Was war die dreisteste „Mogelpackung des Jahres 2017“? Sie haben entschieden. Das Vitalis Früchtemüsli von Dr. Oetker hat das Rennen gemacht. Weniger drin zum gleich Preis und dazu noch eine schlechtere Rezeptur war für viele Verbraucher zu viel des Guten.
Bei den Käseverpackungen der Marke Grünländer von Hochland ist erneut der Inhalt geschrumpft. Bei gleichem Preis von meist 1,99 Euro beträgt die Preiserhöhung knapp 17 Prozent.
Bekannte Konfitüre-Marken der Schwartauer Werke sind jetzt in neuen schicken Gläsern abgefüllt. Doch das ist nicht das Einzige, was sich verändert hat: Wir haben auch Rezepturänderungen, mehr Zucker und versteckte Preiserhöhungen festgestellt.
Weniger drin und Preis höher, unterm Strich ergibt das eine drastische Preiserhöhung. Der Weichspüler „Vernel Soft & Oils“ hat sich aus unserer Sicht die Negativauszeichnung „Mogelpackung des Monats“ redlich verdient. Es gibt aber noch mehr zu kritisieren.
Einige Milka-Großtafeln sind von 300 auf 280 oder sogar 270 Gramm geschrumpft. Bei gleichem Preis sind sie damit um bis zu 11,1 Prozent teurer. Die Krux: Design, Verpackung und Größe haben sich quasi nicht verändert.
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Mondelez hat die Füllmenge des Milka Nussini-Riegels reduziert – bei unverändertem Verkaufspreis im Handel versteht sich – und spart zusätzlich noch jede Menge an der wichtigsten Zutat ein. Auch andere Milka-Produkte wurden „optimiert“.
Die Mogelpackung des Monats März 2017 ist das Vitalis Früchtemüsli von Dr. Oetker. Wenig drin zum gleichen Preis und obendrein noch eine „verschlimmbesserte“ Rezeptur.