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Pressemitteilung vom 6. Mai 2026

Sonnenstrom vom eigenen Dach: Jetzt handeln und noch von Vergütung profitieren

Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg unterstützt kostenlos beim Einstieg in die Solarenergie und prüft Angebote von Fachbetrieben

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher interessieren sich für Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerke, um ihre Stromkosten zu senken und unabhängiger von Energieversorgern zu werden. Zum Jahresende 2025 waren laut Statistischem Bundesamt in Deutschland knapp 4,8 Millionen Photovoltaikanlagen installiert; die Anzahl nahm gegenüber dem Vorjahr um 17,6 Prozent zu. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg berät kostenlos und unabhängig zum Einstieg in die Solarenergie und prüft Angebote von Photovoltaikfachbetrieben.

Frühzeitig entscheiden: Änderungen bei Förderungen möglich

Möglicherweise ändern sich die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Photovoltaikanlagen künftig. Diskutierte Anpassungen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes betreffen insbesondere die Einspeisevergütung für neu installierte Anlagen. Maßgeblich für die Förderung ist der Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Anlagen, die noch im Jahr 2026 ans Netz gehen, profitieren voraussichtlich weiterhin von den bestehenden Vergütungsregelungen über einen Zeitraum von rund 20 Jahren. „Wer Planungssicherheit möchte, sollte daher zeitnah handeln“, erklärt Matthias Döring, Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg.

Individuelle Unterstützung auf dem Weg zur eigenen Photovoltaikanlage

Verbraucherinnen und Verbraucher, die über die Anschaffung einer Photovoltaikanlage nachdenken, stehen vor zahlreichen Fragen. Die Expertinnen und Experten der Verbraucherzentrale Hamburg helfen dabei, die passende Lösung zu finden und beantworten unter anderem folgende Fragen: Ist mein Dach, Balkon oder mein Carport geeignet? Wie groß sollte die Anlage sein? Lohnt sich die Investition in meinem konkreten Fall? Mit welchen Kosten muss ich rechnen? Ist ein Batteriespeicher notwendig? Welche Technik ist für meinen Standort empfehlenswert? Wie genau lauten die rechtlichen Rahmenbedingungen?

Die Beratung erfolgt flexibel nach Terminvereinbarung – im persönlichen Gespräch, per Videochat oder direkt vor Ort. Ein besonderer Service: Die Energieberaterinnen und Energieberater geben eine Einschätzung zu vorliegenden Angeboten.

An der Telefonhotline der Hamburger Energielotsen unter (040) 24832-250 können Interessierte Montag und Dienstag von 9 bis 18 Uhr sowie Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 9 bis 16 Uhr Informationen erhalten und Beratungstermine vereinbaren.

Ratgeber liefert fundierte Entscheidungshilfe

Ergänzend zur Beratung bietet die Verbraucherzentrale praxisnahe Unterstützung mit dem „Ratgeber Photovoltaik“. Das Nachschlagewerk vermittelt verständlich die technischen Grundlagen von Solarzellen und Batteriespeichern, informiert über rechtliche Rahmenbedingungen und hilft bei der Einschätzung der Wirtschaftlichkeit. Checklisten und digitale Tools unterstützen dabei, den eigenen Energiebedarf zu analysieren und die passende Anlage zu planen – etwa auch im Zusammenspiel mit einer Wärmepumpe oder einem E-Auto.

Der „Ratgeber Photovoltaik“ ist erhältlich für 24 Euro im Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg in der Kirchenallee 22 (Mo bis Do 10 – 18 Uhr und Fr 10 – 16 Uhr). Das Buch kann auch versandkostenfrei online bestellt oder direkt als E-Book für 19,99 Euro heruntergeladen werden unter: www.vzhh.de/shop.

Über die Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg

Die Beratung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert. Durch die Übernahme des Eigenkostenanteils für Beratungen durch die Stadt Hamburg sind alle Beratungen im Rahmen des Kooperationsangebotes „Hamburger Energielotsen“ für Hamburger Haushalte kostenfrei. Die Beratungen werden von der Energieberatung der Verbraucherzentrale durchgeführt.

Die Telefonberatung der Hamburger Energielotsen wird ebenfalls von der Verbraucherzentrale Hamburg durchgeführt. Die „Hamburger Energielotsen“ sind eine Kooperation von Zebau gGmbH, Verbraucherzentrale Hamburg, der Bundesförderung für Energieberatung und der Handwerkskammer Hamburg und werden von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.