So machen Sie Ihr Haus schnell winterfest

Wie machen Sie in der kalten Jahreszeit Ihr Zuhause behaglicher, ohne mehr Geld fürs Heizen auszugeben? Wir erklären, wo Energie verloren geht und geben Ihnen Tipps zur kurzfristigen Umsetzung – um langfristig Energie zu sparen.

Haus im Schnee

Sie spüren regelmäßig Luftzug? Trotz aufgedrehter Heizung wird's nicht richtig warm? Gerade im Winter machen sich die energetischen Schwachstellen in den eigenen vier Wänden schnell bemerkbar. Mit unseren Last-Minute-Tipps können Sie schnell für Abhilfe sorgen.

Schwachstelle Nr. 1: die Heizungsanlage

Die größte Schwachstelle vieler Häuser befindet sich meist im Heizungskeller. Veraltete oder schlecht eingestellte Heizungen verbrauchen unnötig viel Energie. Eine Neuanschaffung bei kalten Temperaturen sollten Sie allerdings nur angehen, wenn das System komplett ausfällt.

In allen anderen Fällen sollte Ihre Heizung auf den tatsächlichen Wärmebedarf Ihres Haushalts eingestellt sein. Häufig wird das Heizwasser viel stärker erwärmt als nötig. Oder es ist noch eine alte Heizungspumpe installiert, die zu viel Strom frisst. Bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs Ihrer Heizungsanlage können Sie durch den Einbau einer Hocheffizienzpumpe einsparen.

Auch ein Blick auf die Rohrleitungen lohnt sich: Eine Rohrleitung ist dann gut gedämmt, wenn die Dämmung etwa so dick ist wie das Rohr. Rohrleitungen und Armaturen der Heizung sind oft zu schlecht gedämmt. Gerade in unbeheizten Räumen und Heizungskellern zahlt sich eine ordentliche Dämmung schnell aus.

Schwachstelle Nr. 2: die Fenster

An Ihren Fenstern zieht es? Dann wird’s schnell kalt und unbehaglich. Den ungewollten Luftaustausch können Sie meist verhindern, indem die Fensterflügel und die Verriegelung vom Fachmann nachgestellt werden. Er sollte auch defekte sowie alte Profildichtungen prüfen und gegebenenfalls austauschen. Undichte und nicht gedämmte Rollladenkästen bieten ebenfalls ein Einfallstor für kalte Luft. Nachträgliches Abdichten und Dämmen ist hier ebenfalls ratsam.

Aber: Bei allen Bemühungen, die kalte Luft draußen zu lassen, sollten Sie das gezielte Lüften nicht der vernachlässigen! Die relative Luftfeuchtigkeit sollte in Wohnräumen nicht dauerhaft über 60 Prozent liegen. Mit einem Hygrometer können Sie die Werte gut kontrollieren.

Schwachstelle Nr. 3: die Dämmung

Für eine groß angelegte Dämmung Ihrer vier Wände ist es im Winter zu spät. Diese sollten Sie besser im Frühling oder im Sommer in Angriff nehmen. Doch kleine nachträgliche Dämmarbeiten können Sie auch in den Wintermonaten umsetzen. Die Kellerdecke etwa kann oft einfach von der Unterseite gedämmt werden. Ist Ihr Dachboden nicht beheizt, lässt sich die oberste Geschossdecke von oben dämmen.

Unser Angebot

Unsere Energieberater spüren unnötige Energieverluste auf und geben Ihnen konkrete Tipps zu deren Beseitigung. Sie können sich für unsere Heiz- und Gebäude-Checks an der Energie- und Klimahotline unter (040) 24832-250 (Ortstarif) anmelden oder Auskunft zu dem Angebot erhalten.

Über die Energieberatung

Die Energie- und Klimahotline wird zu 100 Prozent von der Behörde für Umwelt und Energie gefördert. Die Persönliche Energieberatung sowie die Energie-Checks werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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