Flüchtlinge: Informationen zum Urheberrecht

Urheberrechtsverstöße sind keine Bagatellen. Wer sie begeht, schadet anderen. Doch vielen Flüchtlingen ist nicht klar, welche kostspieligen Folgen ein illegaler Download in Deutschland haben kann. Wie auch, wenn selbst viele Deutsche in Sachen Urheberrecht nicht durchsehen. Menschen ohne oder mit wenig Sprachkenntnissen haben da erst recht keinen Durchblick.

Doch Abmahnungen und Schadensersatzforderungen wegen Urheberrechtsverletzungen sind Dinge, die die ohnehin prekäre Situation von Flüchtlingen verschärfen können, denn die Forderungen der Anwaltsbüros sind in den meisten Fällen unverschämt hoch. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher ein paar grundlegende Regeln beachten:

  • Nutzen Sie keine File-Sharing Programme wie Bittorent, Gnutella, eMule und wie sie alle heißen.

  • Laden Sie keine Dateien aus dem Internet herunter. Es sei denn, es ist sehr wichtig.

  • Stellen Sie keine fremden Inhalte auf Youtube, Facebook, Blogs oder anderen Plattformen ein. Nur wirklich gänzlich eigene Inhalte sind sicher.

  • Verzichten Sie so weit wie möglich auf das „Teilen“ von Links.

  • Nutzen Sie für das Streaming von Filmen und Musik nur große und bekannte Portale wie Youtube, Vimeo, Dailymotion, Myvideo, Spotify usw.

  • Sichern Sie Ihren PC, Laptop oder Ihr Smartphone bzw. Ihren Internetanschluss gegen den Zugriff Dritter und geben Sie das Gerät oder die Zugangsdaten nicht an Dritte weiter.

Achtung: In diesem Bereich gibt es viele Grauzonen mit vielen Grautönen. Damit keine Probleme entstehen, lieber die Finger davon lassen. Sicher ist sicher. Was zu tun ist, wenn dennoch eine Abmahnung ins Haus flattert, lesen Sie in unserem Internetbeitrag „Illegale Downloads? Illegale Uploads!“.

Teilen Sie uns mit, welche Probleme Flüchtlinge mit illegalen Downloads haben. Am besten Sie informieren uns per E-Mail an refugees@vzhh.de.

Stand vom Montag, 16. November 2015

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