Grundschüler werden Lebensmittelprofis

Wie viel Zucker steckt in meinem Fruchtsaft? Was verspricht die Werbung auf der Verpackung? Woran erkennt man regionale Produkte? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen an der Grundschule Molkenbuhrstraße in Stellingen im Rahmen einer Projektwoche nach. Die Grundschule macht sich damit als eine von vier Hamburger Schulen auf den Weg, um Verbraucherschule zu werden.

Lebensmittel und Verpackungen unter der Lupe

In verschiedenen Workshops erforschten wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler Begriffe, Aufmachung und Versprechen aus der Welt der Lebensmittel und nahmen auch die dazugehörige Werbung genau unter die Lupe. Die Kinder fanden heraus, welche Angaben auf einer Verpackung stehen müssen, was die Nährwerttabelle über ein Produkt verrät und wie die Ampelkennzeichnung für verschiedene Lebensmittel aussehen müsste

Schüler beim Getränke-Workshop Plakaterstellung im Getränke-Workshop

Im Workshop „Lebensmitteldetektive“ testeten die Kinder, ob sie ein echtes Vollkornbrot von einem körnerhaltigen Vitalbrot sowie Saft, Nektar und Saftgetränk voneinander unterscheiden können. Ein Beitrag auf SAT.1 vermittelt einen guten Eindruck vom Inhalt der Veranstaltung, aber auch vom Engagement und dem großen Interesse der Kinder.

In einem anderen Workshop wurden noch einmal Getränke kritisch überprüft – vor allem hinsichtlich ihres Zuckergehalts. Nicht ohne Aha-Effekt: Dass in einer Flasche Wasser mit Kirschgeschmack ebenso viel Zucker steckt wie in einer Cola, hätten die meisten der Kinder nicht erwartet.

Bei einem weiteren Angebot zum Thema Regionalität erfuhren die Schülerinnen und Schüler spielerisch, woran man regionale Produkte erkennen kann und wie weit manche Lebensmittel unterwegs sind, bevor sie auf dem Teller landen.

Weitere Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit

Daneben standen auch weitere Themen im Bereich Nachhaltigkeit auf dem Programm. So beschäftigten sich die Kinder mit ihren Lehrinnen und Lehrern unter anderem mit Verpackungsmüll, brachten sich gegenseitig bei, warum und wie man Wasser sparen sollte und erfuhren, wie man sicher zu Fuß zur Schule kommt.

Mehr Informationen über die vielen Angebote im Rahmen der Aktionstage und jede Menge Fotos sind auf der Internetseite der Grundschule Molkenbuhrstraße zu finden.

Die Projektwoche wurde durchgeführt im Rahmen des Projekts „Hamburger Verbraucherschulen“, das von der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz gefördert wird.

Stand vom Dienstag, 8. November 2016

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