Verbraucherschutz-Pegel: Was nervt Sie am meisten?

Was ärgert Sie in Ihrem Verbraucheralltag am meisten? Mogelpackungen, Probleme mit dem Energieversorger, unerwünschte Werbeanrufe oder etwas ganz anderes? Sagen Sie's uns. Wir sammeln bis zum 31. Januar 2021 Ihre Beschwerden für den Hamburger Verbraucherschutz-Pegel.

Frau schaut auf Hamburger Rathaus
Stand: 01.11.2020

Im Auftrag der Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz wollen wir von Ihnen wissen, in welchen Bereichen Ihres Verbraucheralltags Sie als Hamburgerin oder Hamburger besonders viele Fragen und Probleme haben und wie zufrieden sie mit dem Verbraucherschutz und der Verbraucherberatung in der Hansestadt sind.

Die Umfrage soll Missstände und Tricksereien aufdecken. Die Corona-Pandemie hat Verbraucherinnen und Verbraucher in besonderem Maße getroffen. Viele Menschen haben sich in den letzten Wochen bei uns gemeldet, weil sie Hilfe brauchten. Wir wollen herausfinden, welche Probleme zurzeit besonders schwer wiegen. Je mehr Menschen aus Hamburg sich an der Umfrage beteiligen, desto besser.

Nur ein paar Minuten

Die Befragung mit Ankreuz- und Auswahloptionen dauert nur wenige Minuten, ist anonym und deckt die Themenbereiche Urlaub und Reisen, Telefon und Internet, Finanzen und Versicherungen, Energie sowie Lebensmittel ab. Sie soll Erkenntnisse über die Probleme und Zufriedenheit der Hamburgerinnen und Hamburger in Sachen Verbraucherschutz liefern. Die Ergebnisse der Umfrage werden anschließend im sogenannten Verbraucherschutz-Pegel veröffentlicht.

Wenngleich die Ergebnisse dieser Online-Umfrage nicht repräsentativ sein können, so sind sie doch ein Sensor für die Belange und Zufriedenheit der Menschen in Hamburg.

Missstände aufdecken und angehen

Die Befragung findet bereits zum sechsten Mal statt. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen und auch Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder ermuntern mitzumachen. Ihre Rückmeldungen und Beschwerden helfen uns, unsere Beratungsangebote noch besser auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden. Und: Politik und Behörden können bei schwerwiegenden Problemen entsprechend handeln.

In der Umfrage des letzten Jahres waren Missstände im Lebensmittelbereich wie versteckte Preiserhöhungen, zu viel Zucker oder Etikettenschwindel die Ärgernisse, die die Hamburgerinnen und Hamburger in ihrem Verbraucheralltag besonders bewegten.

Stärken Sie den Verbraucherschutz!

Wir setzen uns für Ihre Interessen als Verbraucherin oder Verbraucher ein – durch Muster- und Sammelklagen, bei anbietenden Firmen, in Politik und Verwaltung. Mit Ihrer Unterstützung können wir noch mehr erreichen – für faire Kennzeichnung bei Lebensmitteln, für verbraucherfreundliche Preise und Verträge bei Energieversorgern, gegen Abofallen, gegen die Tricks der Versicherungen und Banken.

Mit einer Spende helfen Sie uns, als David den Kampf gegen Goliath aufnehmen und durchhalten zu können. Vielen Dank!