Bauverträge - oft mit knebelnden Klauseln

Wir prüfen und beraten

Wer ein Eigenheim baut, muss sich neben der Finanzierung, Architektur, Technik und Ökologie auch noch mit kompli­zierten Vertrags­klauseln befassen. Überdies enthalten immer noch viele Verträge rechtswidrige Klauseln.

Bauen geht fast nie reibungslos vonstatten. Gibt es Pfusch, Verzögerungen oder Streit über den vereinbarten Leistungs­umfang, kommt es auf das Kleingedruckte an. Die Verträge, die den Bauwilligen von Bau­unter­nehmen vorgelegt werden, sind nach den Ergebnissen unserer Untersuchung oft intransparent, mehrdeutig, einseitig belastend und rechtswidrig. In den Verträgen fanden sich durchschnittlich zehn Klauseln, die rechtswidrig und knebelnd und nicht mit dem Gesetz zur Regelung der Allgemeinen Geschäfts­bedingungen vereinbar sind. Dabei handelt es sich vor allem um Klauseln,

  • mit denen die Gewährleistungsrechte der Kunden eingeschränkt werden,

  • mit denen höhere Ratenzahlungen verlangt werden als dies dem Baufortschritt entspricht und

  • um solche, die das Recht der Bauherren ausschließen, bei Mängeln Geld zurückzuhalten.

Wer einen Bauvertrag unterzeichnen möchte, sollte uns den Vertrag einsenden, bevor er ihn unterschreibt. Wir prüfen ihn Klausel für Klausel. Fast immer können in Verhandlungen Verbesserungen durchgesetzt werden.

Die Prüfung von Immobilien-/Grundstückskauf- oder Bauverträgen kostet 150 Euro. Wenn Sie Ihren Grundstückskauf- und Werkvertrag geprüft haben möchten, kostet es 250 Euro.
Interessenten können
diesen Auftrag mit Einzugs­ermächtigung sowie die Verträge in Kopie per Post, Fax (040) 248 32-290 oder E-Mail an baufinanzierung@vzhh.de senden. Bitte geben Sie auch Ihre Telefonnummer für die Beratung an.

Stand vom Freitag, 7. März 2014

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