Abofallen, Rundfunkgebühren, Telefonanbieter, Urherberrechtsverletzungen

Fernabsatz - Vorschriften werden oft mißachtet

Am 30.6.2000 ist das Fernabsatzgesetz in Kraft getreten. Inzwischen sind die Vorschriften (seit 1.1.2002) in das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) aufgenommen worden (§§ 312 b bis f). Doch viele Anbieter beachten die Regeln nicht.

Unter anderem wird vorgeschrieben, dass Online-Anbieter im Netz genaue Angaben über ihre

  • Identität und Anschrift,
  • über die angebotene Ware oder Dienstleistung,
  • über den Preis,
  • über eventuelle Liefer- und Versandkosten und über andere wichtige Vertragsbestandteile machen und
  • überdies den künftigen Kunden über sein Widerrufs- oder Rückgaberecht informieren müssen.


Zahlreiche Anbieter halten sich nicht daran – das hat eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Hamburg ergeben. Vielleicht, weil sie nicht wissen, dass das Gesetz sie dazu verpflichtet, vielleicht aber auch, weil sie etwas zu verbergen haben.

Stellen Sie fest, dass ein Anbieter im Netz sich merkwürdig bedeckt hält? Geben Sie uns einen Hinweis auf die www.Adresse. Wir gehen der Sache nach und werden uns dafür einsetzen, dass die Transparenz von Verträgen per Mausklick verwirklicht wird, damit das Gesetz den Verbrauchern auch wirklich nützt.

Stand vom Samstag, 25. August 2007

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