Pressemitteilung vom 23. März 2016

Zahnpasta: Der verflixte Rest

Verbraucherzentrale Hamburg untersucht Restmengen in Zahncreme-Verpackungen

Bei Zahnpasta bleiben bis zu 14 Prozent in der Verpackung hängen und landen ungenutzt im Müll. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherzentrale Hamburg, die die Restmengen in den Verpackungen von elf Zahncremes untersucht hat.

Die Zahnpasta „Aronal“ von Colgate-Palmolive in einer Kunststofftube schnitt bei der Stichprobe am schlechtesten ab. Immerhin 13 Gramm des Produkts klebten am Rand der Tube fest. „Das macht 50 Cent für Zahnpasta, die später weggeworfen wird“, rechnet Dirk Petersen von der Verbraucherzentrale Hamburg vor. „Die in der Tube verbleibende Restmenge hängt zwar auch von der Konsistenz der Zahnpasta ab, aber durch die Wahl der richtigen Verpackung lässt sich ebenso Geld sparen“, erklärt Petersen. So lieferte etwa der Vakuumspender „Theramed naturweiß“ von Schwarzkopf & Henkel den Beweis, dass es auch anders geht. Die Zahnpasta erzielte mit einer Restmenge von rund zwei Gramm in puncto Entleerung das beste Ergebnis.

„Dennoch ist der Theramed-Spender mit Pumpsystem nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Er ist groß, schwer und produziert mit 43 Gramm jede Menge Plastikabfall“, gibt Petersen zu bedenken. Mit nur sieben Gramm Verpackungsmüll und einem Verpackungsanteil von fünf Prozent kam die klassische Kunststofftube der „Parodontax“, die sich außerdem vergleichsweise gut entleeren ließ, da wesentlich besser weg.

Die Ergebnisse des Marktchecks mit allen Produkten sind auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de veröffentlicht.


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