Vorsicht, Online-Betrug!

Fake-Shops, Identitätsklau, Phishing Mails – Betrügereien im Internet nehmen seit Jahren zu. Vor allem beim Online-Einkauf sollten Sie wachsam sein. Schnell ist Ihr Geld weg und Sie haben viel Ärger. Gemeinsam mit der Polizei Hamburg warnen wir vor den perfiden Maschen der Betrüger.

Mann sitzt am Computer und stützt seinen Kopf
Stand: 24.06.2019

Unser Leben ist heute digitaler als je zuvor. Internetkriminelle haben so ein leichtes Spiel. Der Online-Betrug ist mittlerweile eines der dominierenden Kriminalitätsfelder.

Seien Sie im Netz daher besonders vorsichtig. Gehen Sie sparsam mit Ihren Daten um und fragen Sie sich immer, ob die Person, mit der sie kommunizieren oder der sie Geld überweisen möchten, wirklich vertrauenswürdig ist. 

Warenbetrug

Das neueste Smartphone, die angesagtesten Sneaker, die trendigen Gartenmöbel – und alles 20 bis 50 Prozent günstiger als in anderen Shops. Doch oft platzt der Traum vom Super-Schnäppchen. Kunden erhalten nach Zahlung per Vorkasse keine Ware. Ihr Geld sehen die meisten nicht wieder. ⇒ Fake-Shops: Wenn günstig richtig teuer wird!

Ein Auto aus England für wenig Geld? Eine Traumwohnung zum Spottpreis? Ein Papagei – ganz kostenlos? Anzeigen wie diese klingen verlockend. Doch Vorsicht ist geboten, denn bevor Sie Auto, Immobilie oder Haustier in den Händen halten, sollen Sie erst einmal zahlen. ⇒ Betrug mit Kleinanzeigen im Internet

Verbrauchergeschichte

Frau V. mag Katzen und fand im Internet zwei kleine Katzenkinder, die ihr gut gefielen. Der Katzennachwuchs wurde über eine Anzeige beworben. Sie hat uns geschildert, was ihr nach der Bestellung der Katzenbabys widerfahren ist.

„Ich habe über eine Anzeige im Internet zwei Katzenbabys gekauft. Die Verkäuferin hatte ihren Sitz in Deutschland, die Katzen sollten aber aus Frankreich transportiert werden. Der Transport sollte insgesamt 350 Euro kosten. Die Anzeige war gut und glaubwürdig gestaltet. Im Laufe des Versands (per Luftfracht) kam das sogenannte Tiertransportunternehmen aber mit weiteren Kosten für Impfungen, Miete für Transportboxen, Versicherungen und letzten Endes für die Einfuhrlizenz auf mich zu – mit der Aussage, es seien nur vorübergehende Kosten, die ich bei Lieferung der Katzen wiederbekommen würde. Ich habe hierfür über Western Union, per Banküberweisung, mit I-Tunes Geschenkkarten und über Worldremit ca. 2.000 Euro ausgelegt. Die Katzen sind natürlich nicht geliefert worden und das Geld habe ich ebenfalls nie wiedergesehen. Ich habe eine Anzeige bei der Polizei erstattet, es wird ermittelt.“

Identitätsdiebstahl

In Ihrem Briefkasten liegen Rechnungen und Mahnungen von Online-Shops oder Briefe von Inkassounternehmen, die Forderungen von Zahlungsdienstleistern wir PayPal eintreiben wollen, obwohl Sie weder etwas bestellt noch über PayPal Geld angewiesen haben. ⇒ Identitätsdiebstahl: Einkauf unter fremdem Namen

Seien Sie wachsam beim Umgang mit persönlichen Daten im Netz! Bundesweit häufen sich bei den Verbraucherzentralen Beschwerden über Identitätsdiebstahl, die oft hohe Rechnungen nach sich ziehen. ⇒ Auf Einkaufstour mit geklauten Daten

Phishing

Beim Phishing geht es oft um Ihr Konto. Es kann aber auch andere Zugangsdaten betreffen, beispielsweise die Daten zu Ihrem Benutzerkonto bei Ebay, Paypal oder anderen Diensten im Internet. Wie beim Fischen hoffen die Täter, dass ihnen einige arglose Verbraucher ins Netz gehen. ⇒ Phishing-Angriff aufs Konto

Tag für Tag landen gefährliche Nachrichten in den digitalen Postfächern vieler Verbraucher – sogenannte Phishing-Mails. ⇒ Achtung, Phishing-Mails im Umlauf!

Gut zu wissen

Wir arbeiten eng mit der Polizei Hamburg zusammen, um Straftaten in der digitalen Welt vorzubeugen. Mit der Kampagne #VorsichtOnlineBetrug rücken wir die Internet-Kriminalität in den Fokus der Öffentlichkeit. Denn: Nur wer informiert ist, tappt nicht in die Falle.

Bücher und Broschüren