Hamburger Verbraucherschutz-Pegel: Was nervt Sie am meisten?

Was ärgert Sie in Ihrem Verbraucheralltag am meisten? Verpackungsmüll, nervige Werbeanrufe, Negativzinsen oder etwas ganz anderes? Wir sammeln ab sofort wieder Beschwerden für den Hamburger Verbraucherschutz-Pegel. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für Mitte März geplant.

Hamburg-Flagge an Boot
Stand: 01.11.2021

Im Auftrag der Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz wollten wir von Ihnen wissen, in welchen Bereichen Ihres Verbraucheralltags Sie als Hamburgerin oder Hamburger besonders viele Fragen und Probleme haben und wie zufrieden sie mit dem Verbraucherschutz und der Verbraucherberatung in der Hansestadt sind.

Mit der Umfrage wollen wir Tricksereien aufdecken, Probleme und Missstände sichtbar machen und herausfinden, wo es Verbesserungen braucht.

Nur ein paar Minuten

Die Befragung mit Ankreuz- und Auswahloptionen dauert nur wenige Minuten, ist anonym und deckt die Themenbereiche Urlaub und Reisen, Telefon und Internet, Finanzen und Versicherungen sowie Energie und Lebensmittel ab. Die Ergebnisse der Umfrage werden im sogenannten Hamburger Verbraucherschutz-Pegel veröffentlicht.

Wenngleich die Online-Umfrage nicht repräsentativ sein kann, so ist sie doch ein Sensor für die Belange und Zufriedenheit der Menschen in Hamburg.

Missstände aufdecken und angehen

Die Befragung findet bereits zum siebten Mal statt. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen und auch Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder ermuntern mitzumachen. Ihre Rückmeldungen und Beschwerden helfen uns, unsere Beratungsangebote noch besser auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden. Und: Politik und Behörden können bei schwerwiegenden Problemen entsprechend handeln.

Hauptärgernis im vergangenen Jahr waren versteckte Preiserhöhungen durch veränderte Füllmengen („Mogelpackungen“), gefolgt von zu viel Zucker in Lebensmitteln. Auf Rang 3 landete das Wegwerfen von noch verzehrfähigen Lebensmitteln im Supermarkt. Es folgen irreführende Inhaltsangaben (z.B. „Etikettenschwindel“ mit Fruchtabbildungen) und unklare oder fehlende Herkunftsangaben bei Lebensmitteln. Weitere Ärgernisse waren zu hohe Stromkosten, schlechter telefonischer Kundenservice, unerwünschte Werbeanrufe und Bankgebühren.

Stärken Sie den Verbraucherschutz!

Wir setzen uns für Ihre Interessen als Verbraucherin oder Verbraucher ein. Mit Ihrer Unterstützung können wir noch mehr erreichen – für faire Kennzeichnung bei Lebensmitteln, für verbraucherfreundliche Preise und Verträge bei Energieversorgern, gegen Abofallen, gegen die Tricks der Versicherungen und Banken.

Mit einer Spende helfen Sie uns. Vielen Dank!