Aktien, Festgeld oder beides? Rechnen Sie selbst!

Unser Online-Renditerechner zeigt, welche Auswirkungen die Verteilung zwischen Aktien und Festgeld auf den Ertrag Ihrer Geldanlage oder Ihres Sparplans haben kann.

Frau am Laptop nutzt Renditerechner der Verbraucherzentralen

Eine wichtige Stellschraube im Vermögensaufbau ist die Entscheidung, wie viel vom Ersparten relativ sicher, dafür aber kaum verzinst angelegt werden soll und welcher Teil in riskantere Geldanlagen investiert werden kann, die möglicherweise mehr abwerfen.

Für den sicheren Teil kommen insbesondere Tages- und Festgeld in Frage. Für die riskantere Komponente Ihrer Geldanlage kommen so breit wie möglich gestreute Aktien in Frage, am besten mit kostengünstigen weltweit investierenden ETFs (Aktienindexfonds). Börsennachrichten müssen Sie deswegen nicht verfolgen. Kaufen und liegen lassen reicht!

Felder ausfüllen und rechnen lassen

Wie sich Ihre Entscheidung für das Verhältnis von Festgeld und Aktien auf die Rendite Ihrer Geldanlage auswirkt, können Sie mit unserem Renditerechner ganz einfach ausprobieren. Los geht's!

Hinweise zu den verwendeten Daten

Aktien: Grundlage ist die Wertentwicklung des Aktienindex MSCI World netto (nach Quellensteuern) in Euro. Dieser Index umfasst über 1.600 Aktien aus mehr als 20 Industrieländern. Ferner wurden Kosten in Höhe von 0,5 % p.a. des jeweiligen Vermögens berücksichtigt.

Festgeld: Nach Statistiken der Deutschen Bundesbank: Bis 2002: „Sparbriefe mit laufender Zinszahlung, vierjährige Laufzeit, Durchschnittssatz“; ab 2003: „Banken DE, Neugeschäft, Einlagen privater Haushalte, vereinbarte Laufzeit von über 2 Jahren“.

Datengrundlage sind alle (sich überlappenden) 10-/20-/35-Jahreszeiträume ab 31.12.1969 bis 31.08.2018 auf Monatsbasis (z.B. 12/1969 bis 12/1979; 01/1970 bis 01/1980 usw.).

Die monatliche Sparrate wurde nicht an steigende Einkommen angepasst. Die Berechnungen basieren auf einer über die Laufzeit fixen Aufteilung der Sparrate (kein sogenanntes Rebalancing). Wenn sich Aktien verglichen mit Festgeld überdurchschnittlich entwickelt hatten, dann nahm deren Anteil am Gesamtvermögen im Lauf der Zeit zu. Endvermögen und Renditen sind inflationsbereinigt. Ein Vergleich der aufsummierten monatlichen Sparraten über die Laufzeit mit dem realen Endvermögen ist daher unzulässig. Persönliche Steuern des Anlegers (etwa Abgeltungsteuer) wurden nicht berücksichtigt.