Viel Zoff um wenig Sanierung

Wollen Wohnungs­eigentümergemein­schaften energetisch sanieren, führt dies häufig zum Streit, weil sich Interessen und finanzielle Mittel jedes einzelnen stark unterscheiden. Am Ende langer Auseinandersetzungen stehen häufig halbherzige Lösungen. Unser kostengünstiges Angebot kann helfen.

Familie öffnet Tür zu Wohnung oder Haus
Stand: 06.01.2016

Hitzige Debatten, einer gegen 17, drei gegen 11, fifty-fifty: Wenn es auf Eigentümerversammlungen um Modernisierungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen geht, ist das „Beschlüsse treffen” nicht einfach. Im Mittelpunkt steht dabei häufig die Frage nach dem Sinn und Zweck und nicht zuletzt der Finanzierung solcher Vorhaben. Das Ergebnis: Die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) entscheidet sich oft für eine halbherzige Lösung. Doch der Kompromiss ist selten der beste Weg.

Sanierungen mit der Wohnungseigentümergemeinschaft

Anlass für Diskussionen in WEGs ist meistens eine notwendige Reparatur, die einzelne Eigentümer mit einer energetischen Verbesserung verbinden möchten. Soll beim Bröckeln der Fassade nicht nur neuer Putz ans Gebäude, sondern auch eine Dämmung kommen? Kann die alte Ölheizung repariert oder muss sie ersetzt werden? Lassen sich Fenster und Türen noch energetisch verbessern oder ist ein Komplettaustausch besser?

Unser Angebot

Im Rahmen eines sogenannten Detail-Checks vor Ort geben unsere Energieberater eine unabhängige Einschätzung zu Ihrem Sanierungsvorhaben. Das Ergebnis präsentieren wir mit konkreten Empfehlungen auf einer Eigentümerversammlung, beantworten Rückfragen und geben Auskunft zum weiteren Vorgehen.

Der Detail-Check kostet 40 Euro; die Präsentation der Ergebnisse mit anschließender Diskussion ist kostenfrei.

Auskünfte zum Detail-Check und zu weiteren Angeboten für Eigentümergemeinschaften erhalten Sie an der Energie- und Klimahotline zum Ortstarif. Hier können Sie auch ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren.

Reichen die Instandhaltungsrücklagen für eine energetische Sanierung nicht aus, ist es für WEGs schwer, Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Denn häufig geht es um Anträge für vergleichsweise kleine Einzeldarlehen, die von den Hausbanken abgelehnt werden.

Mit der Förderrichtlinie IFB-WEGfinanz schafft die Hamburgische Investitions- und Förderbank Abhilfe. Sie tritt gegenüber der nationalen Förderbank KfW als Hausbank auf und reicht die Darlehen durch. Die vereinfachte Antragstellung gilt für die Programme „Energieeffizient Sanieren“ sowie „Altersgerecht Umbauen“ und kann mit IFB-Zuschüssen aus dem Programm „Wärmeschutz im Gebäudebestand“ und „Barrierefreier Umbau“ kombiniert werden.

Außerdem steht die IFB Hamburg für Finanzierungsfragen zur Verfügung, erstellt ein Finanzierungskonzept und stimmt die Details des Antrags mit dem Verwalter ab.

Über die Energieberatung

Die Energie- und Klimahotline wird zu 100 Prozent von der Behörde für Umwelt und Energie aus Klimaschutzmitteln gefördert. Die persönliche Energieberatung und die Energie-Checks werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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