Coronavirus: Das sollten Sie wissen

Das öffentliche Leben nimmt nach und nach wieder an Fahrt auf. Trotzdem ist weiterhin Vorsicht geboten. Wir haben Zahlen, Fakten und Maßnahmen rund um COVID-19 für Sie zusammengestellt. 

Coronavirus: Frau mit Schutzmaske auf der Straße
Stand: 07.07.2020

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiterhin als „hoch“ ein, für Risikogruppen sogar als „sehr hoch“. Aufgrund des hohen Ansteckungsrisikos hat die Weltgesundheitsorganisation eine „Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen und die Corona-Pandemie als „größte Gesundheitskrise unserer Zeit“ eingestuft.

Weitere Informationen:

Wie sieht's in Hamburg aus?

In Anlehnung an die Berechnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) haben etwa 4.900 Personen mit Wohnsitz Hamburg die COVID-19-Erkrankung bereits überstanden.

14 Personen befinden sich zurzeit aufgrund der Erkrankung mit COVID-19 in stationärer Behandlung, zwei Hamburgerinnen und Hamburger davon auf einer Intensivstation. Betroffene werden in der Regel zügig in Quarantäne geschickt. Die Zahl der bislang In Hamburg gemeldeten Fälle liegt bei 5.228.

Welche Hygienemaßnahmen können helfen?

Seit dem 27. April ist das Tragen einer einfachen Gesichtsmaske im Öffentlichen Personennahverkehr sowie in Läden und auf Wochenmärkten in Hamburg verpflichtend. Bei der Hamburger Gesundheitsbehörde finden Sie Hinweise zum richtigen Umgang mit wiederverwendbaren Mund-Nasen-BedeckungenDarüber hinaus ist eine gute Hände-Hygiene, die richtige Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten sehr wichtig. 

  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich Ihre Hände (mindestens 30 Sekunden). Das ist vor allem wichtig, wenn Sie mit Oberflächen in Kontakt gekommen sind, die auch ständig von anderen Personen berührt werden, zum Beispiel Treppengeländer, Fahrstuhlknöpfe, Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das dauerhafte Tragen von Einmalhandschuhen hat keine Vorteile gegenüber häufigem Händewaschen.
  • Niesen und husten Sie in ein Taschentuch, das Sie anschließend sofort entsorgen, oder in die Armbeuge.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen und halten Sie Abstand zu anderen Personen (ca. 1 bis 2 Meter).
  • Fassen Sie sich möglichst nicht ins Gesicht und vermeiden Sie vor allem das Berühren Ihrer Schleimhäute im Bereich von Augen, Mund und Nase.
  • Gehen Sie nicht in den Stoßzeiten zum Einkaufen in die Supermärkte.
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem – durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und durch gesunde Ernährung mit frischem Obst.

In den sozialen Netzwerken und über Messengerdienste kursieren viele Falschmeldungen rund um das Coronavirus. Informieren Sie sich bei vertrauenswürdigen Institutionen, wie beispielsweise diesen:

Verdacht auf Coronavirus – was tun?

Die häufigsten Symptome für eine Infektion mit dem Coronavirus sind Fieber, Abgeschlagenheit, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Erbrechen oder Durchfall.

Kontaktieren Sie bei Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Geruchs- und Geschmacksverlust) Ihren Hausarzt telefonisch. Für den Fall, dass Sie keinen Hausarzt haben, wählen Sie die Hotline der Infektpraxen: (040) 22802930. Die Praxen können nur mit vorherigem Termin aufgesucht werden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg.

Bei schweren Erkältungssymptomen und allen anderen Erkrankungen, die eine dringende ärztliche Behandlung oder Beratung erforderlich machen oder wenn sie keine Praxis aufsuchen können (z. B. bei Immobilität), kontaktieren Sie den Arztruf 116117 . Er berät bei einem konkreten Infektionsverdacht telefonisch und vermittelt gegebenenfalls in die Versorgung.

Der Hausarzt, die Infektpraxis oder der Arztruf entscheiden, ob ein Corona-Test durchgeführt werden soll und leiten durch das Testverfahren. Dort erfahren Sie auch, wie Sie das Testergebnis erhalten.

Sie haben noch Fragen? Dann kontaktieren Sie diese öffentlichen Stellen:

  • Hamburgerinnen und Hamburger können sich rund um die Uhr an die eigens eingerichtete Hotline (040) 428 284 000 wenden.
  • Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Hotline (030) 346465100 für Anfragen aus der Bevölkerung geschaltet.
  • Die Barmer Ersatzkasse, die Techniker Krankenkasse und die DAK-Gesundheit haben ebenfalls Hotlines eingerichtet.
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet viele Fragen zum Coronavirus in kurzen Erklär-Videos.
  • Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat das Corona-Hilfe-Telefon „Hamburg hilft Senioren“ eingerichtet. Unter der Telefonnummer (040) 42828-8000 erhalten Seniorinnen und Senioren an allen Tagen der Woche von 7 bis 19 Uhr Hilfe und Informationen. Die Hotline vermittelt auch Beratungen auf Englisch, Farsi, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Türkisch.

Danke für Ihren Hinweis!

Sollten Sie weitere Fragen haben, die Ihnen hinsichtlich des Coronavirus auf dem Herzen liegen, so melden Sie sich bei uns. Wir versuchen, diese zu beantworten oder Sie an die entsprechenden Fachexperten zu verweisen.

Die Corona-Pandemie wirbelt unseren Alltag mächtig durcheinander. Ob Reisestorno, Veranstaltungsabsagen, Wucherpreise oder Übertragungswege – wir haben wichtige Informationen für Sie zusammengestellt. 
⇒ Weiterlesen: www.vzhh.de/coronavirus

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