Mit diesen Tipps bleibt Ihre Wohnung kühl

Was tun, damit das Zuhause im Sommer nicht zur Sauna wird? Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, Wohnung oder Haus vor der sommerlichen Hitze zu schützen.

Bett in verdunkeltem Zimmer
Stand: 26.08.2019

Die Sommerhitze ist eine Belastung für unseren Körper. Wenn es selbst nachts tropisch warm ist, schlafen wir schlecht. Doch ist die Hitze einmal im Haus, lässt sie sich schwer wieder herauskomplimentieren. Unser Rat: Lassen Sie die Wärme gar nicht erst rein.

Sperren Sie die Sonne aus.

Fenster sind das Einfallstor für Sommerhitze. Rolläden, Jalousien oder Markisen sind das Mittel der Wahl. Außen angebracht schützen die Schattenspender besser vor hohen Temperaturen als im Inneren, denn so gelangt die Wärme gar nicht oder weitaus weniger in die vier Wände. Ist eine Montage des Sonnenschutzes vor dem Fenster nicht möglich, sollten Sie für die Verdunklung innen auf helle oder sogar reflektierende Materialien zurückgreifen. Wenn weder das eine, noch das andere geht, hilft zur Not ein weißes Tuch, das Sie von außen vor das Fenster hängen.

Aufgeklebte Sonnenschutzfolie oder Sonnenschutzverglasung kann ebenfalls helfen, allerdings werden Ihre Räume dadurch dauerhaft verdunkelt. Das bedeutet, auch an trüben Tagen gelangt weniger Licht in Ihre Wohnung.

Lüften Sie zur richtigen Zeit.

Bleibt es über längere Zeit sonnig und warm, sollten Sie immer früh am Morgen querlüften. Stellen Sie sich notfalls einen Wecker, um alle Fenster rechtzeitig zu öffnen. Der Aufwand lohnt sich, denn in den Morgenstunden sind die Außentemperaturen in der Regel niedriger.

An heißen Tagen ist das Lüften umso empfehlenswerter, je kühler es draußen im Vergleich zur Innentemperatur ist. Beim Luftwechsel tagsüber sollten Sie mit der sogenannten Querlüftung für Durchzug sorgen. Öffnen Sie dafür  mindestens zwei gegenüberliegende Fenster soweit wie möglich. Wenn Sie nicht in der Wohnung sind: Halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen. Ist eine Wohnung erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Lufttemperatur wieder zu senken.

Zur Kontrolle des Raumklimas eignet sich auch die Anschaffung von Hygrometern, mit denen Sie die Luftfeuchtigkeit kontrollieren können.

Stellen Sie überflüssige Geräte aus.

Jedes elektrische Gerät produziert immer auch Wärme. Je weniger Elektrogeräte Sie im Einsatz haben, desto besser. Der zweite Kühlschrank fürs leckere Eis mag an Sommertagen besonders wichtig scheinen, doch er produziert Wärme, die er direkt an den Raum abgibt. Auch Kochplatten und Backofen sind Wärmelieferanten. Wenn Sie auf das große Koch- und Backprogramm verzichten können, tun Sie es. „Heute bleibt die Küche kalt“ ist das Motto des Sommers.

Achtung, auch Heizungsrohre können eine Wärmefalle sein. Fließt in ihnen versehentlich warmes Wasser, steigen unweigerlich die Temperaturen in Ihren vier Wänden.

Kühlen Sie Ihre Räume effizient.

Wenn Sie auf eine Klimatisierung Ihrer Wohnung nicht verzichten können oder wollen, sollten Sie auf effiziente Klimageräte setzen und ein Modell mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse wählen. Fest eingebaute Splitgeräte sind in der Regel erheblich energieeffizienter als mobile Monoblockgeräte. Doch vielleicht reicht Ihnen auch schon ein Ventilator. Der verbraucht viel weniger Strom und macht die Hitze allein durch Luftbewegung erträglicher.

Dämmen Sie Ihr Dach.

Viel Hitze gelangt über schlecht gedämmte Dächer in unsere Wohnräume. Eine gute Dämmung ist auf Dauer die beste Lösung – sie hält das Haus im Sommer schön kühl und im Winter schön warm. Gerade in Räumen unter dem Dach werden Sie den Unterschied sofort merken. Dichtere, schwerere Dämmstoffe wie Naturfasern oder Mineralwolle sind besonders gut für den Hitzeschutz geeignet, denn sie speichern selbst Wärme und verzögern so die Erwärmung der Räume.

Unser Angebot

Von unseren Energieberatern erhalten Sie weitere Tipps und Informationen zum Thema Hitzeschutz. Sie können sich auch für unseren Gebäude-Check an der Energie- und Klimahotline unter (040) 24832-250 (Ortstarif) anmelden oder Auskunft zu dem Angebot erhalten.

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