Capri Sun statt Capri Sonne

Aus Capri Sonne wird Capri Sun, hat der Hersteller entschieden. So heißt das Getränk in allen anderen Ländern. Doch trotz der vielen saftigen Orangen auf der neuen Verpackung bleibt Capri Sun Zuckerwasser mit Fruchtanteil. Wir zeigen euch, was wirklich in der Tüte steckt.

Capri Sonne wird Capri Sun
Stand: 23.02.2017

Capri-Sonne heißt jetzt Capri-Sun. Dazu gibt es ein schickes neues Verpackungsdesign mit richtig vielen Apfelsinen auf der Schauseite. Doch über mehr Orangensaft dürfen wir uns anscheinend leider nicht freuen. 14 Milliliter (1 EL) sind es gerade einmal im alten wie im neuen 200-ml-Pack der Sorte Orange. Das entspricht ungefähr 1 Apfelsine in 7 Capri-Sun-Trinktüten. In diesen sieben Trinktüten stecken aber auch rund 21 aufgelöste Zuckerwürfel, also ca. drei pro Packung. Dagegen ist der Saftanteil wirklich mickrig. Deswegen fällt die Orangensaft-Schicht im letzten Bild so schmal aus.

Der Hersteller, die SiSi-Werke aus Eppelheim, verkaufen rund sieben Milliarden Trinktüten pro Jahr in mehr als 100 Länder und haben mit der Namensänderung einen Shitstorm in den sozialen Medien ausgelöst. Schon vor knapp vier Jahren war Capri Sonne im Focus der Kritik von vielen Verbrauchern. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hatte dem Produkt den wenig schmeichelhaften Titel „Goldener Windbeutel 2013“ verliehen.

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