Rama Culinesse Preis +11 %
500 ml
450 ml
Stellungnahme der Flora Food Germany GmbH vom 13. Februar 2026:
„(...) Uns ist wichtig, geschmacklich überzeugende Produkte zu erschwinglichen Preisen anbieten zu können. Daher investieren wir kontinuierlich in Innovationen, unsere Abläufe und unsere Produktion. Gleichzeitig sehen wir weltweit deutlich steigende Kosten für Rohstoffe. Wir gleichen einen Großteil dieser Mehrkosten aus, indem wir unsere Produktions- und Betriebsprozesse so effizient wie möglich gestalten – ohne Kompromisse bei Geschmack, Qualität oder Leistungsfähigkeit unserer Produkte einzugehen. So stellen wir sicher, dass wir den Millionen von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die unsere Produkte regelmäßig genießen, weiterhin ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten können. Um einen Teil der gestiegenen Kosten auszugleichen, ohne die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) zu erhöhen, haben wir in Deutschland die Füllmenge der 500ml RAMA Culinesse Classic und Butternote auf 450 ml angepasst und die Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) von 2,19 EUR für ehemals 500 ml (4,38/Liter) auf 1,99 EUR für nun 450 ml (4,42 EUR/Liter) gesenkt. (...) Die Änderungen werden seit Anfang Februar 2026 umgesetzt. Es ist möglich, dass für einen Übergangszeitraum von wenigen Wochen gleichzeitig Produkte aus bisherigen Produktionschargen sowie mit den genannten Anpassungen im Handel zu finden sind. Transparenz im Umgang mit den Änderungen ist uns wichtig. (...) Wir bringen alle betroffenen Produkte mit deutlich erkennbarem Hinweis auf der Vorderseite der Verpackung in den Handel („Weniger Inhalt – gleiche Qualität“). Über einen QR-Code auf der Verpackung sind auf einer Website weiterführende Informationen rund um die Änderungen abrufbar. Wir haben die Änderung am 2. Februar proaktiv auf dem RAMA Instagram Account kommuniziert. Auch hier verlinken wir auf oben genannte Website. Auf unserer Produktseite zu RAMA Culinesse führen wir Verbraucherinnen und Verbraucher zudem zu schon genannter Website. Weiterhin arbeiten wir eng mit dem Handel zusammen, um eine mögliche Mischbestückung von Produkten mit alten und neuen Füllmengen zu vermeiden, wobei die Abläufe hierzu letztendlich in den Händen der Händler liegt.(...)"
Wir haben die Preise bei verschiedenen Händlern in Hamburg verglichen. In mehreren Edeka-Filialen blieb der Preis trotz Füllmengenreduzierung mindestens gleich hoch, was einer versteckten Preiserhöhung von 11 Prozent entspricht. Andere Händler wie Rewe oder Kaufland reduzierten den Preis entsprechend dem geringeren Inhalt.
Dieses Beispiel zeigt, dass auch die Händler für Shrinkflation verantwortlich sein können, denn sie allein dürfen nach Kartellrecht die Verkaufspreise festlegen. Laut Hersteller sank die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) von 2,19 auf 1,99 (s. o.).
Verbraucherhinweis und eigene Recherche