Rundfunkbeitrag für Flüchtlinge?

Asylbewerber müssen sich nicht an der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten beteiligen. Sie können vom Rundfunkbeitrag befreit werden, wenn sie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder ALG II bekommen. Sind sie noch im Asylverfahren, und bekommen sie noch gar keine Leistungen, müssen sie sich nicht anmelden und auch nichts bezahlen.

Stand: 11.07.2017

Mit dem Rundfunkbeitrag wird das Programm der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten finanziert. Asylbewerber müssen sich daran nicht beteiligen; sie sind, bevor sie Leistungen vom Staat bekommen, nicht anmeldepflichtig und können, sobald sie Leistungen bekommen, vom Rundfunkbeitrag befreit werden. Weder als Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft noch bei einem vorübergehenden Aufenthalt in einer Wohnung sind sie anmeldepflichtig.

Wurde ein Asylsuchender aufgefordert, sich beim Beitragsservice anzumelden, reicht eine Mitteilung mit einem Hinweis auf den Asylantrag, um sich befreien zu lassen. Ist die Anmeldung bereits erfolgt, können sich Betroffene auch leicht wieder abmelden.

Bei Fragen zum Thema können Sie sich an unsere Mitarbeiter wenden. Sie geben Auskunft und helfen gerne weiter.

Danke für Ihren Hinweis

Teilen Sie uns mit, welche Probleme Flüchtlinge mit dem Rundfunkbeitrag haben. Nennen Sie uns die Adressen von Gemeinschaftsunterkünften, so dass die Betroffenen vom Beitragsservice gar nicht erst angeschrieben werden. Am besten Sie informieren uns per E-Mail an refugees@vzhh.de.

Ratgeber