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Verdorbene Lebensmittel: Müssen Sie nicht schlucken!

Motten im Müsli, verschimmeltes Brot oder eine Lebensmittelinfektion nach einem Restaurantessen. Lassen Sie sich das nicht gefallen. Wir sagen Ihnen, an wen Sie sich wenden können, wenn Ihnen verdorbene Lebensmittel verkauft wurden. Das Hamburger Hygienesiegel hilft, vorbildliche Gastronomiebetriebe zu erkennen.

Junge Frau hält Burger in der Hand und schaut skeptisch

Das Wichtigste in Kürze

  1. Verbraucherinnen und Verbraucher, die auf verdorbene Ware im Supermarkt stoßen oder in einem schmuddeligen Restaurant essen müssen, sollten sich beschweren. Eine gezielte Beschwerde hilft, die Qualität des Lebensmittelangebots zu sichern und zu verbessern.
  2. Betroffene können sich mit ihrem Anliegen an die Verbraucherschutzämter in den sieben Bezirken der Freien und Hansestadt Hamburg wenden.
  3. Das Hamburger Hygienesiegel hilft dabei kontrollierte, positiv bewertete Restaurants oder Imbisse zu erkennen.
Stand: 08.08.2022

Da kann einem der Appetit vergehen: verdorbene Salatsoße,  Motten im Müsli oder Durchfall und Übelkeit nach einem Tiramisu-Nachtisch im Restaurant. Dies sind nur einige abstoßende Beispiele für hygienische Mängel von Lebensmitteln. Viele Menschen ekeln sich auch bei Schmutz und Dreck in Imbissbuden oder Restaurants.

Das Hamburger Hygienesiegel hilft dabei, gute Betriebe zu erkennen. Auf der Internetseite www.hamburg.de/hygienesiegel-abfrage erhalten Sie eine Übersicht aller Gastronomiebetriebe mit Hygienesiegel in Ihrer Nähe oder in bestimmten Stadtteilen.

Was wir uns wünschen: Eine noch größere Zahl an Unternehmen, die das Siegel an der Tür haben.

Unser Rat

Schlucken Sie Ihren Ärger nicht herunter, sondern reklamieren Sie verdorbene Lebensmittel. Kritische Verbraucherinnen und Verbraucher sind wertvolle Partner der Lebensmittelüberwachung, denn der überwiegende Anteil der Beschwerden ist berechtigt.

Wenn Sie Fragen zum Thema haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Melden Sie sich bei uns!

So reklamieren Sie Lebensmittel

Als Verbraucherin oder Verbraucher haben Sie ein Recht auf einwandfreie und richtig gekennzeichnete Waren sowie einen Anspruch auf Schutz vor Täuschung durch irreführende Werbeaussagen. Eine gezielte Beschwerde hilft, die Qualität des Lebensmittelangebots zu sichern, wie es im Lebensmittelrecht vorgeschrieben ist.

Die Lebensmittelüberwachung ist bei den Verbraucherschutzämtern in den sieben Bezirken der Freien und Hansestadt Hamburg angesiedelt. Der richtige Kontakt ist die Behörde, in deren Bezirk Sie das unappetitliche Lebensmittel gekauft haben.

  • Sie haben einen verschimmelten Joghurt in der Grindelallee gekauft, dann wenden Sie sich bitte an die Lebensmittelüberwachung in Eimsbüttel.
  • Sie wollen sich über unhygienische Zustände in einer Imbissbude in der Langen Reihe beschweren, dann wenden Sie sich an die Lebensmittelüberwachung Hamburg-Mitte.

Nachdem Sie Ihre Beschwerde eingereicht haben, wird die Probe untersucht und/oder eine Kontrolle vor Ort durchgeführt. Liegt ein Verstoß vor, werden Sanktionen gegen den Händler oder den Hersteller eingeleitet.

Verbraucherschutzämter in Hamburg

Ihre Ansprechpersonen in Hamburg: die Fachämter Verbraucherschutz in den Bezirken. Lassen Sie sich bitte zur Lebensmittelüberwachung durchstellen.

Altona
Jessenstraße 1-3 | 22767 Hamburg
Tel. (040) 42811-6087 oder -6089
Fax (040) 42790-2623
lebensmittelueberwachung@altona.hamburg.de

Bergedorf
Alte Holstenstraße 65-67 | 21029 Hamburg
Tel. (040) 42891-4209 oder -4210
Fax (040) 42790-6421
verbraucherschutz@bergedorf.hamburg.de

Eimsbüttel
Grindelberg 62-66 | 20144 Hamburg
Tel. (040) 42801-2493
Fax (040) 42790-3301
verbraucherschutz@eimsbuettel.hamburg.de

Hamburg-Mitte
Caffamacherreihe 1-3 | 20355 Hamburg
Tel. (040) 42854-4555
Fax (040) 42790-1864
lebensmittelueberwachung@hamburg-mitte.hamburg.de

Hamburg-Nord
Kümmellstraße 6 | 20249 Hamburg
Tel. (040) 42804-6303
Fax (040) 42790-4016
lebensmittelueberwachung@hamburg-nord.hamburg.de

Wandsbek
Schloßgarten 9 | 22041 Hamburg
Tel. (040) 42881-2003
Fax (040) 42790-5010
verbraucherschutzamt@wandsbek.hamburg.de


Behörde für Justiz und Verbraucherschutz
Amt für Verbraucherschutz
Abt. Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen

Billstraße 80A | 20539 Hamburg
Tel. (040) 42837-0
poststelle@justiz.hamburg.de
www.hamburg.de/lebensmittel

Weitere Ansprechpartner zur Lebensmittelsicherheit


Eichdirektion

Verpackungsmogeleien: Fast jedes zehnte fertig verpackte Lebensmittel ist zu leicht – doch die „Katze im Sack“ müssen Sie nicht widerspruchslos kaufen. Das Eichamt geht beispielsweise mit Bußgeldern gegen schlampige Abfüller und Verpackungsmogler vor. Anhand größerer Stichproben wird mit modernen Messgeräten ermittelt, ob die Gewichtsangaben auf Verpackungen richtig sind. Lassen Sie dort prüfen, ob das Gewicht eines Produkts stimmt oder zu viel Luft in der Verpackung ist.  Rufen Sie bitte vorher an, um einen Termin zu vereinbaren.

Eichdirektion Nord
Ansprechpartnerin: Dr. Sonja Lemke
Tilsiter Str. 164/172 | 22047 Hamburg
Tel. (040) 42854-2794
Fax (040) 42854-2799
hamburg@ed-nord.de


Institut für Hygiene und Umwelt

Das Institut für Hygiene und Umwelt untersucht für die Hamburger Bevölkerung Muttermilch auf Organochlorverbindungen und Schwermetalle sowie gesammelte Pilze und Beerenobst auf Radioaktivität. Beide Untersuchungen sind unentgeltlich. Eine telefonische Voranmeldung ist erforderlich. Weitere Auskünfte erhalten Sie in der zuständigen Abteilung des Instituts.

Institut für Hygiene und Umwelt
Marckmannstraße 129a | 20539 Hamburg
Tel. (040) 42845-77
Fax (040) 4273-10854
InfoHU@hu.hamburg.de


Polizei Hamburg

Primär sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher bei Lebensmittelreklamationen an das Verbraucherschutzamt ihres Bezirksamtes wenden. Für den Fall, dass dieses nicht erreicht werden kann, wird darum gebeten, mit dem örtlich zuständigen Polizeikommissariat oder Wasserschutzpolizeikommissariat Kontakt aufzunehmen oder die Polizei unter 110 anzurufen.

Gut zu wissen

Auf der Online-Plattform Topf Secret können Sie die Ergebnisse von Hygienekontrollen in Restaurants, Bäckereien und anderen Lebensmittelbetrieben mit wenigen Klicks abfragen und einsehen. Leider werden die Untersuchungsergebnisse von Kontrollbehörden in Deutschland bislang nur in Ausnahmefällen veröffentlich. Die Plattform Topf Secret wurde initiiert von der Verbraucherorganisation Foodwatch und der Transparenz-Initiative FragDenStaat.

Bücher und Broschüren