
Sollten Sie diese Seite über eine Suchmaschine aufgerufen haben, dann klicken Sie bitte hier um auf die Startseite der Verbraucherzentrale Hamburg e.V. zu gelangen.
Bonus.net
News im Überblick:
Bonus.net: Telefonwerbung
gerichtlich verboten! Einstweilige Verfügung von Bonus.net als abschließend anerkannt.
Der Firma Bonus.net wurde
auf Antrag der Verbraucherzentrale Hamburg per Gerichtsbeschluss (einstweilige
Verfügung) verboten, Verbraucher anrufen zu lassen, um für ein Rabattsystem zu
werben - es sei denn, die Kunden haben zuvor einer telefonischen
Kontaktaufnahme zugestimmt (LG Hamburg, Beschl. v. 23.9.2004, 312 O 852). Die
einstweilige Verfügung hätte von Bonus.net durch Rechtsmittel angegriffen
werden können. Doch sie wurde jetzt (28.10.2004) von Bonus.net als abschließend
anerkannt. Ein weiterer Erfolg für die Verbraucherzentrale.
Bonus.net gab in den
vergangenen Monaten häufig Anlass zu Beschwerden - in der Verbraucherzentrale
stapeln sich die Reklamationen von Verbrauchern, die eine Rechnung bezahlen
sollen, obwohl sie niemals - anders als Bonus.net behauptet - beim Surfen das
angebotene Rabatt-Abo bestellt haben. Neuerdings versuchte Bonus.net nun, seine
Kunden auch per Telefon zu werben. Es wurde offenbar ein Call-Center
beauftragt, das für Bonus.net auf Provisionsbasis telefonisch Verträge
vermittelt. Dass man damit klar gegen geltendes Recht verstößt, wollte man auch
nach unserer schriftlichen Abmahnung nicht einsehen. Daher erging der
Gerichtsbeschluss. Wer von Bonus.net
bzw. einem Call-Center im Auftrag von bonus.net jetzt noch angerufen
wird, sollte uns informieren.
Die SCHUFA-Lüge: Entgegen der Behauptung von Bonus.net ist die Firma nicht
der SCHUFA angeschlossen! Die SCHUFA hat die Zusammenarbeit abgelehnt und geht
mittlerweile gegen Bonus.net juristisch vor. Lassen Sie sich also nicht von den
roten Zetteln, mit denen Bonus.net Ihnen mit einer Meldung an die SCHUFA droht,
einschüchtern!
Kind
bekommt Mahnung von Bonus.net! Hier dazu
ein Artikel vom 5.6.2004 aus der "Neuen Westfälischen" (Abdruck mit
freundlicher Genehmigung):
OWL: Neunjähriger droht der Kuckuck
Firma Bonus.Net versucht Kasse zu
machen
VON BERNHARD HÄNEL
|
Bielefeld. Noch keine zehn Jahre
ist Julia S. und dennoch könnte ihr Hab und Gut bald gepfändet werden. Damit
drohen Hamburger Anwälte der Grundschülerin, falls sie nicht bis zum 11. Juni
82,41 Euro auf das Konto der Kanzlei überweise. Grund der Mahnung: Die
Neunjährige soll per Mausklick mit dem Unternehmen Bonus.Net einen
rechtsverbindlichen Vertrag geschlossen haben.
"Sie haben durch das Setzen des Häkchens Ihr Einverständnis mit der
Geltung der dort abrufbaren und ausdruckbaren Allgemeinen Geschäftsbedingungen
gegeben," behauptet Rechtsanwalt Arne Platzbecker. Julia S. habe somit
einen rechtsverbindlichen Vertrag zu den dort genannten Bedingungen
abgeschlossen. Entsprechende Unterlagen lägen "ausweislich" in der
Kanzlei an der Elbchaussee 35 vor. Vorsorglich werden der kleinen Julia die
juristischen Folterwerkszeuge genannt: Mitteilung an die SCHUFA und erhebliche
Gerichtskosten, die entstünden, wenn ein Vollstreckungsbescheid erwirkt werden
müsse, der 30 Jahre Gültigkeit besitze.
"Julia sitzt selten am PC," beteuern ihre Eltern. "Und wenn sie
mal im Internet ist, besucht sie die Barbie-Seite und mehr nicht." Sie sei
halt eher der Typ Mädchen, der die Maus am Schwanz ziehe. "Und vor der
letzten Mahnung haben wir nie eine Rechnung erhalten," sagt Mutter Karin.
"Wofür auch? Keiner in der Familie hat je etwas von einer Firma Bonus.Net
gehört oder je mit ihr gedealt." Jetzt sei sie aber wild entschlossen,
sich zu wehren.
Die Firma mit Sitz in der inzwischen trockengelegten deutschen Steueroase
Norderfriedrichskoog ist Verbraucherschützern quer durch die Republik wohl
bekannt. "Im Groben bieten die ein Rabattsystem an, von dem man allerdings
nicht genau weiß, wie es funktioniert," weiß die Rechtsberaterin des
Hamburger Verbraucherschutzes. Gleich ob man ein Häckchen gesetzt oder den
Besuch auf der Web-Side abgebrochen habe – fast immer flattere eine Rechnung
ins Haus.
Wie die noble Hamburger Kanzlei an Julias Namen und Anschrift gekommen sein
kann, interessiert inzwischen auch die Bielefelder Polizei. Sie bat die Eltern
eindringlich, Strafanzeige zu erstatten, um das Geschäftsgebahren der Firma
genauer unter die Lupe nehmen zu können.
Sicherheitshalber haben die Eltern juristischen Rat eingeholt. Rechtsanwalt
Burkhard Zurheide konnte zumindest die Folterwerkzeuge seiner Hamburger
Kollegen entschärfen. "Es gibt keinen Automatismus für die Vollstreckung.
Dagegen kann man Widerspruch einlegen." Selbst wenn man sich nicht gleich
wehre, habe man immer noch eine weitere Chance auf Widerspruch. Auch impliziere
der Begriff "letzte Mahnung" vorangehende Schreiben. "Zudem mag
Julia beschränkt geschäftsfähig sein, aber eben nicht für Geschäfte dieser
Art." Experten schließen nicht aus, dass sie Opfer des schwunghaften
Handels mit Adressen wurde. Die bekomme man fast bei jedem Preisausschreiben.
Drohung mit Gericht: Bonus.net hat uns eine Abmahnung geschickt
und droht, per Gericht Teile dieser Internet-Seite verbieten zu lassen. Wir haben
die Unterlassungserklärung nicht abgegeben und wehren uns. Offenbar hat
Bonus.net diesen Versuch aufgegeben. Doch uns sind Kosten entstanden.
Unterstützen Sie uns durch Ihre Spende! Näheres siehe unter Aufruf.
Abmahnung von Kunden: Was normalerweise Zeitungen oder
Verbraucherzentralen vorbehalten bleibt - eine Abmahnung wegen kritischer
Äußerungen - droht Bonus.net jetzt Kunden an! Verbraucher, die sich angeblich
gegenüber Partnerfirmen oder in Internet-Foren kritisch über Bonus.net geäußert
haben, erhalten von RA Tauck aus Hamburg eine Abmahnung mit entsprechender
Kostenfolge. Auch gilt unser Rat: Nicht einschüchtern lassen! Lassen Sie sich
von einem Rechtsanwalt oder der Verbraucherzentrale beraten.
Drohung mit dem Staatsanwalt: Verbraucher, die Bonus.net geschrieben haben, keinen
Vertrag abgeschlossen zu haben, berichten uns, dass Bonus.net dann unterstellt,
eine andere Person habe die Daten missbräuchlich verwandt, und sie folgendes
Schreiben von Bonus.net erhalten:
"Sie
gaben an, eine andere Person habe Ihre Daten missbräuchlich verwandt. Leider
passiert es mitunter, dass Familienmitglieder dies ohne Absprache tun. Bitte
überprüfen Sie dieses und veranlassen Sie gegebenenfalls eine Überweisung des
offenen Betrages an uns. Sollten Sie sich nicht erklären können, wer Ihre
Daten verwandte, werden wir wegen des Verdachts des Betrugs die uns
vorliegenden Daten an die zuständige Staatsanwaltschaft übermitteln, die über
die Bankverbindung und die gespeicherte IP-Adresse den Verantwortlichen
ausfindig machen wird. Wir erwarten innerhalb von 14 Tagen nunmehr entweder
Ihre Bestätigung für die Weitergabe des Vorgangs an die Staatsanwaltschaft oder
die Überweisung des offenen Betrags. Mit freundlichen Grüßen"
Kein Anspruch auf "verbindliche
Erklärung": Verbraucher
berichten uns, dass Bonus.net Betroffene, die angeben, keinen Vertrag
geschlossen zu haben, auffordert, eine "verbindliche Versicherung"
abzugeben, dass man (oder jemand aus dem Haushalt) keine Registrierung
ausgefüllt habe und dass man mit einer Missbrauchsverfolgung durch Bonus.net
einverstanden sei.
Der Wortlaut des Bonus.net-Schreibens:
"Hiermit versichere ich verbindlich, dass ich die Registrierung bei
www.bonus.net nicht ausgefüllt habe. Dies gilt auch für die anderen Mitglieder
meines Haushalts. Ich bin damit einverstanden, dass Bonus.net GmbH den
Missbrauch meiner Daten über die mitprotokollierte IP-Adresse auf straf- oder
zivilrechtlichem Weg verfolgt".
Auf eine solche Erklärung hat Bonus.net nach
unserer Rechtsauffassung keinen Anspruch. Wir raten, eine solche Erklärung
nicht abzugeben. Wir werten dies als Versuch, die Beweislage umzukehren und die
Betroffenen einzuschüchtern.
Unser Bericht: (Mit diesem
Bericht, den wir im Februar 2004 ins Internet stellten, ging es los): In der
Verbraucherzentrale Hamburg häufen sich die Beschwerden über Bonus.net. Diese
Firma bietet Verbrauchern auf ihrer Internetseite an, via
Bonus.net-Mitgliedschaft bei über 350 Partnerfirmen bis zu 30 % der
Einkaufskosten erstattet zu bekommen. Die Verbraucher müssen für die
Mitgliedschaft in dieser Einkaufsgemeinschaft EUR 5 pro Monat (EUR 60 pro Jahr)
bezahlen.
Einige
Verbraucher beschweren sich über Bonus.net, weil sie wegen unrichtiger
Werbeaussagen dazu verleitet worden seien, sich anzumelden und sogleich EUR 60
Jahresbeitrag zahlen sollen. Weiter wird uns berichtet, Bonus.net ignoriere
Kündigungen per Fax und E-Mail und schicke sofort Mahnungen. Die meisten
Verbraucher aber, die sich an die Verbraucherzentrale gerichtet haben, sind
sich ganz sicher, dass sie in keinerlei Vertragsbeziehung zu Bonus.net stehen.
Ihnen ist die Firma völlig unbekannt.
Wir
raten: Wenn Sie keine Vertragsbeziehung zu Bonus.net haben, sind Sie nicht zur
Zahlung verpflichtet. Wenn Sie aufgrund täuschender Werbung zur Mitgliedschaft
verleitet worden sind, können Sie den Vertrag anfechten.
Die
Firma Bonus.net hat uns mitgeteilt, sie sei bei einigen
"Partnerfirmen", bei denen wir uns erkundigt hatten, möglicherweise
deshalb unbekannt, weil die Partnerverträge zum Teil über den Dachverband
Affili.net abgeschlossen seien. Laut Hamburger Abendblatt vom 10.3.2004 hat die
Firma Otto-Versand die Geschäftsbeziehung zu Bonus.net bestätigt und das
Angebot als eine "gängige Form der Neukundengewinnung" bezeichnet.
Aufruf: Unsere
Informationsarbeit zu Bonus.net kostet Geld. So sind uns allein für die
presserechtliche Vertretung durch unseren Rechtsanwalt Kosten in Höhe von 2.400
Euro entstanden. Unterstützen Sie uns durch Ihre Spende auf unser Konto
84 35 101 Bank für Sozialwirtschaft BLZ 251 205 10. Das Spendenbarometer
steht bisher bei: 221 Euro. Dank allen Spender/innen! Hinweis:
Wir senden Ihnen gern eine Spendenbescheinigung fürs Finanzamt; geben Sie uns
dazu bitte Ihre Adresse an.
Echo: In
der Presse und in Internet-Foren wie geizkragen.de oder ciao.com wird ebenfalls
über Beschwerden gegen Bonus.net berichtet. Nach Presseberichten hat der
Otto-Versand seine Geschäftsbeziehungen zu Bonus.net auf Eis gelegt. "Bis
auf weiteres steht Otto im Rahmen des Bonus.net-Programms nicht mehr als
Kooperationspartner zur Verfügung", teilte das Unternehmen auf Anfrage der
Fachzeitschrift ONEtoONE (onetoone.de) mit. In dem Artikel von ONEtoONE vom
27.4.2004 heißt es außerdem:
Forum: Aus den Zuschriften
von Verbrauchern, die wir täglich erhalten.
Eine
Verbraucherin schreibt uns am 24.3.2004 per Mail:
"Guten Tag, auch ich habe heute eine
Rechnung samt Überweisungsformular von bonus-net erhalten und war mir sofort
sicher, daß hier etwas nicht stimmt, denn ich hatte noch nie Kontakt zu diesem
Unternehmen. Wie ich jetzt hier erfahre, bin ich nicht die Einzige. Ich werde
Ihren Rat befolgen und nicht zahlen, man hat auch garkeine Bankverbindungen von
mir. Was macht man aber, wenn einem Mahnungen ins Haus flattern? Wäre Ihnen dankbar, wenn dieser Punkt noch geklärt
würde und die Geschädigten auf dem laufenden gehalten werden. Auf jeden Fall
muß hier Druck gemacht werden, sonst bekommen wir unkontrolliert von anderen
Unternehmen einfach Rechnungen ins Haus. Das darf nicht sein! Mit freundlichen
Grüßen..."
Und
unsere Antwort:
"Guten Tag! Bleiben Sie "cool", auch wenn Mahnungen oder
Briefe von Inkassounternehmen kommen. Die haben rechtlich keine andere
"Qualität" als die Forderung von Bonus.net. Vorsorglich: Nur, wenn
ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt, muss rechtzeitig Einspruch eingelegt
werden. Dann müsste Bonus.net seine Forderung vor Gericht begründen, was - da
Sie ja keinen Vertrag abgeschlossen haben - nicht möglich sein wird. Bonus.net
wird daher vermutlich nicht klagen bzw. den Prozess verlieren, wenn der
Vertragsschluss nicht bewiesen werden kann. Ihre VZHH."
Eine Verbraucherin aus der Gegend von Bremen
schreibt uns am 2.4. 2004 per Mail:
"Am
gestrigen Tage habe ich auf dem Polizeirevier in ... Anzeige gegen die Firma
Bonus.net wegen Betruges erstattet. Auch ich bin keine entsprechende
Geschäftsbeziehung über 60 Euro mit bonus.net eingegangen,werde aber mit
Mahnungen etc. belästigt. Ich werde auch dem Versandhaus Otto kündigen, da die
ja laut Hamburger Abendblatt zusammenarbeiten".
Ein Verbraucher aus der Nähe von Frankfurt
schreibt uns am 2.4.2004 per Mail:
"Ich
möchte mich in die Liste der Betroffenen eintragen, die von einer von Bonus.net
beauftragten EuroTreuhand Inkasso GmbH aus Köln eine Zahlungsaufforderung von
nun schon über 95,23 Euro unter Androhung eines Eintrags in die Schufa erhalten
haben Ich habe deshalb Strafanzeige wegen Betrug gemäß § 263 StGB Versuch gem.
§22,23 StGB Nötigung gem.§ 240 StGB bei der Polizei in ...gestellt".
Aus L. schreibt uns am 3.4.2004 per Mail
eine Verbraucherin:
"Interessiert
habe ich alle Beiträge verfolgt, Ihre Ratschläge gelesen. Danke dafür! Bisher
wurde ich, ohne Vertragsabschluß, nur gemahnt und gewarnt von o.g.
"Betrugsfirma". Jetzt aber kommen mir arge Bedenken - heute erhielt
ich nun von der "Euro Treuhand Inkasso" ,Köln, die
Zahlungsaufforderung 95,00€ bis zum 12.04.2004 zu zahlen (Euro Treuhand Inkasso
GmbH). Können Sie nicht etwas gegen eine solche Mafia tun ? Es ist doch für
jeden Bürger heute keine Kleinigkeit mehr, einen solchen Betrag für Nichts
hinauszuwerfen, auch nicht, als unbescholtener Bürger plötzlich unverschuldet
in den Schufa-Akten aufzutauchen. So etwas ist doch schlimm, ich bin jetzt 63
Jahre alt, körperlich behindert und trotzdem immer ehrlich durchs Leben
gekommen. Wieso soll ich nun von meiner sehr dürftigen Rente ein Unternehmen
finanzieren, das sich durch Betrug und rücksichtsloses Vorgehen, Reichtum
schaffen möchte ohne zu arbeiten. Meine Empörung ist groß , sollte es keine
Möglichkeiten geben, einem solchen Unternehmen das Handwerk zu legen ?"
Eine Verbraucherin schreibt uns am 3.4.2004
per Mail:
"Gerade eben habe ich
Ihren Beitrag über Bonus-net gelesen. Mir flatterte heute eine Rechnung eines
Inkassobüros ins Haus. Ich habe dieser Firma schon mehrmals mitgeteilt, dass
ich keinen Vertrag mit ihnen abgeschlossen habe. Was aber, wenn ich durch diese
Firma nun einen Schufa-Eintrag bekomme. Dies kann ich mir nicht leisten. Ich
habe zwischen Weihnachten und Sylvester Kinder zu Besuch gehabt und diese haben
am PC gespielt. Ich habe den Internetzugang zwar gesperrt und bin mir
eigentlich sicher, das die Kinder nichts damit zu tun haben, aber wenn doch –
was kann ich tun bei Minderjährigen. Bankdaten hat die Firma Bonus-Net
jedenfalls nicht von mir und meine Adresse, Telefonnummer und auch mein
Geburtstag kann von sonst woher sein. Bitte raten sie mir hauptsächlich wegen
des drohenden Schufa-Eintrags".
Ein Verbraucher aus dem Badischen schreibt
uns am 5.4.2004 per Mail:
"Auch ich
habe den schon oft beschriebenen Weg zu "bonus net" erlebt. Am
18.01.02 habe ich mich unvollständig in die Anmeldemaske eingetragen. Die
Hausnr.stimmte nicht,das Alter und die Kontodaten fehlten komplett, der
Anmeldevorgang wurde abgebrochen. Es war eindeutig dass ich keine
Geschäftsbeziehung wollte. Ich bekam 2 Mahnungen, schaltete einen Rechtsanwalt
ein der die Fa. kontaktierte. Der Anwalt gab seine Adresse als
Zustellungsbevollmächtigten für weiterführenden Verkehr an. Trotzdem bekam ich
am 02.04.04 eine Zahlungsaufforderung über 95,02€ von einer Euro-Inkasso, Köln,
unter Androhung eines gerichtlichen Verfahrens. Die Androhung empfinde ich als
Nötigung. Auf keinen Fall werde ich bezahlen".
Aus Baden-Württemberg schreibt uns am
5.4.2004 per Mail ein Verbraucher:
"Ich
wurde von Euro Treuhand Inkasso zur Zahlung von 95,03 Euro aufgefordert. Dem
habe ich per Fax widersprochen, da ich mit Bonus.net nie eine
Geschäftsbeziehung hatte, und auch nie eine Rechnung erhielt".
Aus Sachsen erhielten wir diese Mail einer
Verbraucherin am 5.4.2004:
"Ich war im Dezember
2003 zufällig auf die Anzeige von Bonusnet gestoßen, in der ein kostenloser
Service zum Test angeboten wurde. Im Januar erhielt ich eine Rechnung, da das
Probeabo(von dem ich nicht wusste) nun abgelaufen sei. Sofort erfolgte
Widerspruch meinerseits - ohne Erfolg. Meine mehrfachen Schreiben blieben
unbeachtet, stattdessen erfolgten Mahnungen. Ich versuchte einen Kompromiss und
zahlte freiwillig für die Monate Januar/Februar 10 Euro und hörte dann lange
Zeit nichts mehr. Die Sache schien erledigt. Der Gipfel war der Brief des
Kölner Inkassounternehmens, Forderung 85 Euro. Das hat mich so schockiert, dass
ich nun bezahlt habe.
Ich hab'
keinen Bock auf weiteren Kampf und fürchte steigende Kosten. Nachdem ich die anderen
Einträge bei Ihnen gesehen habe und die Empfehlung nicht zu zahlen, ärgere ich mich
natürlich, da der Betrag für mich viel Geld ist. Ich versuche die Partner von
Bonusnet aber zu informieren, mit welchen Praktiken die ehrenwerte Gesellschaft
Kunden einfängt. Viel Erfolg".
Am 7.4.2004 erhielten wir von einem
Verbraucher folgende Mail:
"Ich kann
die unseriösen Geschäftspraktiken der Firma bonus.net nur bestätigen. Die
Anmeldemaske bei Bonus.net kann man zwar abbrechen, aber man wird trotzdem
registriert. Insofern deckt sich meine Aussage mit der eines Verbrauchers aus
dem Badischen. Das ist für mich Betrug! Wer legt diesen Leuten das
Handwerk?"
Aus dem Hamburger Umland schreibt uns am
7.4.2004 ein Verbraucher:
"Auch ich
möchte mich zum Kreis der Geschädigten melden. Nach demselben Muster wie andere
Meldungen bei Ihnen: Angeblicher Vertrag am ..., keine Bestätigung (warum
auch?), dann nach 4 Wochen per Post eine Rechnung. Auf verschiedene Antworten
meinerseits nur Standardmails und 2 weitere Zahlungsaufforderungen mit den
Drohungen, den Fall einem namentlich genannten Hamburger Anwalt zu übergeben,
dann den Fall der Staatsanwaltschaft zu übergeben. Meine Bitte, mir die
Vertragsunterlagen wegen Weitergabe an meinen Anwalt zuzusenden, wurde
freundlich bestätigt. Ich habe jedoch nie etwas erhalten. Am 2.4. dann einer
Brief einer Kölner Treuhand-GmbH mit massiven Drohungen (Gerichtsverfahren,
Schufameldungen etc,) und einer sehr kurzen Zahlungsfrist. Ich habe alles
umgehend meinem Anwalt übergeben. Kann man noch etwas tun, um dieser Firma das
Handwerk zu legen?"
Aus dem Saarland schreibt uns am 8.4.2004
ein Verbraucher:
"Auch ich
bin in den Strudel der bonus.net GmbH geraten. Unwissentlich, ohne daß ich
bisher überhaupt wußte, daß diese Firma überhaupt besteht. Angeblich habe ich
mich dort registriert. Ist nie erfolgt. Dann habe ich mich bei der VZ Saarland
und im Internet über bonus.net kundig gemacht, dabei bin ich auf die Einträge
bei Ihnen gestoßen. Bitte helfen Sie mir, denn ich bin am Verzweifeln. Wie soll
ich mich verhalten? Wie soll ich auf Forderungen, Mahnungen usw. reagieren? Sie
habe doch schon Erfahrung mit der Firma. Ich habe mich auch versucht bei der
Fa. Otto über deren Praxis mit bonus.net zu unterhalten. Ich wurde auf den
schriftlichen Weg verwiesen, am Telefon hat man sich strikt geweigert mir
Auskunft oder Informationen zukommen zu lassen (Tel: 040/ 646063000). Wie ist
Ihre Erfahrung damit? Ich habe Otto nie ausdrücklich oder wissentlich erlaubt
meine Daten irgendwie weiterzugeben. Wie soll ich mich verhalten? Wie soll ich
auf Mahnungen, Inkassoschreiben reagieren?"
Ein 70jähriger Herr aus Berlin schreibt uns
am 13.4.2004 per Fax:
"Bonus.net
bombardiert mich seit Wochen mit E-Mails, obwohl ich mit diesem Unternehmen
keine Vertragsbeziehungen eingegangen bin. Unterdessen bekam ich mehrere
Schreiben, in denen ich unter Androhung von Mahnverfahren aufgefordert werde,
60 € Jahresbeitrag zu zahlen. Ich bin 70 Jahre alt und kann nach zwei
Schlaganfällen infolge schwerer Sehstörungen kaum noch lesen. Deshalb schreibe
ich Ihnen dieses Fax auch nicht selbst. Ich habe bei Bonus.net keinen Vertrag
unterschrieben. Rechtsanwalt ... hat in meinem Auftrag gegen die Firma
Bonus.net Strafanzeige wegen des Verdachts des (versuchten) Betruges und der
(versuchten) Nötigung gestellt".
Per Mail erreichte uns am 13.4.2004
folgendes Schreiben:
"Auch ich
erhielt eine Rechnung und nunmehr auch das Schreiben des
EuroTreuhandInkassounternehmens. Natürlich habe ich schon bei Erhalt der
Rechnung mit einem Schreiben die sofortige Löschung aus dem
Mitgliedsverzeichnis gefordert, da ich zu keinem Zeitpunkt einer Mitgliedschaft
bzw. einem Vertrag zugestimmt habe. Daraufhin erhielt ich per Email die
Kündigung. Nach Erhalt des Schreibens des Inkassounternehmens habe ich
versucht, telefonisch Kontakt mit bonus.net aufzunehmen, jedoch keine
Telefon-Nr. auf der Rechnung gefunden noch bei der Auskunft erhalten.
Spätestens da war mir klar, dass irgend etwas nicht i.O. ist!"
Aus Hessen schreibt uns am 15.4.2004 eine
Verbraucherin:
"Auch ich
möchte Ihnen meine Erfahrungen mit Bonus Net schildern. Im Dezember 2003 wurde
ich auf eine Seite geleitet, um einige Fragen zu beantworten, ich könnte dann
einen Preis gewinnen. Diese Fragen hatte ich richtig beantwortet, da wurde ich
zur der Seite "Bonus Net" geleitet. Hier hieß es "Herzlichen
Glückwunsch", Sie haben gewonnen. Ich sollte dann meine Anschrift und
Emailadresse angeben, dies tat ich auch, weil ich mir bis dahin nichts
Schlechtes dachte. Meine Ansicht änderte sich als ich zur nächsten Seite geleitet
wurde, wo man dann von mir die Bankverbindung wissen wollte, danach dachte ich
schon, dass das nicht normal ist und verließ, ohne meine Bankdaten anzugeben,
diese besagte Homepage. Das ist alles was ich je mit dieser Firma zu tun hatte.
Ich bekam dann 3 x eine Email, dass meine Anmeldung noch nicht abgeschlossen
sei und ich das doch bitte noch nachholen sollte. Ich reagierte überhaupt nicht
mehr, so dass bei der 4.Email
mir mitgeteilt wurde, die Anmeldung sei nun abgeschlossen. Von wem ist mir schleierhaft, von mir nicht!! Ich
habe keine Emails beantwortet. Und jetzt bekam auch ich, wie alle anderen
Geschädigten, eine Rechnung von 60€. Ich weiß also auch nicht was ich nun
machen soll. Sicherlich habe ich nicht vor zu bezahlen, weil ich nur 1x diese Seite
aufgesucht habe und schon bin ich Mitglied. Das kann doch nicht wahr
sein!"
Frau M. schreibt uns am 21.4.2004 per Mail:
"Vielen
Dank, dass Sie auf Ihrer Web-Seite einige Informationen über Bonus.net
zusammengetragen und ins Internet gestellt haben. Ich gehöre auch zu denen, die
per Irreführung auf der Bonus.net-Seite gelandet sind. Es ist mir nicht
bewusst, einen Vertrag oder Mitgliedschaft mit Bonus.net eingegangen zu sein.
(...) Frechheit, Bonus.net ist kein bisschen auf meine Mails eingegangen und ich
soll die 60 Euro also zahlen. (...) Ich werde diese Rechnung nicht zahlen und
mich bei der Verbraucherzentrale in meiner Nähe erkundigen. Inzwischen füllen
die ausgedruckten Mails von Bonus.Net sowie meine Mails an diese 'Firma' schon
einen halben Ordner. Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe und Information".
Am 22.4.2004 erhalten wir aus München diese
Mail:
"Ich
schreibe Ihnen im Auftrag eines Mitarbeiters, der Ärger mit bonus.net hat und um
Hilfe gebeten hat Bonus.net hat 60 EUR von seinem Konto abgebucht, ohne dass
die Organisation von ihm Kontodaten erhalten hat. Die 60 EUR hat er durch seine
Bank zurückholen lassen. Daraufhin hat er per eMail eine Mahnung von deren
Buchhaltung erhalten. Eine eMail, in der ich erneut versucht habe, ihn aus
bonus.net zu holen, wurde nur durch eine Standard-eMail beantwortet. Können Sie
Herrn (...folgt türkischer Name) helfen?"
Ein Verbraucher schreibt uns am 25.4.2004
diese Mail:
"Auch ich
habe Ärger mit bonus.net. Ich habe sogar 2 Forderungen von 60 Euro, da ich mich
angeblich zweimal angemeldet haben soll. Auch habe ich von einem Kölner
Inkasso-Unternehmen mittlerweile ein Zahlungsaufforderung in Höhe von ca. 95
Euro bekommen. Auf die zweite warte ich noch. Komisch an der ganzen Sache ist,
daß ich auf die erste Forderung von bonus.net per E-Mail geantwortet habe und
dann prompt auch an meine sogenannte Alias-Adresse eine Rechnung über 60 Euro
erhalten habe. Also 2 Kundennummern und 2mal 60 Euro auf den Tisch des Hauses
und das an ein und dieselbe Person mit der identischen Postadresse. Ich habe
mich allerdings wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt nie bei bonus.net
angemeldet".
Eine Verbraucherin aus der Nähe von Bremen
schreibt uns am 28.4.2004 per Mail:
" Auch
ich bin ein Opfer der Firma Bonus.net. Anfang Dezember bin ich durch Zufall auf
der Internetseite dieser Firma gelandet. Was dort zu lesen war, hörte sich gut
an und so begann ich mit der Anmeldung. Als ich aber sah, dass ich dort meine
Bankdaten eintragen sollte, habe ich die Anmeldung abgebrochen. Hat man sich
aber erstmal mit Namen und Adresse eingetragen, ist man in den Fängen von
Bonus.net. Ich bekam am nächsten Tag eine Aufforderung meine Anmeldung
abzuschließen, was ich aber nicht tat und so dachte ich, dass sich die
Angelegenheit damit erledigt hat. Erst Anfang April bekam ich ( als Infopost)
eine Anmeldebestätigung und einen Überweisungsschein zugeschickt. Ich habe
natürlich nicht gezahlt. Letzte Woche kam die erste Mahnung und heute die zweite
mit der Androhung die Angelegenheit ohne weitere Mahnung an einen Rechtsanwalt
abzugeben. Nun überlege ich, ob ich gegen diese Firma Strafanzeige stelle, denn
durch solche Leute mag man sich kaum noch im Internet bewegen, geschweige sich
irgendwo anmelden. Ich bin froh, dass Sie gegen diese Betrügerfirma antreten
und möchte Sie dabei finanziell unterstützen".
Am 4.5.2004 erhielten wir von einem Herrn
diese Mail:
"Auch ich
soll von Bonus.net ohne Grund über den Tisch gezogen werden. Dieses Unterfangen
hat mit Geschäftspraktiken nichts mehr zu tun. Wenn ich schon 60,- € sparen
kann, dann kann ich Ihnen auch 30,- € spenden".
Ein Verbraucher schreibt uns am 14.5.2004:
"Ich habe
ein Problem mit Bonus.net. Dieser Anbieter hat mir eine Rechnung für ein Jahresabonnement
seines Services geschickt. Angeblich habe ich meine Daten komplett in ein
Antragsformular eingegeben und bestätigt. Ich trage jedoch grundsätzlich keine
Daten in Formulare von Anbietern mit a) nicht unbedingt seriösem Auftreten und
b) deren Angebot überhaupt nicht meinen Wünschen entspricht. Bonus.net hat
meinen Widerspruch zu der Rechnung mit einer Mail beantwortet, die "meine
Kündigung bestätigt". Meine soll aber bis März 2005 weiterlaufen. Das
heißt, ich soll zahlen, auch wenn ich das Angebot gar nicht nutzen will/wollte.
Eine Frage nach der IP-Adresse blieb bisher unbeantwortet. Bonus.net ging auch
nicht wirklich auf meine Mail oder meinen Brief ein. Was bleibt mir da nun zu
tun? Ich hoffe, sie können mir da helfen".
Aus der Nähe von Hannover schickt uns eine
Verbraucherin am 19.5.2004 ihren E-Mail-Verkehr mit Bonus.net:
"Ich habe
nach dem letzten Schreiben von Bonus. net nun nicht mehr geantwortet und habe
den E-Mail-Kontakt durch AOL sperren lassen. Ich hoffe ich habe mich
einigermaßen richtig verhalten. Habe mich natürlich erst einmal sehr aufgeregt,
weil ich sowas nie machen würde. Eine kostenpflichtige Mitgliedschaft für
Rabatte da wäre ich ja schön blöde. Hier die Schreiben von Bonus und meine
Antworten:
'Bonus.net: Guten Tag (Name), wussten Sie
schon, dass Rechnungen zu den Dokumenten gehören, die am häufigsten verlegt
werden? Sicher ist Ihnen das auch schon passiert. Leider konnten wir noch
keinen Zahlungseingang zu unserer Rechnung Nr...feststellen. Durch einen
Mahnprozess würden Ihnen und uns zusätzliche Kosten entstehen und das möchten
wir vermeiden.Bitte überweisen Sie den fälligen Betrag in Höhe von 60.00 Euro
innerhalb der nächsten 7 Tage auf unser Konto Sollten wir bis dahin keinen
Zahlungseingang feststellen können, sehen wir uns gezwungen das Mahnverfahren
gegen Sie zu eröffnen. Durch einen Mahnprozess würden Ihnen zusätzliche Kosten
entstehen und dass möchten wir vermeiden. Mit freundlichen Grüßen.
Verbraucherin: Guten Tag, was habe ich denn angeblich bei Ihnen gekauft?
Darüber klären Sie mich doch bitte einmal auf.
Bonus.net: Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihre Anfrage wird von unserem
Kundenservice unter der folgenden Supportkennung bearbeitet: (folgt Nummer).Ihr
Anliegen ist uns sehr wichtig und wir sind bemüht, Ihnen so schnell wie möglich
zu antworten. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir nicht alle
Anfragen tagesaktuell bearbeiten können und das es in Einzelfällen bis zu 5
Werktagen dauern kann, bis Sie eine Antwort von uns erhalten. Um uns die
Bearbeitung zu erleichtern bitten wir Sie, uns evtl. Ergänzungen Ihrer
Serviceanfrage immer unter Angabe der o.g. Supportkennung im Betreff-Feld Ihrer
Email zu senden. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld. Diese Nachricht wurde
automatisch generiert. Wir möchten Sie bitten, nicht auf diese Nachricht zu
antworten.
Verbraucherin: Hallo, so nun bin ich es noch mal. Da kann es sich ja
wohl nur um eine Verwechslung handeln.
Sie fordern mich auf 60 Euro innerhalb 7 Tagen zu bezahlen für o.g. Rechnung.
Ich weiss nicht einmal was sie vertreiben. Nun bekomme ich eine Mail, dass die
Bearbeitung 5 Tage dauern kann, bis Sie geprüft haben, um was es sich handelt,
was, wann, ich bei Ihnen gekauft habe. Wenn ich nicht Morgen eine Antwort
darauf bekomme, werde ich die Schreiben von Ihnen, in der auch ein Mahnprozess
gegen mich angekündigt wird, SOFORT meinem Anwalt übergeben. Ich kenne Ihre
Firma nicht und habe auch nichts bei Ihnen gekauft. Und es ist eine Frechheit,
eine Zahlungserinnerung mit Androhung auf einen Mahnprozess hier über den PC zu
senden.
Bonus.net: Hallo Frau ..., Ihre Kündigung haben wir erhalten und
bestätigen Ihnen diese. Ihre Mitgliedschaft läuft noch bis zum xx.05.2005. Zu
diesem Datum wird die Kündigung wirksam. Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Spaß
beim Sparen. Herzliche Grüße, Ihr Team von bonus.net.
Bonus.net: Sie haben uns gebeten, Ihnen die
Einzelheiten des zwischen Ihnen und uns geschlossenen Vertrags mitzuteilen. Dem
kommen wir gern nach. Jemand - wir müssen annehmen Sie selbst - meldete sich am
...bei dem kostenpflichtigen Rabattprogramm auf der Internetseite von Bonus.Net
(www.bonus.net) unter Ihrem Namen an. Es wurde eine komplette
Kundenregistrierung ausgefüllt unter Angabe Ihrer persönlichen Daten
einschliesslich der Adresse (...) und der E-Mail-Adresse ... Ferner wurde eine
IP- Adresse gespeichert, über die zurückverfolgt werden kann, von welchem
Computer aus die Anmeldung vorgenommen wurde. Die IP- Adresse entnehmen Sie
bitte der Datenübersicht. An die angegebene E-Mail-Adresse versandten wir
direkt im Anschluss an Ihre Registrierung eine E-Mail, in der wir Ihre
Anmeldung bestätigten. In der Registrierungsmaske wurden Sie auf die rechtliche
Verbindlichkeit einer Anmeldung verwiesen; ein Link führt zu den AGB. Die
Registrierung wird regelmäßig erst gültig, wenn der Kunde durch Aktivierung
eines Häkchenfeldes bestätigt, die AGB gelesen zu haben und zur Kenntnis
genommen zu haben, dass er einen Jahresvertrag eingeht sowie dass ein
14-tägiges Widerrufsrecht besteht. Alle diese Schritte wurden ordnungsgemäß
ausgeführt. Da der Vertrag online nach den Regeln des Fernabsatzgesetzes (§§
312 b ff. BGB) zustande gekommen ist, liegt er nicht in schriftlicher, sondern
nur in elektronischer Form vor und ist auch ohne Unterschrift gültig. Insofern
können wir ihn Ihnen nicht in Kopie zur Verfügung stellen.Sollten Sie aber
hinsichtlich der sonstigen Angaben noch Nachfragen haben, so wenden Sie sich
gern erneut an uns. Anderenfalls sehen wir einer Begleichung des offenen
Betrages innerhalb der nächsten 7 Tage entgegen'.
Aus Hessen sendet uns am 2.6.2004 seinen gesamten
Brief-/Mailwechsel mit Bonus.net und schreibt dazu:
"Auch ich werde seit einigen Wochen mit Mahnungen von
dieser "Firma" belästigt. Angefangen hat die Sache mit einer mir
zugegangenen "Zeitung" der eine Rechnung über 60 Euro für ein
Jahresabo beigefügt war. Da ich öfter solche Sachen bekomme, wo man mit dem
Bezahlen eines bestimmten Betrages in irgendwelche Telefonverzeichnisse usw.
eingetragen wird, war ich der Annahme, es handele sich auch hierbei um eine
solche "Werbung". Ohne die mir zugegangenen Unterlagen zu prüfen,
habe ich diese dann in den Papierkorb gesteckt. Vor etwa drei Wochen erhielt
ich dann per Mail folgendes Schreiben (usw.)"