Endspurt: Wer soll die Mogelpackung des Jahres 2018 werden?

Wir suchen die »Mogelpackung des Jahres 2018«. Bis zum 20. Januar können Sie abstimmen. Fünf Kandidaten, bei denen die Hersteller versteckte Preiserhöhungen besonders dreist und raffiniert durchgesetzt haben, stehen zur Wahl.

Mogelpackung des Jahres: Übersicht der Kandidaten 2018

Kandidaten für die »Mogelpackung des Jahres 2018«

  1. Chipsletten von Lorenz Snack-World: Die Chipsletten sind bis 70 Prozent teurer, weil die Füllmenge bei gleichem Preis von 170 auf 100 Gramm schrumpfte. Doch die Verpackungsdose blieb fast gleich groß. Mehr Hintergrundinfos
  2. Smarties von Nestlé: In der sogenannten Riesenrolle fehlen 20 Gramm Smarties und das schon zum zweiten Mal in vier Jahren. Insgesamt wurden die Schokolinsen dadurch über 30 Prozent teurer. Mehr Hintergrundinfos
  3. Mini Babybel von Bel: Eine Käsekugel Babybel weniger steckt nun im Netz. Die versteckte Preiserhöhung beträgt bis zu 20 Prozent. Die meisten Verbraucher bekommen das gar nicht mit. Wer zählt schon immer die Kugeln. Mehr Hintergrundinfos
  4. Truthahnsalami Light von Dulano (Lidl): Die Light-Variante der Truthahnsalami enthält gar nicht weniger Fett als die „normale“ Truthahnsalami desselben Herstellers. Dafür ist der Aufschnitt um 33 Prozent teurer, weil weniger Scheiben in der Packung sind. Mehr Hintergrundinfos
  5. Obstwiese Rheinisches Apfelkraut von Grafschafter: Am Inhalt ändert sich nichts, doch äußerlich hat der Hersteller die neue Obstwiese mächtig aufgemotzt. Das kostet. Den Fruchtaufstrich gibt es zwar noch zum gleichen Preis, aber im kleineren Glas. Damit ist die Obstwiese um 41 Prozent teurer. Mehr Hintergrundinfos
Stand: 16.01.2019

Bei allen fünf nominierten Produkten bekommen Verbraucher deutlich weniger Inhalt zum meistens gleichen Preis. Doch konkrete Hinweise auf die Schrumpfung des Inhalts fehlen oft, ja die Hersteller versuchen manchmal sogar, die geringere Menge durch sehr ähnliche Packungen zu kaschieren.

Auch die Händler beteiligen sich an der Weniger-drin-Preis-gleich-Masche, denn nur sie dürfen die Verkaufspreise festlegen. Wer am meisten von den drastischen Preiserhöhungen profitiert  – Handel oder Hersteller – bleibt im Dunkeln.

Eines ist aber sicher, die Zeche zahlen die Verbraucher. Stimmen Sie daher ab und wählen Sie die »Mogelpackung des Jahres 2018«. Bis zum 20. Januar, 20 Uhr können Sie wählen. Am 21. Januar 2019 geben wir bekannt, wer den Negativpreis gewonnen hat. Machen Sie mit!

Gut zu wissen

Unzählige Beschwerden über Mogelpackungen gehen Jahr für Jahr bei uns ein. Wir veröffentlichen regelmäßig Hinweise auf Mogelpackungen, um die Tricksereien der Hersteller aufzudecken. Aus den verschiedenen Meldungen der zurückliegenden zwölf Monate haben wir diese Shortlist von fünf Kandidaten für die Wahl zur »Mogelpackung des Jahres« bestimmt.

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