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Bonus

Bonus.net

News im Überblick:

Bonus.net: Telefonwerbung gerichtlich verboten! Einstweilige Verfügung von Bonus.net als abschließend anerkannt.

Der Firma Bonus.net wurde auf Antrag der Verbraucherzentrale Hamburg per Gerichtsbeschluss (einstweilige Verfügung) verboten, Verbraucher anrufen zu lassen, um für ein Rabattsystem zu werben - es sei denn, die Kunden haben zuvor einer telefonischen Kontaktaufnahme zugestimmt (LG Hamburg, Beschl. v. 23.9.2004, 312 O 852). Die einstweilige Verfügung hätte von Bonus.net durch Rechtsmittel angegriffen werden können. Doch sie wurde jetzt (28.10.2004) von Bonus.net als abschließend anerkannt. Ein weiterer Erfolg für die Verbraucherzentrale.

Bonus.net gab in den vergangenen Monaten häufig Anlass zu Beschwerden - in der Verbraucherzentrale stapeln sich die Reklamationen von Verbrauchern, die eine Rechnung bezahlen sollen, obwohl sie niemals - anders als Bonus.net behauptet - beim Surfen das angebotene Rabatt-Abo bestellt haben. Neuerdings versuchte Bonus.net nun, seine Kunden auch per Telefon zu werben. Es wurde offenbar ein Call-Center beauftragt, das für Bonus.net auf Provisionsbasis telefonisch Verträge vermittelt. Dass man damit klar gegen geltendes Recht verstößt, wollte man auch nach unserer schriftlichen Abmahnung nicht einsehen. Daher erging der Gerichtsbeschluss. Wer von Bonus.net  bzw. einem Call-Center im Auftrag von bonus.net jetzt noch angerufen wird, sollte uns informieren.

Die SCHUFA-Lüge: Entgegen der Behauptung von Bonus.net ist die Firma nicht der SCHUFA angeschlossen! Die SCHUFA hat die Zusammenarbeit abgelehnt und geht mittlerweile gegen Bonus.net juristisch vor. Lassen Sie sich also nicht von den roten Zetteln, mit denen Bonus.net Ihnen mit einer Meldung an die SCHUFA droht, einschüchtern!

Kind bekommt Mahnung von Bonus.net! Hier dazu ein Artikel vom 5.6.2004 aus der "Neuen Westfälischen" (Abdruck mit freundlicher Genehmigung):

OWL: Neunjähriger droht der Kuckuck

Firma Bonus.Net versucht Kasse zu machen

VON BERNHARD HÄNEL

 

Bedroht (FOTO: A. ZOBE)

+Bedroht (FOTO: A. ZOBE)

Bielefeld. Noch keine zehn Jahre ist Julia S. und dennoch könnte ihr Hab und Gut bald gepfändet werden. Damit drohen Hamburger Anwälte der Grundschülerin, falls sie nicht bis zum 11. Juni 82,41 Euro auf das Konto der Kanzlei überweise. Grund der Mahnung: Die Neunjährige soll per Mausklick mit dem Unternehmen Bonus.Net einen rechtsverbindlichen Vertrag geschlossen haben.

"Sie haben durch das Setzen des Häkchens Ihr Einverständnis mit der Geltung der dort abrufbaren und ausdruckbaren Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegeben," behauptet Rechtsanwalt Arne Platzbecker. Julia S. habe somit einen rechtsverbindlichen Vertrag zu den dort genannten Bedingungen abgeschlossen. Entsprechende Unterlagen lägen "ausweislich" in der Kanzlei an der Elbchaussee 35 vor. Vorsorglich werden der kleinen Julia die juristischen Folterwerkszeuge genannt: Mitteilung an die SCHUFA und erhebliche Gerichtskosten, die entstünden, wenn ein Vollstreckungsbescheid erwirkt werden müsse, der 30 Jahre Gültigkeit besitze.

"Julia sitzt selten am PC," beteuern ihre Eltern. "Und wenn sie mal im Internet ist, besucht sie die Barbie-Seite und mehr nicht." Sie sei halt eher der Typ Mädchen, der die Maus am Schwanz ziehe. "Und vor der letzten Mahnung haben wir nie eine Rechnung erhalten," sagt Mutter Karin. "Wofür auch? Keiner in der Familie hat je etwas von einer Firma Bonus.Net gehört oder je mit ihr gedealt." Jetzt sei sie aber wild entschlossen, sich zu wehren.

Die Firma mit Sitz in der inzwischen trockengelegten deutschen Steueroase Norderfriedrichskoog ist Verbraucherschützern quer durch die Republik wohl bekannt. "Im Groben bieten die ein Rabattsystem an, von dem man allerdings nicht genau weiß, wie es funktioniert," weiß die Rechtsberaterin des Hamburger Verbraucherschutzes. Gleich ob man ein Häckchen gesetzt oder den Besuch auf der Web-Side abgebrochen habe – fast immer flattere eine Rechnung ins Haus.

Wie die noble Hamburger Kanzlei an Julias Namen und Anschrift gekommen sein kann, interessiert inzwischen auch die Bielefelder Polizei. Sie bat die Eltern eindringlich, Strafanzeige zu erstatten, um das Geschäftsgebahren der Firma genauer unter die Lupe nehmen zu können.

Sicherheitshalber haben die Eltern juristischen Rat eingeholt. Rechtsanwalt Burkhard Zurheide konnte zumindest die Folterwerkzeuge seiner Hamburger Kollegen entschärfen. "Es gibt keinen Automatismus für die Vollstreckung. Dagegen kann man Widerspruch einlegen." Selbst wenn man sich nicht gleich wehre, habe man immer noch eine weitere Chance auf Widerspruch. Auch impliziere der Begriff "letzte Mahnung" vorangehende Schreiben. "Zudem mag Julia beschränkt geschäftsfähig sein, aber eben nicht für Geschäfte dieser Art." Experten schließen nicht aus, dass sie Opfer des schwunghaften Handels mit Adressen wurde. Die bekomme man fast bei jedem Preisausschreiben.

 

Drohung mit Gericht: Bonus.net hat uns eine Abmahnung geschickt und droht, per Gericht Teile dieser Internet-Seite verbieten zu lassen. Wir haben die Unterlassungserklärung nicht abgegeben und wehren uns. Offenbar hat Bonus.net diesen Versuch aufgegeben. Doch uns sind Kosten entstanden. Unterstützen Sie uns durch Ihre Spende! Näheres siehe unter Aufruf.

 

Abmahnung von Kunden: Was normalerweise Zeitungen oder Verbraucherzentralen vorbehalten bleibt - eine Abmahnung wegen kritischer Äußerungen - droht Bonus.net jetzt Kunden an! Verbraucher, die sich angeblich gegenüber Partnerfirmen oder in Internet-Foren kritisch über Bonus.net geäußert haben, erhalten von RA Tauck aus Hamburg eine Abmahnung mit entsprechender Kostenfolge. Auch gilt unser Rat: Nicht einschüchtern lassen! Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt oder der Verbraucherzentrale beraten.

Drohung mit dem Staatsanwalt: Verbraucher, die Bonus.net geschrieben haben, keinen Vertrag abgeschlossen zu haben, berichten uns, dass Bonus.net dann unterstellt, eine andere Person habe die Daten missbräuchlich verwandt, und sie folgendes Schreiben von Bonus.net erhalten:

"Sie gaben an, eine andere Person habe Ihre Daten missbräuchlich verwandt. Leider passiert es mitunter, dass Familienmitglieder dies ohne Absprache tun. Bitte überprüfen Sie dieses und veranlassen Sie gegebenenfalls eine Überweisung des offenen Betrages an uns. Sollten Sie sich nicht erklären können, wer Ihre Daten verwandte, werden wir wegen des Verdachts des Betrugs die uns vorliegenden Daten an die zuständige Staatsanwaltschaft übermitteln, die über die Bankverbindung und die gespeicherte IP-Adresse den Verantwortlichen ausfindig machen wird. Wir erwarten innerhalb von 14 Tagen nunmehr entweder Ihre Bestätigung für die Weitergabe des Vorgangs an die Staatsanwaltschaft oder die Überweisung des offenen Betrags. Mit freundlichen Grüßen"

Kein Anspruch auf "verbindliche Erklärung": Verbraucher berichten uns, dass Bonus.net Betroffene, die angeben, keinen Vertrag geschlossen zu haben, auffordert, eine "verbindliche Versicherung" abzugeben, dass man (oder jemand aus dem Haushalt) keine Registrierung ausgefüllt habe und dass man mit einer Missbrauchsverfolgung durch Bonus.net einverstanden sei.

Der Wortlaut des Bonus.net-Schreibens: "Hiermit versichere ich verbindlich, dass ich die Registrierung bei www.bonus.net nicht ausgefüllt habe. Dies gilt auch für die anderen Mitglieder meines Haushalts. Ich bin damit einverstanden, dass Bonus.net GmbH den Missbrauch meiner Daten über die mitprotokollierte IP-Adresse auf straf- oder zivilrechtlichem Weg verfolgt".

Auf eine solche Erklärung hat Bonus.net nach unserer Rechtsauffassung keinen Anspruch. Wir raten, eine solche Erklärung nicht abzugeben. Wir werten dies als Versuch, die Beweislage umzukehren und die Betroffenen einzuschüchtern.

Unser Bericht: (Mit diesem Bericht, den wir im Februar 2004 ins Internet stellten, ging es los): In der Verbraucherzentrale Hamburg häufen sich die Beschwerden über Bonus.net. Diese Firma bietet Verbrauchern auf ihrer Internetseite an, via Bonus.net-Mitgliedschaft bei über 350 Partnerfirmen bis zu 30 % der Einkaufskosten erstattet zu bekommen. Die Verbraucher müssen für die Mitgliedschaft in dieser Einkaufsgemeinschaft EUR 5 pro Monat (EUR 60 pro Jahr) bezahlen.

Einige Verbraucher beschweren sich über Bonus.net, weil sie wegen unrichtiger Werbeaussagen dazu verleitet worden seien, sich anzumelden und sogleich EUR 60 Jahresbeitrag zahlen sollen. Weiter wird uns berichtet, Bonus.net ignoriere Kündigungen per Fax und E-Mail und schicke sofort Mahnungen. Die meisten Verbraucher aber, die sich an die Verbraucherzentrale gerichtet haben, sind sich ganz sicher, dass sie in keinerlei Vertragsbeziehung zu Bonus.net stehen. Ihnen ist die Firma völlig unbekannt.

Wir raten: Wenn Sie keine Vertragsbeziehung zu Bonus.net haben, sind Sie nicht zur Zahlung verpflichtet. Wenn Sie aufgrund täuschender Werbung zur Mitgliedschaft verleitet worden sind, können Sie den Vertrag anfechten.

Die Firma Bonus.net hat uns mitgeteilt, sie sei bei einigen "Partnerfirmen", bei denen wir uns erkundigt hatten, möglicherweise deshalb unbekannt, weil die Partnerverträge zum Teil über den Dachverband Affili.net abgeschlossen seien. Laut Hamburger Abendblatt vom 10.3.2004 hat die Firma Otto-Versand die Geschäftsbeziehung zu Bonus.net bestätigt und das Angebot als eine "gängige Form der Neukundengewinnung" bezeichnet.

Aufruf: Unsere Informationsarbeit zu Bonus.net kostet Geld. So sind uns allein für die presserechtliche Vertretung durch unseren Rechtsanwalt Kosten in Höhe von 2.400 Euro entstanden. Unterstützen Sie uns durch Ihre Spende auf unser Konto 84 35 101 Bank für Sozialwirtschaft BLZ 251 205 10. Das Spendenbarometer steht bisher bei: 221 Euro. Dank allen Spender/innen! Hinweis: Wir senden Ihnen gern eine Spendenbescheinigung fürs Finanzamt; geben Sie uns dazu bitte Ihre Adresse an.

Echo: In der Presse und in Internet-Foren wie geizkragen.de oder ciao.com wird ebenfalls über Beschwerden gegen Bonus.net berichtet. Nach Presseberichten hat der Otto-Versand seine Geschäftsbeziehungen zu Bonus.net auf Eis gelegt. "Bis auf weiteres steht Otto im Rahmen des Bonus.net-Programms nicht mehr als Kooperationspartner zur Verfügung", teilte das Unternehmen auf Anfrage der Fachzeitschrift ONEtoONE (onetoone.de) mit. In dem Artikel von ONEtoONE vom 27.4.2004 heißt es außerdem:

"Bonus.net verspielt Kredit. Kunden verärgert, Partner auf Distanz
Schwere und vor allem zahlreiche Vorwürfe belasten derzeit den Hamburger Rabattclub Bonus.net. Kündigungen würden ignoriert und vermeintliche Kunden mit Mahnungen überschüttet, so die Vorwürfe der Verbraucherzentrale Hamburg. Ingo Hölters, Kaufmännischer Leiter von Bonus.net wiegelt ab: Die Beschwerden lägen nach seinen Erfahrungen im "normalen Bereich". Handelspartner gehen auf Distanz.
Der Rabatt-Anbieter Bonus.net ist in die Schlagzeilen geraten: Der Club soll Rechnungen an Mitglieder verschickt haben, die nach eigener Aussage zuvor noch nie von Bonus.net gehört hatten. In diversen Internetforen und bei der Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH) häufen sich zudem Beschwerden über angeblich an Bonus.net versendete aber nicht erfolgte Kündigungen. Seit Februar laden täglich bis zu 20 verärgerte Verbraucher ihre Probleme bei der VZHH ab. Zu den Geschädigten gehören auch Affiliate-Geschäftspartner.(...)
Offenbar hat das Angebot "14 Tage kostenlos testen" zahlreiche Interessenten gelockt. Laut Hölters haben viele die pünktliche Kündigung verschusselt. Die meisten, die sich bei Hamburgs Verbraucherberatern melden, berichten jedoch, sie hätten sich nie bei Bonus.net registriert. Dennoch werden sie laut VZHH-Geschäftsführer Günter Hörmann "mit Rechnungen, Mahnungen und Drohungen zur Zwangsvollstreckung brutal verfolgt".
Ingo Hölters hat an dieser Praxis nichts auszusetzen. Seiner Ansicht nach ist die große Nachfrage Schuld: "Wir hatten zeitweise einen Bearbeitungsstau von bis zu vier Tagen." In diesen Fällen seien die Kündigungen rückwirkend ausgeführt worden. Verspätete oder unbewiesene Kündigungen würden jedoch auch in Zukunft nicht berücksichtigt. "Die Zahl der Beschwerden liegt im Bereich dessen, was ich auch aus dem Verlagswesen kenne", kontert der Kaufmännische Leiter des Shopping-Netzwerks: "Bei 30.000 Neukunden können 500 viel schlechte Stimmung verbreiten."
Erst Mitte November letzten Jahres war Bonus.net-Geschäftsführer Jens Kunath mit der Marke gestartet: Der Online-Spezialist, der sich zuvor als Initiator des Erotikportals 4men.de und des Leih-Shops dvd-leihen.de einen Namen gemacht hatte, kaufte die Domain für einen fünfstelligen Betrag einem US-amerikanischen Adresshändler ab. Ursprünglich ans Netz gebracht worden war Bonus.net von den New-Economy-Investoren der BHS Beisheim Holding Schweiz. Als sich die VC-Gesellschaft des Metro-Besitzers Otto Beisheim jedoch beim Bonussystem Payback engagierte, kaufte die Wuppertaler Family & Friends AG im August 2001 den Online-Auftritt. 2002 war das Unternehmen insolvent.
Mit großen Plänen und gewaltigem Werbebudget nahm Kunath den dritten Anlauf: Eine halbe Million Nutzer wollte er im Lauf des Jahres 2004 gewinnen – bis dato eine realistische Perspektive. Zum Start flossen 1,5 Millionen Euro in Online-Werbung und großflächige Plakatwerbung in deutschen Großstädten. Zum Jahreswechsel erhöhte er auf acht Millionen. Nicht ohne Erfolg: Rund 80.000 eingetragene Mitglieder kann Bonus.net zurzeit vermelden. Einige seien wohl von Nachbarn oder Klassenkameraden angemeldet worden, räumt Hölters ein. Bei der Registrierung erfolgt lediglich ein einfacher Adress-Check, die IP-Adresse wird protokolliert, und Kunden, die ihre Bankverbindung angeben, bekommen eine Mail. Doch Günter Hörmann mag an so viele böswillige Nachbarn nicht recht glauben. "Das Geschäftsmodell muss nicht unbedingt auf Betrug angelegt sein, möglicherweise werden nur die Prozesse nicht ordentlich abgewickelt", so der Verbraucherschützer.
Auch die versprochenen Rabatte von "bis zu 30 Prozent" sind offenbar nicht so leicht zu haben, wie die Startseite vermuten lässt. In Internetforen wie Geizkragen.de oder Ciao.com klagen Mitglieder über irreführende Werbeaussagen, hohe Mindestumsätze, Angebotseinschränkungen oder halblegale Shopping-Tricks – von Bonus.net unbekümmert als Rabattschnäppchen angepriesen.
Inzwischen ringt der Club um seinen angeschlagenen Ruf. Der Werbe-Etat für 2004 wurde Ende Februar nochmals um zehn Millionen auf insgesamt 18 Millionen Euro aufgestockt. "Wir versuchen verstärkt, auf die Meinungsbildung in diesen Foren Einfluss zu nehmen", sagt Hölters. Accounts von Minderjährigen werden nun gelöscht, und künftig erhalten alle Mitglieder jeden Monat ein Clubmagazin mit Couponheft. Ziel der Maßnahme ist "das Cluberlebnis zu stärken", so Hölters. (...)"

Forum: Aus den Zuschriften von Verbrauchern, die wir täglich erhalten.

Eine Verbraucherin schreibt uns am 24.3.2004 per Mail:

"Guten Tag, auch ich habe heute eine Rechnung samt Überweisungsformular von bonus-net erhalten und war mir sofort sicher, daß hier etwas nicht stimmt, denn ich hatte noch nie Kontakt zu diesem Unternehmen. Wie ich jetzt hier erfahre, bin ich nicht die Einzige. Ich werde Ihren Rat befolgen und nicht zahlen, man hat auch garkeine Bankverbindungen von mir. Was macht man aber, wenn einem Mahnungen ins Haus flattern? Wäre Ihnen dankbar, wenn dieser Punkt noch geklärt würde und die Geschädigten auf dem laufenden gehalten werden. Auf jeden Fall muß hier Druck gemacht werden, sonst bekommen wir unkontrolliert von anderen Unternehmen einfach Rechnungen ins Haus. Das darf nicht sein! Mit freundlichen Grüßen..."

Und unsere Antwort:

"Guten Tag! Bleiben Sie "cool", auch wenn Mahnungen oder Briefe von Inkassounternehmen kommen. Die haben rechtlich keine andere "Qualität" als die Forderung von Bonus.net. Vorsorglich: Nur, wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommt, muss rechtzeitig Einspruch eingelegt werden. Dann müsste Bonus.net seine Forderung vor Gericht begründen, was - da Sie ja keinen Vertrag abgeschlossen haben - nicht möglich sein wird. Bonus.net wird daher vermutlich nicht klagen bzw. den Prozess verlieren, wenn der Vertragsschluss nicht bewiesen werden kann. Ihre VZHH."

Eine Verbraucherin aus der Gegend von Bremen schreibt uns am 2.4. 2004 per Mail:

"Am gestrigen Tage habe ich auf dem Polizeirevier in ... Anzeige gegen die Firma Bonus.net wegen Betruges erstattet. Auch ich bin keine entsprechende Geschäftsbeziehung über 60 Euro mit bonus.net eingegangen,werde aber mit Mahnungen etc. belästigt. Ich werde auch dem Versandhaus Otto kündigen, da die ja laut Hamburger Abendblatt zusammenarbeiten".

Ein Verbraucher aus der Nähe von Frankfurt schreibt uns am 2.4.2004 per Mail:

"Ich möchte mich in die Liste der Betroffenen eintragen, die von einer von Bonus.net beauftragten EuroTreuhand Inkasso GmbH aus Köln eine Zahlungsaufforderung von nun schon über 95,23 Euro unter Androhung eines Eintrags in die Schufa erhalten haben Ich habe deshalb Strafanzeige wegen Betrug gemäß § 263 StGB Versuch gem. §22,23 StGB Nötigung gem.§ 240 StGB bei der Polizei in ...gestellt".

Aus L. schreibt uns am 3.4.2004 per Mail eine Verbraucherin:

"Interessiert habe ich alle Beiträge verfolgt, Ihre Ratschläge gelesen. Danke dafür! Bisher wurde ich, ohne Vertragsabschluß, nur gemahnt und gewarnt von o.g. "Betrugsfirma". Jetzt aber kommen mir arge Bedenken - heute erhielt ich nun von der "Euro Treuhand Inkasso" ,Köln, die Zahlungsaufforderung 95,00€ bis zum 12.04.2004 zu zahlen (Euro Treuhand Inkasso GmbH). Können Sie nicht etwas gegen eine solche Mafia tun ? Es ist doch für jeden Bürger heute keine Kleinigkeit mehr, einen solchen Betrag für Nichts hinauszuwerfen, auch nicht, als unbescholtener Bürger plötzlich unverschuldet in den Schufa-Akten aufzutauchen. So etwas ist doch schlimm, ich bin jetzt 63 Jahre alt, körperlich behindert und trotzdem immer ehrlich durchs Leben gekommen. Wieso soll ich nun von meiner sehr dürftigen Rente ein Unternehmen finanzieren, das sich durch Betrug und rücksichtsloses Vorgehen, Reichtum schaffen möchte ohne zu arbeiten. Meine Empörung ist groß , sollte es keine Möglichkeiten geben, einem solchen Unternehmen das Handwerk zu legen ?"

Eine Verbraucherin schreibt uns am 3.4.2004 per Mail:

"Gerade eben habe ich Ihren Beitrag über Bonus-net gelesen. Mir flatterte heute eine Rechnung eines Inkassobüros ins Haus. Ich habe dieser Firma schon mehrmals mitgeteilt, dass ich keinen Vertrag mit ihnen abgeschlossen habe. Was aber, wenn ich durch diese Firma nun einen Schufa-Eintrag bekomme. Dies kann ich mir nicht leisten. Ich habe zwischen Weihnachten und Sylvester Kinder zu Besuch gehabt und diese haben am PC gespielt. Ich habe den Internetzugang zwar gesperrt und bin mir eigentlich sicher, das die Kinder nichts damit zu tun haben, aber wenn doch – was kann ich tun bei Minderjährigen. Bankdaten hat die Firma Bonus-Net jedenfalls nicht von mir und meine Adresse, Telefonnummer und auch mein Geburtstag kann von sonst woher sein. Bitte raten sie mir hauptsächlich wegen des drohenden Schufa-Eintrags".

Ein Verbraucher aus dem Badischen schreibt uns am 5.4.2004 per Mail:

"Auch ich habe den schon oft beschriebenen Weg zu "bonus net" erlebt. Am 18.01.02 habe ich mich unvollständig in die Anmeldemaske eingetragen. Die Hausnr.stimmte nicht,das Alter und die Kontodaten fehlten komplett, der Anmeldevorgang wurde abgebrochen. Es war eindeutig dass ich keine Geschäftsbeziehung wollte. Ich bekam 2 Mahnungen, schaltete einen Rechtsanwalt ein der die Fa. kontaktierte. Der Anwalt gab seine Adresse als Zustellungsbevollmächtigten für weiterführenden Verkehr an. Trotzdem bekam ich am 02.04.04 eine Zahlungsaufforderung über 95,02€ von einer Euro-Inkasso, Köln, unter Androhung eines gerichtlichen Verfahrens. Die Androhung empfinde ich als Nötigung. Auf keinen Fall werde ich bezahlen".

Aus Baden-Württemberg schreibt uns am 5.4.2004 per Mail ein Verbraucher:

"Ich wurde von Euro Treuhand Inkasso zur Zahlung von 95,03 Euro aufgefordert. Dem habe ich per Fax widersprochen, da ich mit Bonus.net nie eine Geschäftsbeziehung hatte, und auch nie eine Rechnung erhielt".

Aus Sachsen erhielten wir diese Mail einer Verbraucherin am 5.4.2004:

"Ich war im Dezember 2003 zufällig auf die Anzeige von Bonusnet gestoßen, in der ein kostenloser Service zum Test angeboten wurde. Im Januar erhielt ich eine Rechnung, da das Probeabo(von dem ich nicht wusste) nun abgelaufen sei. Sofort erfolgte Widerspruch meinerseits - ohne Erfolg. Meine mehrfachen Schreiben blieben unbeachtet, stattdessen erfolgten Mahnungen. Ich versuchte einen Kompromiss und zahlte freiwillig für die Monate Januar/Februar 10 Euro und hörte dann lange Zeit nichts mehr. Die Sache schien erledigt. Der Gipfel war der Brief des Kölner Inkassounternehmens, Forderung 85 Euro. Das hat mich so schockiert, dass ich nun bezahlt habe.

Ich hab' keinen Bock auf weiteren Kampf und fürchte steigende Kosten. Nachdem ich die anderen Einträge bei Ihnen gesehen habe und die Empfehlung nicht zu zahlen, ärgere ich mich natürlich, da der Betrag für mich viel Geld ist. Ich versuche die Partner von Bonusnet aber zu informieren, mit welchen Praktiken die ehrenwerte Gesellschaft Kunden einfängt. Viel Erfolg".

Am 7.4.2004 erhielten wir von einem Verbraucher folgende Mail:

"Ich kann die unseriösen Geschäftspraktiken der Firma bonus.net nur bestätigen. Die Anmeldemaske bei Bonus.net kann man zwar abbrechen, aber man wird trotzdem registriert. Insofern deckt sich meine Aussage mit der eines Verbrauchers aus dem Badischen. Das ist für mich Betrug! Wer legt diesen Leuten das Handwerk?"

Aus dem Hamburger Umland schreibt uns am 7.4.2004 ein Verbraucher:

"Auch ich möchte mich zum Kreis der Geschädigten melden. Nach demselben Muster wie andere Meldungen bei Ihnen: Angeblicher Vertrag am ..., keine Bestätigung (warum auch?), dann nach 4 Wochen per Post eine Rechnung. Auf verschiedene Antworten meinerseits nur Standardmails und 2 weitere Zahlungsaufforderungen mit den Drohungen, den Fall einem namentlich genannten Hamburger Anwalt zu übergeben, dann den Fall der Staatsanwaltschaft zu übergeben. Meine Bitte, mir die Vertragsunterlagen wegen Weitergabe an meinen Anwalt zuzusenden, wurde freundlich bestätigt. Ich habe jedoch nie etwas erhalten. Am 2.4. dann einer Brief einer Kölner Treuhand-GmbH mit massiven Drohungen (Gerichtsverfahren, Schufameldungen etc,) und einer sehr kurzen Zahlungsfrist. Ich habe alles umgehend meinem Anwalt übergeben. Kann man noch etwas tun, um dieser Firma das Handwerk zu legen?"

Aus dem Saarland schreibt uns am 8.4.2004 ein Verbraucher:

"Auch ich bin in den Strudel der bonus.net GmbH geraten. Unwissentlich, ohne daß ich bisher überhaupt wußte, daß diese Firma überhaupt besteht. Angeblich habe ich mich dort registriert. Ist nie erfolgt. Dann habe ich mich bei der VZ Saarland und im Internet über bonus.net kundig gemacht, dabei bin ich auf die Einträge bei Ihnen gestoßen. Bitte helfen Sie mir, denn ich bin am Verzweifeln. Wie soll ich mich verhalten? Wie soll ich auf Forderungen, Mahnungen usw. reagieren? Sie habe doch schon Erfahrung mit der Firma. Ich habe mich auch versucht bei der Fa. Otto über deren Praxis mit bonus.net zu unterhalten. Ich wurde auf den schriftlichen Weg verwiesen, am Telefon hat man sich strikt geweigert mir Auskunft oder Informationen zukommen zu lassen (Tel: 040/ 646063000). Wie ist Ihre Erfahrung damit? Ich habe Otto nie ausdrücklich oder wissentlich erlaubt meine Daten irgendwie weiterzugeben. Wie soll ich mich verhalten? Wie soll ich auf Mahnungen, Inkassoschreiben reagieren?"

Ein 70jähriger Herr aus Berlin schreibt uns am 13.4.2004 per Fax:

"Bonus.net bombardiert mich seit Wochen mit E-Mails, obwohl ich mit diesem Unternehmen keine Vertragsbeziehungen eingegangen bin. Unterdessen bekam ich mehrere Schreiben, in denen ich unter Androhung von Mahnverfahren aufgefordert werde, 60 € Jahresbeitrag zu zahlen. Ich bin 70 Jahre alt und kann nach zwei Schlaganfällen infolge schwerer Sehstörungen kaum noch lesen. Deshalb schreibe ich Ihnen dieses Fax auch nicht selbst. Ich habe bei Bonus.net keinen Vertrag unterschrieben. Rechtsanwalt ... hat in meinem Auftrag gegen die Firma Bonus.net Strafanzeige wegen des Verdachts des (versuchten) Betruges und der (versuchten) Nötigung gestellt".

Per Mail erreichte uns am 13.4.2004 folgendes Schreiben:

"Auch ich erhielt eine Rechnung und nunmehr auch das Schreiben des EuroTreuhandInkassounternehmens. Natürlich habe ich schon bei Erhalt der Rechnung mit einem Schreiben die sofortige Löschung aus dem Mitgliedsverzeichnis gefordert, da ich zu keinem Zeitpunkt einer Mitgliedschaft bzw. einem Vertrag zugestimmt habe. Daraufhin erhielt ich per Email die Kündigung. Nach Erhalt des Schreibens des Inkassounternehmens habe ich versucht, telefonisch Kontakt mit bonus.net aufzunehmen, jedoch keine Telefon-Nr. auf der Rechnung gefunden noch bei der Auskunft erhalten. Spätestens da war mir klar, dass irgend etwas nicht i.O. ist!"

Aus Hessen schreibt uns am 15.4.2004 eine Verbraucherin:

"Auch ich möchte Ihnen meine Erfahrungen mit Bonus Net schildern. Im Dezember 2003 wurde ich auf eine Seite geleitet, um einige Fragen zu beantworten, ich könnte dann einen Preis gewinnen. Diese Fragen hatte ich richtig beantwortet, da wurde ich zur der Seite "Bonus Net" geleitet. Hier hieß es "Herzlichen Glückwunsch", Sie haben gewonnen. Ich sollte dann meine Anschrift und Emailadresse angeben, dies tat ich auch, weil ich mir bis dahin nichts Schlechtes dachte. Meine Ansicht änderte sich als ich zur nächsten Seite geleitet wurde, wo man dann von mir die Bankverbindung wissen wollte, danach dachte ich schon, dass das nicht normal ist und verließ, ohne meine Bankdaten anzugeben, diese besagte Homepage. Das ist alles was ich je mit dieser Firma zu tun hatte. Ich bekam dann 3 x eine Email, dass meine Anmeldung noch nicht abgeschlossen sei und ich das doch bitte noch nachholen sollte. Ich reagierte überhaupt nicht mehr, so dass bei der 4.Email mir mitgeteilt wurde, die Anmeldung sei nun abgeschlossen. Von wem ist mir schleierhaft, von mir nicht!! Ich habe keine Emails beantwortet. Und jetzt bekam auch ich, wie alle anderen Geschädigten, eine Rechnung von 60€. Ich weiß also auch nicht was ich nun machen soll. Sicherlich habe ich nicht vor zu bezahlen, weil ich nur 1x diese Seite aufgesucht habe und schon bin ich Mitglied. Das kann doch nicht wahr sein!"

Frau M. schreibt uns am 21.4.2004 per Mail:

"Vielen Dank, dass Sie auf Ihrer Web-Seite einige Informationen über Bonus.net zusammengetragen und ins Internet gestellt haben. Ich gehöre auch zu denen, die per Irreführung auf der Bonus.net-Seite gelandet sind. Es ist mir nicht bewusst, einen Vertrag oder Mitgliedschaft mit Bonus.net eingegangen zu sein. (...) Frechheit, Bonus.net ist kein bisschen auf meine Mails eingegangen und ich soll die 60 Euro also zahlen. (...) Ich werde diese Rechnung nicht zahlen und mich bei der Verbraucherzentrale in meiner Nähe erkundigen. Inzwischen füllen die ausgedruckten Mails von Bonus.Net sowie meine Mails an diese 'Firma' schon einen halben Ordner. Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe und Information".

Am 22.4.2004 erhalten wir aus München diese Mail:

"Ich schreibe Ihnen im Auftrag eines Mitarbeiters, der Ärger mit bonus.net hat und um Hilfe gebeten hat Bonus.net hat 60 EUR von seinem Konto abgebucht, ohne dass die Organisation von ihm Kontodaten erhalten hat. Die 60 EUR hat er durch seine Bank zurückholen lassen. Daraufhin hat er per eMail eine Mahnung von deren Buchhaltung erhalten. Eine eMail, in der ich erneut versucht habe, ihn aus bonus.net zu holen, wurde nur durch eine Standard-eMail beantwortet. Können Sie Herrn (...folgt türkischer Name) helfen?"

Ein Verbraucher schreibt uns am 25.4.2004 diese Mail:

"Auch ich habe Ärger mit bonus.net. Ich habe sogar 2 Forderungen von 60 Euro, da ich mich angeblich zweimal angemeldet haben soll. Auch habe ich von einem Kölner Inkasso-Unternehmen mittlerweile ein Zahlungsaufforderung in Höhe von ca. 95 Euro bekommen. Auf die zweite warte ich noch. Komisch an der ganzen Sache ist, daß ich auf die erste Forderung von bonus.net per E-Mail geantwortet habe und dann prompt auch an meine sogenannte Alias-Adresse eine Rechnung über 60 Euro erhalten habe. Also 2 Kundennummern und 2mal 60 Euro auf den Tisch des Hauses und das an ein und dieselbe Person mit der identischen Postadresse. Ich habe mich allerdings wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt nie bei bonus.net angemeldet".

Eine Verbraucherin aus der Nähe von Bremen schreibt uns am 28.4.2004 per Mail:

" Auch ich bin ein Opfer der Firma Bonus.net. Anfang Dezember bin ich durch Zufall auf der Internetseite dieser Firma gelandet. Was dort zu lesen war, hörte sich gut an und so begann ich mit der Anmeldung. Als ich aber sah, dass ich dort meine Bankdaten eintragen sollte, habe ich die Anmeldung abgebrochen. Hat man sich aber erstmal mit Namen und Adresse eingetragen, ist man in den Fängen von Bonus.net. Ich bekam am nächsten Tag eine Aufforderung meine Anmeldung abzuschließen, was ich aber nicht tat und so dachte ich, dass sich die Angelegenheit damit erledigt hat. Erst Anfang April bekam ich ( als Infopost) eine Anmeldebestätigung und einen Überweisungsschein zugeschickt. Ich habe natürlich nicht gezahlt. Letzte Woche kam die erste Mahnung und heute die zweite mit der Androhung die Angelegenheit ohne weitere Mahnung an einen Rechtsanwalt abzugeben. Nun überlege ich, ob ich gegen diese Firma Strafanzeige stelle, denn durch solche Leute mag man sich kaum noch im Internet bewegen, geschweige sich irgendwo anmelden. Ich bin froh, dass Sie gegen diese Betrügerfirma antreten und möchte Sie dabei finanziell unterstützen".

Am 4.5.2004 erhielten wir von einem Herrn diese Mail:

"Auch ich soll von Bonus.net ohne Grund über den Tisch gezogen werden. Dieses Unterfangen hat mit Geschäftspraktiken nichts mehr zu tun. Wenn ich schon 60,- € sparen kann, dann kann ich Ihnen auch 30,- € spenden".

Ein Verbraucher schreibt uns am 14.5.2004:

"Ich habe ein Problem mit Bonus.net. Dieser Anbieter hat mir eine Rechnung für ein Jahresabonnement seines Services geschickt. Angeblich habe ich meine Daten komplett in ein Antragsformular eingegeben und bestätigt. Ich trage jedoch grundsätzlich keine Daten in Formulare von Anbietern mit a) nicht unbedingt seriösem Auftreten und b) deren Angebot überhaupt nicht meinen Wünschen entspricht. Bonus.net hat meinen Widerspruch zu der Rechnung mit einer Mail beantwortet, die "meine Kündigung bestätigt". Meine soll aber bis März 2005 weiterlaufen. Das heißt, ich soll zahlen, auch wenn ich das Angebot gar nicht nutzen will/wollte. Eine Frage nach der IP-Adresse blieb bisher unbeantwortet. Bonus.net ging auch nicht wirklich auf meine Mail oder meinen Brief ein. Was bleibt mir da nun zu tun? Ich hoffe, sie können mir da helfen".

Aus der Nähe von Hannover schickt uns eine Verbraucherin am 19.5.2004 ihren E-Mail-Verkehr mit Bonus.net:

"Ich habe nach dem letzten Schreiben von Bonus. net nun nicht mehr geantwortet und habe den E-Mail-Kontakt durch AOL sperren lassen. Ich hoffe ich habe mich einigermaßen richtig verhalten. Habe mich natürlich erst einmal sehr aufgeregt, weil ich sowas nie machen würde. Eine kostenpflichtige Mitgliedschaft für Rabatte da wäre ich ja schön blöde. Hier die Schreiben von Bonus und meine Antworten:
'Bonus.net: Guten Tag (Name), wussten Sie schon, dass Rechnungen zu den Dokumenten gehören, die am häufigsten verlegt werden? Sicher ist Ihnen das auch schon passiert. Leider konnten wir noch keinen Zahlungseingang zu unserer Rechnung Nr...feststellen. Durch einen Mahnprozess würden Ihnen und uns zusätzliche Kosten entstehen und das möchten wir vermeiden.Bitte überweisen Sie den fälligen Betrag in Höhe von 60.00 Euro innerhalb der nächsten 7 Tage auf unser Konto Sollten wir bis dahin keinen Zahlungseingang feststellen können, sehen wir uns gezwungen das Mahnverfahren gegen Sie zu eröffnen. Durch einen Mahnprozess würden Ihnen zusätzliche Kosten entstehen und dass möchten wir vermeiden. Mit freundlichen Grüßen.

Verbraucherin: Guten Tag, was habe ich denn angeblich bei Ihnen gekauft? Darüber klären Sie mich doch bitte einmal auf.

Bonus.net: Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihre Anfrage wird von unserem Kundenservice unter der folgenden Supportkennung bearbeitet: (folgt Nummer).Ihr Anliegen ist uns sehr wichtig und wir sind bemüht, Ihnen so schnell wie möglich zu antworten. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir nicht alle Anfragen tagesaktuell bearbeiten können und das es in Einzelfällen bis zu 5 Werktagen dauern kann, bis Sie eine Antwort von uns erhalten. Um uns die Bearbeitung zu erleichtern bitten wir Sie, uns evtl. Ergänzungen Ihrer Serviceanfrage immer unter Angabe der o.g. Supportkennung im Betreff-Feld Ihrer Email zu senden. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld. Diese Nachricht wurde automatisch generiert. Wir möchten Sie bitten, nicht auf diese Nachricht zu antworten.
Verbraucherin: Hallo, so nun bin ich es noch mal. Da kann es sich ja wohl nur um eine Verwechslung handeln.
Sie fordern mich auf 60 Euro innerhalb 7 Tagen zu bezahlen für o.g. Rechnung. Ich weiss nicht einmal was sie vertreiben. Nun bekomme ich eine Mail, dass die Bearbeitung 5 Tage dauern kann, bis Sie geprüft haben, um was es sich handelt, was, wann, ich bei Ihnen gekauft habe. Wenn ich nicht Morgen eine Antwort darauf bekomme, werde ich die Schreiben von Ihnen, in der auch ein Mahnprozess gegen mich angekündigt wird, SOFORT meinem Anwalt übergeben. Ich kenne Ihre Firma nicht und habe auch nichts bei Ihnen gekauft. Und es ist eine Frechheit, eine Zahlungserinnerung mit Androhung auf einen Mahnprozess hier über den PC zu senden.
Bonus.net: Hallo Frau ..., Ihre Kündigung haben wir erhalten und bestätigen Ihnen diese. Ihre Mitgliedschaft läuft noch bis zum xx.05.2005. Zu diesem Datum wird die Kündigung wirksam. Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Sparen. Herzliche Grüße, Ihr Team von bonus.net.

Bonus.net: Sie haben uns gebeten, Ihnen die Einzelheiten des zwischen Ihnen und uns geschlossenen Vertrags mitzuteilen. Dem kommen wir gern nach. Jemand - wir müssen annehmen Sie selbst - meldete sich am ...bei dem kostenpflichtigen Rabattprogramm auf der Internetseite von Bonus.Net (www.bonus.net) unter Ihrem Namen an. Es wurde eine komplette Kundenregistrierung ausgefüllt unter Angabe Ihrer persönlichen Daten einschliesslich der Adresse (...) und der E-Mail-Adresse ... Ferner wurde eine IP- Adresse gespeichert, über die zurückverfolgt werden kann, von welchem Computer aus die Anmeldung vorgenommen wurde. Die IP- Adresse entnehmen Sie bitte der Datenübersicht. An die angegebene E-Mail-Adresse versandten wir direkt im Anschluss an Ihre Registrierung eine E-Mail, in der wir Ihre Anmeldung bestätigten. In der Registrierungsmaske wurden Sie auf die rechtliche Verbindlichkeit einer Anmeldung verwiesen; ein Link führt zu den AGB. Die Registrierung wird regelmäßig erst gültig, wenn der Kunde durch Aktivierung eines Häkchenfeldes bestätigt, die AGB gelesen zu haben und zur Kenntnis genommen zu haben, dass er einen Jahresvertrag eingeht sowie dass ein 14-tägiges Widerrufsrecht besteht. Alle diese Schritte wurden ordnungsgemäß ausgeführt. Da der Vertrag online nach den Regeln des Fernabsatzgesetzes (§§ 312 b ff. BGB) zustande gekommen ist, liegt er nicht in schriftlicher, sondern nur in elektronischer Form vor und ist auch ohne Unterschrift gültig. Insofern können wir ihn Ihnen nicht in Kopie zur Verfügung stellen.Sollten Sie aber hinsichtlich der sonstigen Angaben noch Nachfragen haben, so wenden Sie sich gern erneut an uns. Anderenfalls sehen wir einer Begleichung des offenen Betrages innerhalb der nächsten 7 Tage entgegen'.

Aus Hessen sendet uns am 2.6.2004 seinen gesamten Brief-/Mailwechsel mit Bonus.net und schreibt dazu:

"Auch ich werde seit einigen Wochen mit Mahnungen von dieser "Firma" belästigt. Angefangen hat die Sache mit einer mir zugegangenen "Zeitung" der eine Rechnung über 60 Euro für ein Jahresabo beigefügt war. Da ich öfter solche Sachen bekomme, wo man mit dem Bezahlen eines bestimmten Betrages in irgendwelche Telefonverzeichnisse usw. eingetragen wird, war ich der Annahme, es handele sich auch hierbei um eine solche "Werbung". Ohne die mir zugegangenen Unterlagen zu prüfen, habe ich diese dann in den Papierkorb gesteckt. Vor etwa drei Wochen erhielt ich dann per Mail folgendes Schreiben (usw.)"