Gewinnspiele Liste

Liste der unseriösen Firmen

In den meisten Fällen sind die Gewinnmitteilungen ein Vorwand, um die Kunden in Verkaufsveranstaltungen zu lo­cken. Damit Sie wissen, was dort pas­siert, finden Sie am Ende der Liste Erfahrungsberichte.

„Woher haben die bloß meine Adresse?“, wundern sich viele. Die Antwort: von Adresshändlern, die aus jeder möglichen Quelle Adressen sammeln und zusammenstel­len. Sehr viele Verbraucher be­richten, dass die Gewinnmitteilungen sich auf Preisrätsel beziehen, die vor Jahren einmal mitgemacht wurden. Die Veranstalter der Preisrätsel verkaufen dann die Adresse an die Händler.

Hier gehts zur Liste


Berichte von Verbrauchern, die unsere Warnung zu spät gelesen haben.

Reisebericht des Ehepaar G. aus Hamburg 

Das Ehepaar buchte eine Reise in den Harz für € 179,--. bei Schöne FFO Weltreisen GmbH

Die Reise begann um 5.20 Uhr. Anstatt des angekündigten komfortablen Fernreisebuses fuhren wir in einem katastrophalen und normalen Omnibus. Nach Abklappern etlicher weiterer Haltestellen erreichten wir um 13.00 Uhr den Harz. Die Begrüßung der Reiseleiterin vor Ort erfolgte in einem aüßert kalten Saal, wo es auch weder gutes noch reichhaltiges Essen gab. Nach Einnahme des "Snacks" folgte eine richtige Ohrfeige für uns alle. Die Reiseleitung forderte von jedem Teilnehmer unverzüglich und sofort € 149,-- für die Verpflegung im Hotel. Das Geld wurde sofort eingesammelt und mit Verpflegung und diversen Ausflügen begründet. Es gab auch Teilnehmer, die diesen Betrag nicht zahlen konnten, da es sich bei der Gruppe ausschließlich um Rentner handelt. Diese mussten dann während des Aufenthalts einen Imbiss aufsuchen. Dieser Betrag war zuvor weder in den Reiseunterlagen noch in dem Werbeprospekt erwähnt worden. Ansonsten hätten wir diese Reise vermutlich gar nicht gebucht. Endlich im Hotel angekommen, hatten wir dann noch eine Kurtaxe in Höhe von € 6,60 p.P. zu entrichten. Am 2. Tag der Reise ging es auf eine Verkaufsveranstaltung. Dort hatten wir fünf Stunden Zeit zu überlegen, ob wir Decken, Kissen, Kochtöpfe usw. dringend benötigen. Das Essen blieb auch an diesem Tag schlecht. Der 3. Tag ließ wieder etwas hoffen, denn es sollte die große Harzrundfahrt stattfinden. Die großen Erwartungen wurden aber schnell wieder enttäuscht, da nur von den beschriebenen Besichtitungstouren und Veranstaltungen nur 50 % eingehalten wurden. Zudem natürlich wieder mageres und wenig schmackhaftes Essen. Der 4. und letzte Tag bescherrte uns dann morgens um 9.00 Uhr die Abreise, so dass wir um 15.30 Uhr wieder in Hamburg eintrafen. Bilanz: 1. Tag im Bus verbracht, 2. Tag 1/2 Werbung, 1/2 Urlaub, 3. Tag Urlaub, 4. Tag im Bus verbracht. Mithin: 1 1/2 Tage Urlaub für viel Geld. 

 

Herr M. aus Hamburg:

„Am 16.06.05 erhielten wir eine Einladung der Firma R-Service Center zu einer kostenlosen Busfahrt und zur Teilnahme an einem Preisrätsel... Es wurde uns die Möglichkeit ver­sprochen, 2.500 € gewinnen zu können. Es entwickelte sich dann aber zu einer Verkaufsveranstaltung. Angeblich wurde die Sache von verschiede­nen Firmen gesponsert, deren Waren uns vorgestellt werden soll­ten. Die Veranstalter hielten Vorträge, die so überzeugend klangen und uns schließlich nach stun­denlangem Gerede, bei der keine Zwischen­fragen gedul­det wurden, dazu brachten, ein Mittel zu bestellen, das einem eine Verbesse­rung fast aller Gebre­chen ver­sprach.

Zum Frühstück gab es zwei halbe Brötchen und eine Tasse Kaffee. Mehr Kaffee musste bezahlt werden. Auch das ver­sprochene reichhaltige Buffet gab es nicht, nur ein Mittag­essen, zwei Ge­richte zur Auswahl, musste aber selbst bezahlt werden. Schließlich wurde ausgelost, wer dieses Wundermittel aus der Schweiz, ausge­zeichnet mit 2 Nobelprei­sen, zum Vorzugspreis von 1.998 € statt 2.275 € bestellen durfte...“

(Herr M. hat einen Vertrag über eine „Lypramed“-Therapie zum Preis von 2.396 € unterzeichnet, Vertragspartner ist die holländi­sche Firma Biomares B.V., AJ Ro­mijnweg 8, 9672 AH Winschoten. Er hat den Vertrag widerrufen.)


Herr P. aus Hamburg:

„Am 20. April 2005 habe ich eine Ausflugsfahrt mitgemacht, die zu 'Fischer Fritz und in die Räucherkate' führen sollte. Sie entsprach bei weitem nicht dem, was nach dem Wortlaut der Wer­bung zu erwarten war...

Das Fahrtziel sollte nicht mehr 'Fischer Fritz und die Räucherkate' sein, son­dern 'Fischfiete und Räucherkate'. Eine Ad­resse wurde nicht genannt. Die Busfahrt ging nach Brügge in Schleswig-Holstein. Ortsbewohnern war weder 'Fischfiete' noch die 'Räu­cherkate' bekannt.

Im Schreiben hieß es: Fischer Fritz zahlt Ihnen einen Lottogewinn aus. Der angebliche Fischer Fritz ist nicht erschienen. Von der Formulierung in der Einladung aus­gehend, war klar, dass mir 109,80 Euro zustehen würden. Statt dessen wurde der Betrag unter zehn Fahrtteilnehmern zu gleichen Teilen auf­geteilt. Alle anderen gin­gen leer aus, obwohl der Formu­lierung nach jedem Teil­nehmer der Betrag in voller Höhe zugestanden hätte.

Die Lebensmittel, die 'kostenlos zum Mitnehmen' angekündigt worden waren, waren nur zum Teil in den A-Tragetüten, zum Teil gab es auch Dinge, die nicht ange­kündigt waren. Im Ganzen ent­sprach der Wert der Dinge in der A-Tüte nicht dem, was im Ein­ladungsschreiben angekündigt worden ist. Der Veranstalter (Modera­tor), der sich als Thomas Sch. vorge­stellt hatte, war zu dem Zeitpunkt, als sich die Teilnehmer die Lebensmitteltüten abholen konnten ('gibt es zum Schluss draußen') nicht mehr anwesend. Es gab also keine Möglichkeit, sich sofort zu beschweren.

Am Nachmittag hielt ein Herr, der sich als Arzt bezeichnete, einen Werbevor­trag. Er behauptete, von der Firma B. in Berlin zu kommen. Er pries eine Ade­no­sintriphosphat-The­rapie an, die an­geblich eine Verhinderung der Blockade der roten Blut­körper­chen bewirken sollte. Er suchte unter den Teilnehmern 'Multiplikato­ren', also Leute, die durch Von-Mund-zu-Mund-Propaganda für diese Kur werben sollten. Als ich zum Schluss Interesse zeigte, aber sagte, dass ich vorher mit mir be­kannten Fachärzten dar­über sprechen wollte, be­deutete er mir, dass nur diejenigen, die sich vor Ort zu einer Therapie ent­schließen würden, in den Ge­nuss der enormen Preisvorteile kommen würden. Auf Anfrage er­klärte er sich nicht bereit, den Endpreis, den die 'Multiplikato­ren' zahlen sollten, zu nennen. Erst nachdem er 5 oder 6 Leute zu einem Ver­trag über­redet hatte, nannte er den Preis. Ohne ein 'Mul­tiplikator' zu sein, würde man 2.698 Euro zu zahlen haben. Der Vorzugs­preis für die Ver­suchskaninchen ist mir nicht mehr in Erin­nerung. Meiner Ansicht nach ist es unverantwortlich, Menschen so zu ängstigen, dass sie sich bereit erklären, sich einer solchen Therapie zu unterziehen...“


Frau A. aus Hamburg:

„Heute muss ich Ihnen einfach meine gestrigen Erfahrungen schreiben.

Meine Mutter erhält seit Jahren Nachrichten über Gewinne die abgeholt werden müssen. Bisher fand ich immer ein Wort, aus dem hervorgeht, das es kein sicherer Gewinn ist, sondern eine No­minierung, eine Anwartschaft u.s.w.

Bei der letzten Zuschrift war sogar ich überzeugt, dass es sich tatsächlich um eine Gewinnmitteilung handelt. Da ich meine Mutter nicht alleine fahren lassen wollte, ging ich mit meiner Mutter und meinem Vater mit. Wir kutschierten 3 Std. durch die Gegend, wur­den mit einem Frühstück begrüßt und dann ging es rund. – Es hieß, der versprochene Gewinn werde nicht ausbezahlt, da wir durch den Konkurs der Firma keinen Schaden erlitten haben, er werde angerechnet. Spä­ter, bei stunden­langer Werbung über Nahrungsergän­zungsmittel (Kosten: 2.000 € in der Apotheke, heute 1.448 €), war die Rede von einem Guthaben vom Gewinn über 448 €, dass angerechnet wird. Die angepriesenen Ge­schenke bekomme nur derjenige, der auch et­was kaufen würde... Aber auch die Käufer bekamen am Ende nur einen Waschkorb aus Plastik.

Wir wurden beleidigt, angeschrieen, eingeschüchtert und beschuldigt, dass solche Leute wie wir am Konkurs der Firma Sonja Reisen mit Schuld seien. Es war eine meiner schlimmsten Erfahrun­gen.“

(Sonja Reisen arbeitet zusammen mit: Verwaltungsbüro In-Sol, siehe dort.)


Herr Z. aus Hamburg:

„Beiliegend erhalten Sie eine Einladung, die ich von einem Werbeveranstalter erhielt (Haushalts-Center in Deutschland).

Informatorisch nahm ich an dieser Veranstaltung teil. Insgesamt waren 18 Teilnehmer zugegen. Die Gesamtdauer war von 15.00 bis 18.30 Uhr. Niemand erhielt die verspro­che­nen Artikel.

Die anwesenden Teilnehmer waren alle sehr verärgert. Als Begründung gaben die Veranstalter an, es wäre zu warm ge­wesen, deshalb sei es nicht möglich, Le­bensmittel ab­zugeben, da die Ge­fahr einer Lebensmittelvergiftung bestehe!!!

Ziel dieser Veranstaltung war, den Anwesenden ein Produkt zu verkaufen, welches aus der Schweiz kommt und erst am 30.06.2006 auf dem Markt ist. Dieses Pro­dukt soll an­geblich den Krebs verhindern. Den Blutzucker senken (um 91 %), Sodbren­nen vermindern (um 81,5 %), Herzklopfen vermindern (75,7 %), Übergewicht senken (91,0 %). Pros­tataprobleme sehr stark ver­min­dern (um 70,3 %), Herzrhythmusstörungen sehr stark vermindern und somit den Infarkt fast ausschlie­ßen (62,2 %).

Von den 18 Teilnehmern haben neun dieses überteuerte Produkt gekauft. Ich möchte betonen, dass es sich wirklich um sozial-schwache Personen han­delte. Ob die neun Teil­nehmer, welche die Ware kauften, Werbegeschenke erhielten (Zu­gabe), weiß ich nicht. Als Preis gab der Verkäufer an: Nur 2275 Euro (verbindliche Preisvor­gabe des Her­stellers). Er kö­derte dann die Leute mit ei­nem Preis von 1198 Euro.

Ein weiterer Trick war, dass er den alten Leuten sagte, die Ärzte würden niemals dieses Produkt verkaufen, weil sie dann nichts mehr verdienen könnten. Das Pro­dukt trägt den Namen Lypamit und soll ein EPROLIN-PROTEIN Produkt sein. Ich möchte Sie bitten, zu überprü­fen, ob man gegen diese Firma etwas unternehmen kann, weil sie Leute mit Versprechun­gen ködert und diese nicht einhält. Sicherlich kann man nichts gegen den Verkauf unternehmen, wenn Menschen sich für dumm verkaufen lassen und diese Pro­dukte kaufen.“

(Anmerkung: Der Umsatz beträgt pro Veranstaltung durchschnittlich 20.000-50.000 Euro! Verkauft werden überteuerte Artikel, die angeblich der Gesundheit dienen sol­len. Fal­len Sie nicht auf diese Quacksalber herein!)


Familie S. aus Reinbek:

„Am 29.08.2005 erhielten wir eine Postwurfsendung, in der wir aufgefordert wurden, eine im Rahmen der Pisastudie gefor­derte Rätsellösung an den Ab­sender Deutschland im Wettbewerb zu schicken. Einen Monat später er­hielten wir eine Einladung an die Gewinner aus dem Bundesland Schleswig-Hol­stein und Ham­burg, in der es hieß, mein Mann sei ein Gewinner. Die Über­gabe des Gewinns sollte am 20.10.2005 stattfinden. Einige Tage vorher wur­den wir erneut telefonisch auf diesen Termin hingewiesen und es wurde aus­drücklich gefragt, ob wir denn wirklich teilnehmen wollten, weil der Chauffeur sonst ja umsonst warten würde. Am ver­einbarten Tag erschien ein Doppelde­ckerbus, der nicht nur uns, sondern auch mehrere andere am Treffpunkt ein­getroffene Ge­winner abholen sollte. Der Busfahrer hatte noch mehrere Treff­punkte anzufahren und war ortsunkundig und bat mich bei der Suche um Hilfe. Auf meine Frage hin, was denn unser Ziel sei, antwor­tete er, dass könne er erst sagen, wenn er alle Gewinner einge­sammelt habe. Dann habe er eine Telefonnummer anzurufen und würde erfahren, wohin es ginge.

Wir fuhren schließlich nach Altenmoor bei Harburg in die Schützenhalle. Dort erwartete uns ein ca. 50 Jahre alter Mann, der seinen Namen so sagte, dass er nicht zu verstehen war. Uns wurde ein Frühstück serviert, bestehend aus zwei Bröt­chenhälften mit bil­ligstem Käse und Mettwurst sowie einer Viertel Scheibe Brot mit Marga­rine und hauchdünnem Pflau­menmus bestrichen, dazu ein kleines hartgekochtes Ei. Die erste Tasse Kaffee war gratis, die zweite war selbst zu zahlen.

Der Mann wies uns darauf hin, dass die Veranstaltung bis zum späten Nach­mittag dauern würde und wir uns deshalb schon jetzt zu einen von uns zu be­zahlenden Mittagessen entschließen sollten. Der Nachmittagskaffee sei selbstverständ­lich ebenfalls von uns zu bezahlen.

Auf Nachfrage der Teilnehmer, wann denn nun endlich die offerierten Gewinne verteilt würden, sagte er, der Hauptgewinn würde heute nicht verteilt werden, nur die Gewinne 5.-99.

Dann ging der Verkaufsteil los. Vorgestellt wurden Kurzreisen, u. a. an den Gardasee mit musikalischer Untermalung durch den Eigengesang des Vor­stellenden. Und zwar gab er „ Zwei kleine Ita­liener, die wollten nach Napoli...“ zum Besten.

Daraufhin verließen wir die Veranstaltung, weil wir uns solchen Unsinn nicht länger anhören wollten.“


Frau A. aus Mönchengladbach:

„Die Fahrt mit L & B Bustouristik war keine Werbetour, sondern eine Werbe­tortour!

Die Fahrt in das Gartencenter endete in der Feuerwehrhalle Oberense/Möh­nesee. Dort trafen wir gegen ca. 10:15 Uhr ein und wurden bis abends 18:15 Uhr nur mit Werbever­käufen bombardiert! Mittagspause ca. 30 Minuten. Mit­tagessen musste aus eige­ner Tasche bezahlt werden. Belege dafür mussten festgehalten werden, dienten später als Rückfahrgarantie. Auflockerung fand durch Probemassage im Massagesessel statt, der nach dem Essen zum Verkauf propa­giert wurde. Ein ge­nerelles Entweichen war nicht möglich. Oberense ist ein Dorf, in dem man nichts, aber auch gar nichts sonst unterneh­men kann. Wie sollte es auch an­ders sein? Das Gartencenter gibt es ja nicht! Die gewon­nene Digi­talkamera habe ich nicht erhalten, sie wäre nur bei Buchung einer Reise übergeben wor­den. Das Zusatzgeschenk für alle Besucher sofort zum Mitnehmen, 1 DVD-Player oder 1 Fernseher, ist gar nicht erst zur Sprache gekommen. Zur Ehren­rettung muss ich aber noch erwähnen, dass wir abends, nachdem wir den ganzen Tag klaglos aus­geharrt hatten, noch ein gesponsertes Abendessen wie angekündigt erhielten, das aus einer trockenen Schnitte Toast­brot, einem Wiener Würstchen und einem Klacks Senf be­stand. Wirklich großzügig!“

 
Herr M. aus Hamburg:

„Am 26.10.2005 um 7:50 Uhr wartete ich mit 13 weiteren Personen am Bus Bahnhof Hamburg Bergedorf auf den von Am­biente angekündigten Sonder­fahrt-Bus, der mit etwas Verspätung eintraf. Der Busfahrer ließ 3 Personen einsteigen und erklärte den üb­rigen, sein Bus sei nun voll besetzt und weitere Fahrgäste könne er nicht mitnehmen. Auf unsere Fragen, ob ein weiterer Bus käme, war seine Antwort, dies wisse er nicht. Dann fuhr er davon und ließ die restlichen 10 Personen am Bus­bahnhof einfach ste­hen. Ratlos warteten wir noch über eine halbe Stunde bis 8:45 Uhr und ver­ließen stinksauer den Bus­bahnhof.“


Herr O. aus Fulda:

„Anbei eine Kurzbeschreibung meiner Gewinnfahrt im Rahmen des Tanken Gewinnspiel der CMV GmbH am 08.12.05 über Wildeck/Obersuhl nach Eise­nach.

Die 'Gewinnausschüttung' dauerte 6 Stunden in der Gaststätte Zur Krone in Wildeck. Es wurde am Anfang betont, dass dies keine Kaffeefahrt sei und die Teil­nahme freiwillig sei. Natürlich ging keiner raus, obwohl es direkt im Ort war und nicht in der Pampa, wie es wohl sonst bei solchen Fahrten auch schon vorgekommen ist (Bericht Mitreisende).

Es wurde kurz über Berkhoff Töpfe, Q 10 Wasser, Hoover Staubsauger und Teran Induktionsfeld gesprochen. Diese wa­ren nicht zu kaufen oder zu bestel­len. Einen sehr großen Raum nahmen später das Bettsystem von Otto Schlafsys­teme ein und anschlie­ßend, nach dem freien Mittagessen, das Ottomagon Bio­magnetsystem aus demselben Hause. Dies sollte eigentlich 1998 € kos­ten, mit 2 Reduktionsschecks dann nur noch 998 € mit zusätzlich einem kompletten Bettset pro Per­son. Bei Abnahme von 2 Magnetsystemen bekam man zusätz­lich ein Magnetsystem dazu. Dies haben bei ca. 50 Perso­nen, die mitmachten, 6 Personen getan.

Am Ende gab es noch eine Verlosung von 3 Tagesreisen entweder an den Gardasee oder nach Prag (Fahrt, Übernach­tung mit Frühstück) für Null € zu verschiede­nen Terminen im April/Mai 2006 plus maximal 3 Begleitpersonen auch frei, nur eine Anmelde­gebühr von 30 € pro Person war notwendig (Wert 229 €). Die Anmel­degebühr musste man gleich zur Si­cherung des Gewinns be­rap­pen, obwohl man über die Reisen nichts schriftliches in der Hand hatte.

Zum Schluß bekam man seinen Gewinn in einer Geschenkpackung mit 5 Aloe Vera Produkten so nebenbei ausgehändigt.

Nach einer weiteren guten halben Stunde war man in Eisenach, wo man eine gute Stunde Zeit hatte, über den 'schreck­lichsten Weihnachtsmarkt', den ich je gese­hen habe, zu gehen.

Also insgesamt war es ein Tag Zeitverschwendung für Volksverdummung.“


Herr C. aus Bad Bramstedt:

„Wie vereinbart stand ich mit meiner Frau und einer Freundin am 22.11.2005 um 7.10 Uhr an der Haltestelle Bad Bram­stedt, König-Christian-Straße, um den ganz­tägigen Ta­gesurlaub im Vital Center Bad Segeberg anzutreten. Der Bus war pünktlich und so stiegen wir in freudiger Erwartung ein.

Nach einer nicht akzeptablen Irrfahrt, um weitere Gäste aufzunehmen, von Bad Bramstedt über Schmalfeld nach Kalten­kirchen, weiter nach Kattendorf, Kisdorf, Ulz­burg, Alvesloe landeten wir nach 2,5 Stunden Fahrt wieder in Schmalfeld, um dort, laut Ansage des Fahrers, ein Frühstück einzunehmen. Danach sollten wir nach Segeberg gebracht werden. In dem Restaurant stellte sich jedoch her­aus, dass es sich bei diesem ganzen Gewinn um eine Verkaufsfahrt handelte. Nach der Ver­kaufsveranstaltung sollte ein Mittagessen ge­reicht werden und danach sollte es nach Bad Sege­berg gehen. Auf meine Frage, was das alles soll, wurden wir von dem äußerst unhöflichen Verkaufsteam aufgefordert, un­ver­züglich den Raum zu verlassen. Wir könnten ja bis zum Ende der Veran­staltung im Bus warten.“


Herr N. aus Hamburg:

„Ich erhielt eine Einladung von Junghans-Fahrradwerke/Delmenhorst

Als der Bus so gut wie gefüllt war, machte sich der Fahrer auf den Weg zum Ziel und erklärte über Lautsprecher seinen Fahrgästen, dass der Weg nach Walsrode führt. Dort wurden alle Gäste von einem Promotion-Team empfan­gen und in die Gaststube gebeten.

Während der Veranstaltung wurden verschiedene Produkte vorgeführt und zum Verkauf angeboten. Die Mitglieder des Teams haben sich nach Meinung der Gäste aber nicht so verhalten, wie man es gewünscht hätte, deswegen war der Ver­kauf nur mäßig und kann sich für den Veranstalter nicht gelohnt haben. Das „reichhaltige“ Mittagessen bestand aus Kar­toffelmus mit Rotkohl und einer Scheibe Schweinebraten. Wenn man dieses umsonst erhält, kann man nicht meckern. Nach dem Es­sen ging die Promotiontour weiter mit An­geboten kleiner Haushaltsartikel. Dann ging das Team dazu über, die Preise zu vergeben. Es war entweder eine Flugreise in die Türkei oder eine Busreise nach San Remo.

Es wurde ganz zum Schluss unter allen Anwesenden ein Fahrrad verlost, aber nicht gleich mitgegeben.“


Frau T. aus Hamburg schildert ihre Erlebnisse mit DTC so:

„Noch nie habe ich eine derart menschenverachtende Werbeveranstaltung er­lebt: Am 27.04.? wurden nach einem 2-stün­digen Suggestionsvortrag, den ein ge­schulter Agitator hielt, die sog. 'Vi­tal-Therm'- Decken vorgestellt. Geradezu infam war das Groß-Dia von Alzheimer-Patienten, das vermitteln sollte: Wenn sie diese Decke nicht erwerben, wird es ihnen so ergehen...

Das (Gott sei Dank) spärliche Publikum wurde permanent .... als debil hinge­stellt. Die angebotene Werbefahrt nach Worpswede bestand in einem ½ stün­digen Spa­ziergang dort.“


Frau C. und ihre Freundin Frau S. haben mit DTC auf der Fahrt nach Worpswede folgendes erlebt:

Frau S. wurde telefonisch angesprochen mit den Worten: „Bei Anruf Glück!“ Eine Frau meldete sich (Name nicht behal­ten, Sabine Bauer?): „Sie haben ei­nen Wa­rengutschein in Höhe von 1.500 Euro gewonnen für Möbel, Fernse­her, Kleidung usw.“ Frau S. fragte nach: „Ist dieses eine Verkaufsveranstaltung/Kaffeefahrt, wie sie in den Medien immer ge­schildert wird?“ Anruferin: „Nein, es wird ein Programm gemacht mit Wellness- und Kosmetikvorstellungen von den Sponsoren, die die­sen Ausflug bezahlen und außerdem wird ein Ausflug nach Worpswede mit Stadtfüh­rung gemacht!“ Bei erneuter Nachfrage (wer das bezahle, wo das Geld herkomme) war die Antwort: „Das sind große Kaufhäuser, die aus ihren Wer­beetats für diese Di­rektveranstaltungen Gel­der bereitstellen/investieren.“ Sie könne auch gerne eine Begleitperson mit­bringen.

Am übernächsten Tag kam bereits ein Brief mit der Bestätigung für eine Fahrt mit Überraschungen – „Ablauf der Tagess­reise: Der Besuch des Künstlerdor­fes Worpswede findet im Rahmen ei­ner für Sie und ihre Gäste kostenlosen Stadtbe­sichtigung (mit Fremdenführung) statt. Weiter kostenlos an diesem Tag: Reichhalti­ges Frühstück (Brötchen, Ei, Kaffee) und Lose für ein Traum­haus auch für die Begleitperson und für Sie als Dankeschön für Ihre Teil­nahme erhalten Sie Ein­kaufsgut­scheine im Wert von 1.500 Euro (z. B. Com­puter, Kleidung, Möbel).“

„Die Fahrt begann pünktlich. Der Bus war nach einem weiteren Busstop min­destens mit 40 Personen belegt. Die Fahrt über die Autobahn begann mit ei­nem Stau. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir gegen 10:00 Uhr im Hotel Grasberg in 28879 Grasberg an, wenige Kilometer von Worpswede entfernt (nicht mehr als 6-10 km).“ Der Gastraum war ein großer Saal mit Bühne und mit 3 Reihen gedecker Ti­sche. Das Frühstück bestand aus einem halben bestrichenen Brötchen mit Hart­wurst und einem halben bestrichenen Brötchen mit Käse, 1 hartgekochtes, gepelltes Ei und einer Tasse Kaffee, wei­tere Tassen konnten mit 1,50 Euro gekauft wer­den.

Die 'Akteure': Timo ein jüngerer Mann, der keinen Vortrag hatte, der Werber für die Vital Therm (Hans Gerster), ein klei­ner, älterer, grauhaariger Mann, der später Wollwasch­mittel für die Vital Therm und Magnetarmbänder anbot (des­sen Na­men ich nicht mitbekam), und Udo Neumeister, der hauptamtliche Mo­derator. Er sei 40 Jahre alt, Reiseleiter und habe 4 Töchter. Nach dem Frühstück gegen 10:30 Uhr erklärte Udo, dass man hier Mittagessen könne. Gemischter Braten mit Kartoffeln und Gemüse für 5,50 Euro. Es ist anzumer­ken, dass er mitteilte, dass das Hotel heute Ruhetag habe. Es war nur eine Bedienung den ganzen Tag da. Viele haben hier Essen bestellt.

Die Veranstaltung begann damit, dass auf den Sponsor von Reisen hingewie­sen wurde Sachs Air , der 5.000 Euro zur Verfügung gestellt hatte und er, Udo, wollte für das Geld zwei Reisen or­ganisieren im Mai und im Herbst in den Schwarzwald mit der Insel Mainau und eine Rhein-Mosel-Fahrt, für je 4 Tage, nicht für 284 Euro, sondern für 84 Euro und Einzelzimmerzuschlag von 45 Euro, für die 4 Tage insgesamt. Es werde gelost, wer die genannten Zahlen habe, könne sich zur Reise anmelden. Die Zahlen wurden ausge­lost. Dann setzte sich je einer der Akteure an insgesamt vier Tische, zum An­melden für die Reise. Man würde dann Nachricht bekommen über die Ter­mine.

Ein anderer Sponsor sei Sony, nur kurz vorgestellt von Udo. Die Tochterfirma Erbland in? Media-Markt habe Eröffnung in 3 Monaten und es gäbe DVD-Spie­ler für 398 Euro. Nach der Essensbe­stellung kündigte Udo – so wollte er genannt wer­den sei­nen Freund an (Hans Gerster), der einen Vortrag über Vital Therm 6000 hal­ten würde. Es wurde um ca. 12:00 Uhr Mittag gegessen. Ge­genüber dem Hotel war ein Lebensmittelmarkt, der auch einen kl. Imbissstand hatte. Dort aßen wir zu Mittag.

Nach dem Mittagessen stellte sich Hans Gerster vor, 54 Jahre, seit 25 Jahren hielte er Akkupunktur-Vorträge. Er sprach im Laufe seines Vortrages teilweise ag­gressiv z. B.: Man könne gehen, wenn bei Krankheit und Schmerzen ge­lacht würde. Die Magnetfeldmatte Vital Therm würde Schmerzen, Migräne und Bluthoch­druck und andere Beschwerden aufgrund ihrer Magneten, die einen Meßwert von 980 Gaus haben, lindern und auch ganz wegnehmen. Es wurde ein Test mit 3 Damen gemacht, die sich gemeldet hatten, weil sie Bluthochdruck haben, der mit Medikamenten be­handelt würde. Nach 1½ Stunden sitzen auf der Magnetfeldmatte waren die Blutdruckwerte angeblich deutlich niedriger, trotz Tabletteneinnahme. Hans Gerster referierte ca. 2 Stunden mit Schau­bildern, Zeitungsartikeln, Büchern (Köhn­lechner, Norbert Treutwein) und betonte mit Anspielungen, dass er was verstehe von Krankhei­ten und deren Heilung/Behandlung. Am 01.06 2006 käme diese Mag­netfeldmatte (Damentherapie rot umrandet bzw. Herrentherapie grün umrandet) in die Apotheken für 3.198 Euro. Die Magnetfeldmatte ist als Unterlage im Bett kon­zipiert mit einer ge­kenn­zeichneten Oberfläche, die oben lie­gen muss, dann richtet sich das Magnetfeld immer in Nord/Südrichtung aus, das sei sehr gesund. Als An­gebot würden Magnetfeldmatten für 1198 Euro verlost, 5 Endziffern würden aus dem Lostopf gezogen. Denn der Sponsor bezahle 600 Euro und die Krankenkasse 1.400 Euro. Für die Losnummern lagen für jeden eine Wert­marke mit einer Zahl/Nummer auf dem Tisch. Frau S. und ich hatten jeder so eine Endziffer, die gezogen worden war. Wir bekamen Umschlagpappe­mappen, an die diese Wertmarke angeklemmt wurde. Diese Mappen sollten nicht ge­öffnet werden. Bei näherer Untersu­chung waren bei Frau S. und mir irgendwelche Laminat DIN A 4 Folien drin, ohne Bezug auf die „Therapiedecken“. Die Mappen wurden mit der Wertmarke, auf die wir unsere Namen schreiben sollten, eingesammelt, damit die Herren nach Aufruf unserer Namen an Ihren Tischen einen Kaufvertrag mit uns abschließen könnten, da wir ja an der Ver­losung teilge­nommen und 'gewonnen' hatten. Wir verlangten unsere Wert­marken wieder zurück, die uns ohne Kommentar zurückge­geben wur­den.

Noch während der Kaufvertrags-Magnetdecken-Aktion ging ich gegen 16:00 Uhr an die frische Luft. Als ich zurückkam, er­klärte Herr Udo die Vorzüge einer recht kompakten Bratpfanne. Auf die Frage nach dem Ausflug nach Worps­wede erhielt ich keine Antwort. Nachdem ich feststellen konnte, daß die Bratpfannenerklärung länger dauern würde, bin ich wieder spazieren gegangen. Der Ort Grasberg in der Nähe von Zeven und Worpswede ist durch eine Bundesstraße mitten durch den Ort ge­kennzeichnet. Einen 'Ortskern' habe ich nicht gefunden. Als ich gegen 17:00 Uhr zurück­kam, erklärte der äl­tere, kleine, grauhaarige Mann gerade ein Woll­waschmittel für die Vital Therm Magnetmatte. Vor manchen Besuchern la­gen Pfannen und Pfannenheber. Das Wollwaschmittel wurde zur Reinigung für die Magnet­feldmatte angeprie­sen mit ei­nem Sprüher und mit Wasser ver­dünnt, sei es gegen Schmutz und auch gegen Milben anzuwenden. Kostenpunkt: 10 Euro für eine Fla­sche und es gebe noch eine Flasche gratis dazu. Langsam wurde es unru­hig. Auf verschiedene Fra­gen nach Worpswede wurde in aller Ruhe weitererklärt. Nach dem Wollwaschmittel wollte der Ältere noch Magnetarm­bänder verkaufen. Das Geschäft ging schleppend, trotz zusätzli­chen Geschenkes eines Eau de Cologne von Douglas. Als letztes malte er noch Herzen auf die Schachteln und stellte noch ein persönliches Ge­schenk in Aussicht. Beim Bezahlen wurde der Käuferin des letzten Magnetarmbandes das „Geschenk“ gemacht, den Moderator ½ Jahr duzen zu dürfen.

Es kam noch auf die Schnelle, um ca. 17:40 Uhr, die Verlosung des Traumhauses keiner hatte gewonnen. Die Wert­scheine in Höhe von 1.500 Euro gingen fast unter, denn jetzt hat­ten wir die Antwort, man würde wohl noch nach Worps­wede fahren, aber Udo (als angeblicher Reiseleiter) war nicht zuständig für Worpswede. Es wurde schnell ein dickes Buch (Zeppelin: Fabrikverkauf in Deutschland 06/07, 9,95 Euro, ISBN Nr. 3-933411-40-8) gezeigt mit Einkaufsscheinen/ Cou­pons/ Pro­zenten. Diese Wertscheine (das Buch) er­hielt jeder, der seinen Brief von DTC dafür abgab. Die Begeitpersonen erhielten dieses Buch nicht. Um 18:00 Uhr saßen wir im Bus, ohne weitere Ansage fuhr der Busfahrer uns nach Hamburg zurück. Es gab auch keine Erklärung wegen der Fahrt nach Worps­wede.“


Herr G. aus Norderstedt:

„... ich freute mich auf die von ERC angekündigte Reise. Vor allem aber freute ich mich darüber, dass ich auch mal Glück hatte, einen Geldbetrag übergeben zu be­kommen. Da meine Frau mich nicht begleiten konnte, fuhr mein Freund, Herr K., mit auf diese Reise....

Leider wurde fast alles, was ERC schriftlich zusagte, nicht eingehalten: Der Betrag i.H.V. 488,66 € wurde nicht ausgezahlt; der '7 Pfund schwere Prä­sentkorb' ent­puppte sich als Plastiktüte mit nur folgendem Inhalt: 1 Paket Nu­deln 500 g, 1 Paket Schwarzbrot 500 g, 1 Kuchen 300 g und 1 Fl. Tafelwein. Das Frühstück war frei, das 'schmackhafte' Mittag­essen musste ich für mei­nen Freund und mich bezahlen. Die Ansage, dass für jeden Mitfahrer im Bus noch eine Flasche Wein gestellt wird, stimmte leider auch nicht, alle gingen leer aus.“


Herr S. aus Hamburg:

„Die Einladung vom Verwaltungsrat Nord-Süd habe ich wie viele andere auch erhalten mit dem Versprechen, dass an Ort und Stelle 541,81 € ausge­händigt werden.... In Walsrode wurden wir empfangen von einem 'Redner' mit Vornamen Marko, der uns begrüßte und in das Haus bat. Getränke gegen Bezahlung standen zur Verfügung, unter De­cken waren noch die zu umwer­benden Artikel versteckt und ca. gegen 10:30 Uhr wurden wir dann offiziell be­grüßt von Richard Gerd­wig. Ich kannte auch ihn durch die Vorveran­staltung ca. im März.

Und dann kam das übliche Werben für die Produkte. Dazu gehörte eine CHI-Maschine, deren Verkaufspreis 298 € sein sollte. Als nächstes wurde ein Kaschmir-Bett mit selbst­aufblasbarem Kopfkissen umworben Verkaufspreis 998 € und nach deren Angaben weit unter Ladenpreis. Dann kam Coenzym Q 10 nach Prof. Dr. med. Zilliker. Da man auf die Ge­sundheit der Zuhörer ach­tete, kam dann die Schuheinlagesohle mit Polster. Den Schluß der Werbeak­tion bildete Prozellur das Wundermittel. Es soll den Blutdruck regu­lieren, den Schlaf besser machen, den Appetit re­geln, kurz und knapp, dabei helfen 100 % gesund zu werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurde immer wieder gesagt, dass dieses Dreierteam nach der Vorstellung aller Produkte den Hauptpreis von Bargeld in Höhe von 541,81 € auszahlen würde. Nach Ende der Werbereden kam dann aber der Knüller (wie auch schon früher): Für dieses Geld kann man eine Türkei-Flug­reise bu­chen. Von Barauszahlung sei nie die Rede gewesen. Einige haben diese Reise gebucht, ein Ehepaar hat bei der Dezemberfahrt auch eine solche Reise gebucht und konnte sich über die Qualität der Reise nicht beklagen.

Es sollte ein reichhaltiges Mittagessen gereicht werden, es war nicht schlecht, aber zu wenig und man konnte auch gegen Bezahlung nichts mehr erhalten. Bei Ver­lassen des Lo­kals haben dann die Herren eine kleine Werkzeug­sammlung (Deut­sches Fabrikat) und die Damen eine Porzellan-Puppe ge­schenkt bekommen. Es standen zwei Fahrräder ein­fachster Bau­art im Vor­tragsraum, aber darüber wurde nicht gesprochen.“


Herr J. aus Meine hat mit Verwaltungsrat Nord-Süd folgende Erfahrungen:

„Die Ankündigungen dieses Schreibens wurden in keiner Weise eingehalten. Widerspruch: Keine Kaffeefahrt aber Promo­tion. Die Wertübergabe ist nicht erfolgt, angeblicher Gewinn aus Preis­rätsel über 547,81 € wurde entgegen der Ankündi­gung nicht ausgezahlt, sondern konnte nur gegen eine Reise verrechnet wer­den. Der 'Luxusbus' war eine Kaschemme, Musik und Gesang wurden nicht ge­boten.

Die versprochenen Artikel zum kostenlosen Mitnehmen (Sommerrheu­madecken, 36-teiliges Tafel- und Kaffeeservice, Le­bensmittel, 70-teiliges Goldbesteck usw.) standen selbstverständlich nicht zur Verfügung.

Der Termin war zwingend vorgeschrieben (15.05.2006).

Die Veranstaltung durch den Moderator Richard Gerwig war alles Andere als schön: Der Ton war arrogant, anmaßend und z. T. beleidigend. So wurde z. B. ein Teil­nehmer des Saales verwiesen, nur weil er die Hände hinter dem Kopf verschränkt und einmal gegähnt hatte. Äußerungen, wie 'mir ist sch…egal, ob und was Sie kaufen, ich mache hier meine Arbeit' wurden mehrfach von sich gegeben.“

Stand vom Freitag, 23. November 2012

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