📈 Vortrag in der Verbraucherzentrale am 18. August: Geldanlage 60+ – Rendite und Sicherheit für die besten Jahre ➜ Jetzt anmelden


Veranstaltungen

Warenkorb

Wärmepumpen: Der Umstieg kann sich lohnen

Eine Wärmepumpe bietet eine umweltfreundliche Alternative zur fossilen Heizung und kann auch für ältere Bestandsgebäude eine lohnenswerte Investition sein. Neue Studien zeigen, dass Wärmepumpen auch unter weniger optimalen Bedingungen effizient und wirtschaftlich arbeiten können. Seit dem 21. Juli gelten neue Vorgaben für die Wärmepumpen-Förderung. 

Wärmepumpe im Garten mit Techniker

Das Wichtigste in Kürze

  1. Effizienz: Wärmepumpen sind deutlich effizienter als Gasbrennwertheizungen.
  2. Fördermöglichkeiten: Zahlreiche Förderprogramme können die höheren Anschaffungskosten erheblich senken.
  3. Unabhängige Beratung: Die Verbraucherzentrale Hamburg berät speziell zum Thema Wärmepumpen – auch vor Ort.
  4. Kostenloser Vortrag in der Verbraucherzentrale: „Wärmepumpen – so gelingt der Umstieg auch im Bestandsgebäude“ ⇒ Jetzt anmelden
Stand: 06.08.2026

Früher galten ein hoher Dämmstandard und eine Fußbodenheizung als Voraussetzungen für die Installation einer Wärmepumpe. Doch Wärmepumpen funktionieren auch in älteren Gebäuden meistens gut und sind deutlich effizienter als Gasbrennwertgeräte. Das macht sie zu einer attraktiven Alternative, um das Heizen in Bestandsgebäuden nachhaltiger zu gestalten.

Die Stiftung Warentest hat im September 2025 fünf Luft-Wasser-Wärmepumpen für Einfamilienhäuser mit Leistungen zwischen 10 und 12 Kilowatt geprüft. Alle Modelle arbeiten mit dem klimafreundlichen Kältemittel Propan und schaffen es, auch einen mäßig gedämmten Altbau mit 150 Kilowattstunden Heizenergie pro Quadratmeter und Jahr zu beheizen. 

Fördermöglichkeiten erleichtern die Finanzierung

Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe sind zwar höher als für Heizungen mit fossilen Brennstoffen, doch sie lassen sich durch zahlreiche Förderprogramme senken. Seit Anfang 2024 bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verschiedene Förderungen an:

  • Grundförderung: Beim Wechsel zu erneuerbaren Heizsystemen gibt es eine Grundförderung von 30 Prozent auf maximal 28.000 Euro förderfähige Kosten.
  • Klimageschwindigkeitsbonus: Weitere 16 Prozent Förderung werden für die Umrüstung von selbst genutzten Immobilien mit Gas-, Kohle-, Öl- oder Stromdirektheizungen gewährt. Der Klimageschwindigkeitsbonus reduziert sich alle sechs Monate um vier Prozent. Das nächste Mal am 01. Februar 2027. Zum 01. August 2028 läuft er dann komplett aus.  
  • Einkommensbonus: Der Bonus wird gestaffelt und beträgt:
    • Bis 50.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen 10 Prozent
    • Bis 40.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen 30 Prozent
    • Bis 30.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen 40 Prozent
      Für Haushalte mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern vermindert sich das anzusetzende Haushaltseinkommen um einmalig 10.000 Euro.

Insgesamt ist eine Förderung bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten (maximal 28.000 Euro) möglich. Die Obergrenze der Förderung beträgt einschließlich aller Bonusförderungen:

  • 80 Prozent bis 40.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen
  • 70 Prozent über 40.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen

Mehr Informationen: Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

Zusätzlich zahlen einige Bundesländer wie Hamburg spezielle Landesfördermittel, wenn nur die KfW-Grundförderung infrage kommt. ⇒ Mehr Informationen: IFB Förderprogramme Erneuerbare Wärme | IFB Förderprogramme Modernisierungsdarlehen Auch die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) vergibt Fördermittel. 

Unser Angebot

Ob Ihr Zuhause fit für eine Wärmepumpe ist, kann unsere Energieberatung in Kooperation mit den Hamburger Energielotsen in einer kostenfreien, individuellen und anbieterunabhängigen Beratung einschätzen. Unsere Expertinnen und Experten bewerten den energetischen Zustand Ihres Hauses und geben Empfehlungen zur Modernisierung und zur Wahl des passenden Heizsystems. ⇒ Anmeldung zur Beratung und weitere Informationen zu effizienter Heiztechnik: (040) 24832-250 (Telefonhotline der Hamburger Energielotsen) 

Über die Energieberatung

Die Beratung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Durch die Übernahme des Eigenkostenanteils für Beratungen bei Ihnen zuhause durch die Stadt Hamburg sind alle Beratungen im Rahmen des Kooperationsangebotes „Hamburger Energielotsen“ für Hamburger Haushalte kostenfrei. Die Beratungen werden von der Energieberatung der Verbraucherzentrale durchgeführt.

Die Telefonberatung der Hamburger Energielotsen wird ebenfalls von der Verbraucherzentrale Hamburg durchgeführt. Die „Hamburger Energielotsen“ sind eine Kooperation von Zebau GmbH, Verbraucherzentrale Hamburg, der Bundesförderung für Energieberatung und der Handwerkskammer Hamburg und werden von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.

Bücher und Broschüren