Gut geheizt durch den Winter

Niedrige Temperaturen lassen die Heizkosten steigen. Was tun? Wie Sie effizienter und umweltfreundlicher heizen und obendrein noch Kosten sparen können. Fünf Heiztipps, die Sie unbedingt beachten werden sollten.

Frau füttert Hund auf Sofa
Stand: 15.12.2017

Die Heizung macht für die meisten Haushalte nach wie vor den größten Anteil der Energiekosten aus. Energieverluste bei privaten Heizungsanlagen kosten unnötig Geld und sind schlecht für Umwelt und Klima. Oft lassen sich die Kosten allerdings mit einfachen und sogar kostenlosen Mitteln spürbar senken.

Die fünf wichtigsten Heiztipps

  • Runterdrehen: Am wirkungsvollsten ist es, die Heizung herunterzudrehen. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie. Eine Senkung der Temperatur von 24°C auf 20°C spart also rund ein Viertel der Heizkosten.

  • Nicht voll aufdrehen: Entgegen der landläufigen Meinung wird es nicht schneller warm, wenn der Heizkörper voll aufgedreht wird. Stellen Sie das Thermostatventil Ihrer Heizung also am besten genau auf die gewünschte Temperatur ein. Dann wird der Raum nicht überheizt.

  • Heizkörper frei räumen: Kann die warme Luft am Heizkörper nicht zirkulieren, funktioniert das Thermostat nicht richtig. Vorhänge vor dem Heizkörper, Abdeckungen oder zu nahe aufgestellte Möbel sollten Sie deshalb entfernen oder verschieben.

  • Zeitschaltuhren nutzen: Wenn tagsüber alle Bewohner außer Haus sind oder nachts schlafen, muss die Heizung nicht mit voller Kraft heizen. Am komfortabelsten geht das mit dem Zeitschalter der Heizungsanlage oder programmierbaren Thermostatventilen. Dann ist es auch wieder warm, wenn Sie morgens aufstehen oder abends nach Hause kommen.

  • Richtig lüften: Mehrfaches kurzes Stoßlüften ist die energiesparendste Methode. Zu lange geöffnete oder ständig gekippte Fenster verschwenden Heizenergie. Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in den Wohnräumen zu verhindern.

Unser Angebot: Heiz-Check

Wenn unsere Tipps für Sie zum „normalen Tagesgeschäft“ gehören, Ihre Heizkosten aber noch immer viel zu hoch sind, könnte ein Heiz-Check genau das Richtige für Sie sein.

Beim Heiz-Check überprüfen unsere Energieberater Ihre Heizungsanlage; Messgeräte zeichnen wichtige Systemtemperaturen auf. Zudem wird der Dämmstandard von Rohren und Armaturen überprüft, das Alter und die Größe des Systems sowie der Verlauf der Raumtemperatur und der Vorjahresverbrauch erfasst. Schließlich werden alle Komponenten der Anlage, etwa Kessel, Warmwasserspeicher, Mischer und Ventile in Augenschein genommen. Wenig später erhalten Sie per Post einen Bericht mit der Gesamteinschätzung zum Heizsystem und Empfehlungen, wie es sich optimieren lässt.

Interessiert? Termine für den Heiz-Check, der bei Außentemperaturen ab 5°C stattfinden kann, vereinbaren Sie an unserer Energie- und Klimahotline:

Telefon: (040) 24832-250 (Ortstarif)
E-Mail: klima@vzhh.de

Die Kostenbeteiligung beträgt 40 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist der Heiz-Check kostenlos.

Über die Energieberatung

Die Energie- und Klimahotline wird zu 100 Prozent von der Behörde für Umwelt und Energie aus Klimaschutzmitteln gefördert. Die persönliche Energieberatung und die Energie-Checks werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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