruf Ihres Kreditvertrags ein sinnvoller Weg sein, um den rollenden Untersatz wieder loszuwerden. Mehr zum Thema lesen Sie auf der Internetseite der Stiftung Warentest.

Kreditvertrag prüfen lassen

Bei uns können Sie Ihren Ratenkreditvertrag gegen ein Entgelt von 100 Euro prüfen lassen. Die überwiegende Mehrheit der Kreditverträge, die zur Prüfung auf unseren Tischen landet, enthält fehlerhafte Widerrufsbelehrungen und kann dann noch widerrufen werden. Vor allem Verträge mit Restschuldversicherungen, die es auch bei Autokrediten gibt, sind betroffen.

Sie haben Interesse an einer Prüfung Ihres Vertrags? Dann laden Sie unseren

herunter und schicken Sie ihn ausgefüllt zusammen mit Kopien Ihrer Vertrags­unter­lagen und vom „Kleingedruckten“ an uns.

  • Per Post: Verbraucher­zentrale Hamburg, Kirchenallee 22 in 20099 Hamburg

  • Per E-Mail: ratenkredit@vzhh.de

Mehr über Ratenkredite und die Möglichkeiten eines Widerrufs lesen Sie in unserem Artikel „Ratenkredite: Mit Widerruf viel Geld sparen“.

Stand vom Dienstag, 2. Mai 2017

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