Coronavirus: Das sollten Sie wissen

Die Infektionszahlen in Deutschland sind dynamisch. Auch in Hamburg. Wir haben Zahlen, Fakten und Maßnahmen rund um COVID-19 für Sie zusammengestellt.

Coronavirus: Frau mit Schutzmaske auf der Straße
Stand: 04.10.2021

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der nicht oder nur einmal geimpften Bevölkerung in Deutschland insgesamt als hoch ein. Für vollständig Geimpfte wird die Gefährdung als moderat eingeschätzt. Aufgrund des hohen Ansteckungsrisikos hat die Weltgesundheitsorganisation eine „Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen und die Corona-Pandemie als „größte Gesundheitskrise unserer Zeit“ eingestuft.

Weitere Informationen:

Wie sieht's in Hamburg aus?

In Anlehnung an die Berechnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) haben etwa 86.500 Personen mit Wohnsitz Hamburg die COVID-19-Erkrankung bereits überstanden. 1.336.145 Menschen in Hamburg sind einmal gegen das Virus geimpft, 1.275.978 sind bereits vollständig geimpft. 

109 Personen befinden sich zurzeit aufgrund der Erkrankung mit COVID-19 in stationärer Behandlung, 31 Hamburgerinnen und Hamburger davon auf einer Intensivstation. Betroffene werden in der Regel zügig in Quarantäne geschickt. Die Zahl der bislang In Hamburg gemeldeten Fälle liegt bei 92.499.

Welche Hygienemaßnahmen können helfen?

In Hamburg ist das Tragen einer medizinischen Maske, wie etwa einer FFP2-Maske, im Öffentlichen Personennahverkehr sowie in Geschäften, öffentlichen Gebäuden und Wochenmärkten verpflichtend. Auch auf bestimmten öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen müssen Mund und Nase bedeckt werden. Die in Hamburg geltenden Regelungen zur Eindämmung der Pandemie sind in der aktuellen Rechtsverordnung festgelegt. Ein Mund-Nasen-Schutz soll helfen, das Infektionsgeschehen besser in den Griff zu bekommen. Die Hamburger Behörden haben Hinweise zum richtigen Umgang mit wiederverwendbaren Mund-Nasen-Bedeckungen zusammengestellt.

Darüber hinaus ist eine gute Hände-Hygiene, die richtige Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten sehr wichtig. 

  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich Ihre Hände (mindestens 30 Sekunden). Das ist vor allem wichtig, wenn Sie mit Oberflächen in Kontakt gekommen sind, die auch ständig von anderen Personen berührt werden, zum Beispiel Treppengeländer, Fahrstuhlknöpfe, Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das dauerhafte Tragen von Einmalhandschuhen hat keine Vorteile gegenüber häufigem Händewaschen.
  • Niesen und husten Sie in ein Taschentuch, das Sie anschließend sofort entsorgen, oder in die Armbeuge.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen und halten Sie Abstand zu anderen Personen (ca. 1 bis 2 Meter).
  • Fassen Sie sich möglichst nicht ins Gesicht und vermeiden Sie vor allem das Berühren Ihrer Schleimhäute im Bereich von Augen, Mund und Nase.
  • Gehen Sie nicht in den Stoßzeiten zum Einkaufen in die Supermärkte.
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem – durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und durch gesunde Ernährung mit frischem Obst.

Um den exponentiellen Zuwachs der Infektionen zu stoppen, sollten Sie die Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum reduzieren. 

In den sozialen Netzwerken und über Messenger-Dienste kursieren viele Falschmeldungen rund um das Coronavirus. Informieren Sie sich bei vertrauenswürdigen Institutionen, wie beispielsweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Robert Koch-Institut oder der Weltgesundheitsorganisation.

Verdacht auf Coronavirus – was tun?

Die häufigsten Symptome für eine Infektion mit dem Coronavirus sind Fieber, Abgeschlagenheit, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Erbrechen oder Durchfall.

Kontaktieren Sie bei Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Geruchs- und Geschmacksverlust) Ihren Hausarzt telefonisch. Für den Fall, dass Sie keinen Hausarzt haben, wählen Sie die Hotline der Infektpraxen: (040) 22802930. Die Praxen können nur mit vorherigem Termin aufgesucht werden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg.

Bei schweren Erkältungssymptomen und allen anderen Erkrankungen, die eine dringende ärztliche Behandlung oder Beratung erforderlich machen oder wenn sie keine Praxis aufsuchen können (z. B. bei Immobilität), kontaktieren Sie den Arztruf 116117 . Er berät bei einem konkreten Infektionsverdacht telefonisch und vermittelt gegebenenfalls in die Versorgung.

Der Hausarzt, die Infektpraxis oder der Arztruf entscheiden, ob ein Corona-Test durchgeführt werden soll und leiten durch das Testverfahren. Dort erfahren Sie auch, wie Sie das Testergebnis erhalten.

Sie haben noch Fragen? Dann kontaktieren Sie diese öffentlichen Stellen:

  • Hamburgerinnen und Hamburger können sich rund um die Uhr an die eigens eingerichtete Hotline (040) 428 284 000 wenden.
  • Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Hotline (030) 346465100 für Anfragen aus der Bevölkerung geschaltet.
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet viele Fragen zum Coronavirus in kurzen Erklär-Videos.

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