Beratungswochen zur Solarenergie: Mit Sonne rechnen!

Sie liebäugeln mit der Anschaffung einer Solaranlage, sind sich aber nicht sicher, ob sie zur Stromerzeugung, Warmwasserbereitung oder auch Heizungsunterstützung dienen soll? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen im Rahmen unserer Beratungswochen zur Solarenergie.

Familie im Garten
Stand: 26.04.2021

In Hamburg werden Photovoltaikanlagen ab 2023 bei Neubauten Pflicht. Ab 2025 müssen sie im Rahmen einer Dacherneuerung auch bei Bestandsbauten nachgerüstet werden. Doch schon heute erfreuen sich die Anlagen zur Stromerzeugung großer Beliebtheit. Die Gründe sind vielfältig: gesunkene Anlagenpreise, verbesserte Technik, steigende Stromkosten und nicht zuletzt der Klimaschutz.

Kostenfreie Beratungswochen

Zum Thema Sonnenenergie bieten wir ab sofort kostenfreie Beratungswochen an. Unsere Expertinnen und Experten erläutern Ihnen, welche Technik sich für Sie eignet, worauf Sie bei der Anschaffung achten müssen und wofür es Fördermittel gibt. Wir besprechen mit Ihnen auch bereits vorliegende Angebote und helfen dabei, eine gute Investitionsentscheidung zu treffen.

Aufbauend auf unsere Beratung bieten wir einen Eignungs-Check Solar an, bei dem vor Ort die Solartauglichkeit Ihrer Immobilie geprüft wird.

Für die persönliche Beratung können Sie sich über die Hotline der Hamburger Energielotsen unter Tel. (040) 24832-250 anmelden.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Ihren Um- oder besser Einstieg in die private Solarstromerzeugung auf dem eigenen Dach sollten Sie aufgrund der gesunkenen Einspeisevergütung genau kalkulieren. Die Investition rentiert sich am schnellsten, wenn auf dem Dach optimale Bedingungen herrschen und der erzeugte Strom für den Eigenverbrauch nutzbar ist.

Wer kein Eigenheim besitzt, kann sich mit Mini-Photovoltaik-Steckergeräten an der Solaroffensive auf Hamburgs Dächern und Balkonen beteiligen.

Und wie steht es um Solarwärmeanlagen?

Bereits ab Juli sieht das Hamburger Klimaschutzgesetz beim Heizungstausch im Regelfall eine Pflicht für die Einbindung von erneuerbaren Energien vor. Hier spielt der Einsatz von Solarthermieanlagen, mit denen Wärme für die Heizung und das Warmwasser erzeugt wird, eine wichtige Rolle. Im Zuge dieser Verpflichtung und als Anpassung an die Bundesförderung werden in Hamburg allerdings nur noch größere Solarthermieanlagen zusätzlich gefördert. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude gibt es einen Zuschuss von 30 Prozent. Bei einer Hybridkombination mit Gas sogar 40 Prozent.

Rechenbeispiel

Für ein Einfamilienhaus mit 120 Quadratmeter Wohnfläche entstünden beim Nachrüsten mit Flachkollektoren und zwölf Quadratmetern Fläche inklusive Speicher und Montage Kosten von rund 11.000 Euro. Mittels eines 30-prozentigen Zuschusses vom BAFA wären bis zu 3.300 Euro Einsparung möglich.

Über die Energieberatung

Die persönliche Beratung sowie die Vorträge und Energie-Checks der Verbraucherzentralen werden überwiegend vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. In Hamburg kooperiert die bundesgeförderte Energieberatung der Verbraucherzentrale mit den Hamburger Energielotsen, einer Kooperation von Zebau gGmbH, Verbraucherzentrale Hamburg und der Handwerkskammer Hamburg im Auftrag der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg. Mehr unter: https://hamburg.de/energielotsen

Bücher und Broschüren