Rasenmäher: Hand oder Motor?

Rasen mähen – mit Motor oder per Hand? Die Anschaffung eines Rasenmähers will wohl überlegt sein, ist er doch regelmäßig und oft im Einsatz.

Handmäher schneiden gut und halten fit

Für einen Handmäher sprechen gute Gründe. Preislich ist er in der Regel günstiger als ein motorbetriebenes Gerät. Manche Handmäher können aber auch um einiges teurer als mancher Elektromäher sein.

Zum guten Preis gesellt sich eine unschlagbare Umweltbilanz: kein Lärm, keine Abgase, kein Energieverbrauch – außer dem körpereigenen. Da Handmäher zudem das Gras am saubersten schneiden, macht man mit einem Handspindelmäher nicht nur in Sachen Fitness den besten Schnitt. Doch sollten Sie regelmäßig mähen, denn bei längeren Grashalmen kann die Arbeit je nach Konstitution mühsam werden.

Große Preisunterschiede bei Elektro- und Akkumähern

Rasenflächen über 100 Quadratmeter sind für die Bearbeitung mit einem Handmäher eher ungeeignet. Bei größeren Flächen wird meist ein Elektromäher die erste Wahl sein. Er arbeitet relativ leise und produziert keine Abgase. Doch die aktuellen Preisunterschiede sind auch hier erheblich. Der Testsieger der Stiftung Warentest im April 2014 „Viking ME 339.0” (gut/2,4) liegt demnach mit 320 Euro weit über dem Anschaffungspreis des „Einhell RG-EM 1233” (befriedigend/3,3) für 80 Euro.

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich Akkumäher. Sie arbeiten leiser als Benzin-Mäher und sind mobiler als kabel­gebundene Geräte. Doch wegen der enthaltenen Lithiumakkus sind die Modelle wesentlich teurer. Zu beachten ist zudem, dass die Akkus bei hohem oder nassem Gras wesentlich schneller schlapp machen. Dagegen hilft nur die Anschaffung eines Zweitakkus. Doch nur bei wenigen Mähern ist ein Wechselakku im Liefer­umfang enthalten. Bei den meisten Geräten sind Zweit­akkus teures Sonder­zubehör zu Preisen von 132 bis 219 Euro.

Der neueste Trend sind Rasenroboter, die wie von Geisterhand den Rasen mähen. Ein Test der Siftung Warentest vom Mai 2014 bestätigt, dass es mit einigen Geräten funktioniert. Andere mähen dagegen schon mal die Rabatten des Nachbarn nieder. Wer mit einem Rasenroboter liebäugelt, muss das teuer bezahlen. Der Testsieger Honda Miimo 300 kostet stolze 2.550 Euro. 

Viel Krach und viele Schadstoffe bei Benzinern

Einsatzgebiet der Benziner sind vor allem große oder schlecht zugängliche Rasenflächen. Außerdem werden die Mäher auch mit schwierigerem Bewuchs fertig. Aufgrund ihres Lärmpegels und Schadstoffaus­stoßes sind sie aber eine Belastung für die Umwelt.

Sie haben noch Fragen?

Wegen der großen Preisunterschiede empfiehlt sich generell eine genaue Vorrecherche – zum Beispiel in unserem Infozentrum. Schauen Sie doch mal vorbei – Montag bis Freitag, 10 – 18 Uhr, in der Kirchenallee 22 in 20099 Hamburg (nur 5 Minuten vom Hauptbahnhof).

Stand vom Donnerstag, 6. April 2017

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