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Pressemitteilung vom 12. Februar 2026

Sanieren in Wohnungseigentümergemeinschaften leicht gemacht

Verbraucherzentrale Hamburg unterstützt WEGs  und rät zu einer Initialberatung

In vielen Wohnanlagen sieht die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg enormes Potenzial zur Energieeinsparung. Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) ist die Umsetzung jedoch oft komplex: Mehrere Eigentümerinnen und Eigentümer müssen sich auf Maßnahmen und Zeitpläne einigen, technische Fragen klären und rechtliche Rahmenbedingungen beachten. 

„Gerade wenn die Aufgaben groß erscheinen, hilft eine Initialberatung“, so Tristan Jorde von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Sie zeigt, wo die größten Schwachstellen liegen, welche Maßnahmen sinnvoll kombiniert werden können und welche Fördermittel verfügbar sind. So wird aus einer komplexen Aufgabe ein klarer Plan.“ Die Verbraucherzentrale Hamburg berät WEGs in der Hansestadt.

Gebäudehülle vor Heizungsanlage

Bevor Wohnungseigentümergemeinschaften über den Austausch der Heizungsanlage entscheiden, lohnt sich der Blick auf die Gebäudehülle. „Dämmung, Fenster, Türen, hier liegt der Schlüssel für eine nachhaltige Sanierung“, erklärt Jorde. Eine gute Dämmung reduziert Wärmeverluste erheblich und senkt Heizkosten. Sie sorgt zudem für angenehmere Temperaturen im Sommer wie im Winter, steigert den Immobilienwert und verbessert den Schallschutz. 

Undichte Fenster und Türen verursachen bis zu 20 Prozent Wärmeverlust. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Tausch von Fenstern und Türen als Einzelmaßnahme.

Die Fassade ist für bis zu 30 Prozent der Wärmeverluste verantwortlich. Eine Dämmung lohnt sich und kann als Einzelmaßnahme ebenfalls vom BAFA gefördert werden.

Ganz entscheidend ist, dass nach der Sanierung der Gebäudehülle die Heizlast sinkt und damit eine kleinere Heizung, mit geringerer Leistung eingebaut werden kann. Das wirkt sich positiv auf die Betriebs- und Investitionskosten aus.

Erneuerbare Energien mitdenken 

Auch Solarthermie, Photovoltaik und Batteriespeicher können Teil des Sanierungskonzepts sein. Selbst erzeugter Strom ist oft günstiger als Netzstrom und steigert die Unabhängigkeit von den Preisen der Stromanbieter.

Anbieterunabhängige Beratung nutzen

Für nahezu jede Maßnahme gibt es Fördermittel oder Zuschüsse. Die größte Herausforderung bleibt jedoch, die energetische Sanierung Schritt für Schritt zu planen und gemeinsam umzusetzen. Die Verbraucherzentrale Hamburg unterstützt Wohnungseigentümergemeinschaften dabei – von der Dämmung bis zur Haustechnik.

Sie bietet Hamburger Haushalten kostenlose, unabhängige und individuelle Energieberatung. Unter der (040) 24832-250 (Telefonhotline der Hamburger Energielotsen) können Interessierte Montag und Dienstag von 9 bis 18 Uhr sowie Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 9 bis 16 Uhr Beratungstermine vereinbaren. 

Über die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg

Die Beratung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert. Durch die Übernahme des Eigenkostenanteils für Beratungen durch die Stadt Hamburg sind alle Beratungen im Rahmen des Kooperationsangebotes „Hamburger Energielotsen“ für Hamburger Haushalte kostenfrei. Die Beratungen werden von der Energieberatung der Verbraucherzentrale durchgeführt.

Die Telefonberatung der Hamburger Energielotsen wird ebenfalls von der Verbraucherzentrale Hamburg durchgeführt. Die „Hamburger Energielotsen“ sind eine Kooperation von Zebau gGmbH, Verbraucherzentrale Hamburg, der Bundesförderung für Energieberatung und der Handwerkskammer Hamburg und werden von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.